Das Blut der Lilie

Roman

von Jennifer Donnelly

Buch

gebunden (445 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein versteinertes Herz auf der Suche nach Liebe, die unvergleichliche Kraft der Musik und eine atemberaubende Reise in die Vergangenheit. Beste Unterhaltung, Dramatik und große Gefühle von der amerikanischen Erfolgsautorin Jennifer Donnelly.
Noch einmal sah sie das Leuchten in seinen Augen, bevor er sie für immer schloss. An dem Tag, an dem ihr kleiner Bruder Truman starb, starb auch das Herz in Andis Brust. Und seit er nicht mehr da ist, ist ihr alles egal. Nur wenn sie Gitarre spielt, ahnt sie, dass es so etwas wie Gefühle noch gibt. Als sie auf einer Reise nach Paris in einem alten Gitarrenkoffer das geheimnisvolle Tagebuch einer jungen Frau findet, die einst den Kronprinzen Louis Charles betreute, weiß sie, dass ihre beiden Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind. Denn auch die Französin konnte den Tod des geliebten kleinen Jungen nicht verhindern. Und so begleitet Andi Alexandrine auf deren gefahrvollen Wegen durch die Wirren der Französischen Revolution in der Hoffnung, dort den Schlüssel zur Rückkehr ins Leben zu finden.

Pressestimmen:

"Gefühlvoll." Lea "Spannend zu lesen wie Jennifer Donnelly in Das Blut der Lilie die Gegenwart mit den Ereignissen aus dem 18. Jahrhundert verquickt." Ruhr-Nachrichten "Vergangenheit und Gegenwart mischen sich in Jennifer Donnellys intelligent gemachten Jugendroman." Münchner Merkur "Das neue Buch der amerikanischen Erfolgsautorin bietet beste Unterhaltung, Dramatik und große Gefühle." Kölner Illustrierte "Jennifer Donnelly erzählt eine von der ersten bis zur letzten Zeile hochspannende Geschichte voll großer Gefühle, Dramatik und Abenteuer, in der sich Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll vermischen. Beste Unterhaltung mit literarischem Niveau." Südhessen Woche

Produktdetails

ISBN-10: 3-86612-288-8
EAN: 9783866122888
Originaltitel: Revolution
Erschienen: 21.02.2011
Verlag: Pendo
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 445
Länge/Breite: 220mm/147mm
Gewicht: 704 g
Übersetzer: Angelika Felender, Angelika Felenda
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Jennifer Donnelly

Jennifer Donnelly wuchs im Staat New York auf. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Brooklyn.

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Kundenrezensionen

  • Nicht mein Geschmack... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bekam das Buch geschenkt, gekauft hätte ich es nicht.
    Die Geschichte in der Gegenwart mit Andi finde ich gut. Doch die Geschichte in der Vergangenheit überhaupt nicht. Es ist wahnsinnig kompliziert und man muss gewisse Vorkenntnisse besitzen.
    Das Buch ist nur für geschichtlich interessierte Menschen empfehlenswert.

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  • Das Blut der Lilie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 27.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt: Andi hat ihren Bruder auf tragische Weise verloren und gibt sich die Schuld daran. Ihre Gefühlswelt und ihr seelischer Zustand sind dadurch stark angeschlagen und sie nimmt Psychopharmaka ein. Auch Andis Mutter hat der Tod ihres Sohnes sehr stark getroffen und sie ist in einem lethargischen Zustand, in dem sie nur noch ihn Porträtiert, denn sie ist Malerin. Der Vater von Andi und ihrem Bruder hat sie und ihre Mutter nach dessen Tod verlassen. Andi selbst ist hochbegabt und nutz diese Begabung mit großem Einsatz für die Musik, da das ihr einziger Zufluchtsort ist. Da Andi ihre Schule schleifen lässt, nimmt ihr Vater sie mit nach Paris, wo sie an ihrer Abschlussarbeit schreiben soll und weißt Andis Mutter in eine Klinik ein.

    In Paris fällt Andi ein 200 Jahre altes Tagebuch in die Hände, welches schnell ihr ganzes Leben verändert.


    Meinung: Die Geschichte hat eine ganz eigene Atmosphäre, die im Lauf der Geschichte immer besser wird. Zu Beginn jedoch ist das Buch sehr eigenartig und ich muss sagen, dass es nach meinem Empfinden erst als gut gelten kann, als Andi das Tagebuch findet. Gegen Ende fand ich wurden die Geschehnisse ein wenig abgehoben, aber insgesamt ging es noch.

    Auffällig ist bei dem Buch, dass es im Original in der Jugendbuchabteilung erschienen ist, denn das es stark in diese Richtung geht, wird einem schnell klar. Was natürlich einen Großteil der Struktur beeinflusst und dadurch die ganze Geschichte einen anderen Anklang hat.

    Die meiste Zeit des Lesens war ich mir nicht wirklich sicher ob ich das Buch mag oder nicht, jedoch muss ich jetzt sagen, dass ich es im Nachhinein, wenn ich darauf zurück blicke, doch irgendwie mochte. Auch wenn ich nicht wirklich sagen kann warum. Jedoch fand ich die Geschichte um Louis und Alex in einigen Passagen deutlich besser als die von Andi. Denn in dem Teil war oft zu viel Musik.

    Alles in allem ein irgendwie interessantes Buch, dass so anders ist, dass ich nicht wirklich weiß, wie ich es beschreiben soll.

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  • Sehr ungewöhnlich und düster, aber spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 19.06.2011

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    Vergessen Sie „Die Teerose“ und „Die Winterrose“, wenn Sie das neue Buch von Jennifer Donnelly in die Hand nehmen. Es ist etwas ganz anderes und spielt nur zu einem deutlich kleineren Teil in der Vergangenheit.

    Jennifer Donnelly erzählt die Geschichte der jungen Amerikanerin Andi. Andi ist schätzungsweise 17 Jahre alt. Sie stammt aus einer gut situierten Familie. Ihr Vater ist ein sehr anerkannter Genetiker, ihre Mutter eine bekannte Malerin, und Andi ist sehr intelligent. Daher geht sie auf eine sehr exklusive Privatschule in New York, wo die Schüler darauf vorbereitet werden, dass sie auf den besten Universitäten Amerikas angenommen werden. Ihre ganze Liebe gilt der Musik. Aber auch dieses privilegierte Leben schützt nicht vor Schicksalsschlägen. So ist vor 2 Jahren ihr kleiner Bruder ums Leben gekommen und Andi gibt sich die Schuld daran. Seitdem ist sie in therapeutischer Behandlung und nimmt starke Medikamente, die sie davon abhalten sollen, sich das Leben zu nehmen. Ihre Mutter flieht in ihre eigene Welt und malt wie besessen und der Vater verlässt die Familie für eine neue Frau. Als er erfährt, dass seine Tochter die Eliteschule vielleicht ohne Abschluss verlassen wird, nimmt er die Dinge in die Hand. Er nimmt Andi mit auf eine Reise nach Paris. Dort bekommt Andi per Zufall ein altes Tagebuch einer jungen Frau aus der französischen Revolution in die Hände. Auch diese junge Frau kämpft gegen den Tod und um das Leben eines kleinen Jungen. Dieses Tagebuch übt auf Andi eine heilsame Wirkung aus. Vielleicht gelingt es der jungen Frau in diesem Tagebuch, das Leben des Jungen zu retten. Andi wird immer mehr in diese Geschichte hineingezogen. Zum Ende des Buches weiß man als Leser nicht mehr so genau, ob die Handlung jetzt in Andis Kopf stattfindet oder die Autorin ins fantastische abgedriftet ist.

    Es ist ein sehr düsterer Roman aus der Sicht des Mädchens Andi, der mich aber trotzdem irgendwie in seinen Bann gezogen hat. Wer allerdings so einen Schmöker wie „Die Teerose“ und „Die Winterrose“ erwartet, wird bei diesem Buch enttäuscht werden. Einzig die Geschichte aus dem Tagebuch entspricht hier den Erwartungen. Wobei diese Geschichte sehr abrupt aufhört und von der Autorin auf sehr eigenwillige Weise zu Ende geführt wird. Allerdings bekommt sie damit ihre beiden Handlungsstränge wieder zusammen und das Buch zu einem mehr oder weniger zufriedenstellendem Ende. Nach der Lektüre dieses Romans ist mir auch klar, warum er im Original in einem Kinder-/Jugendbuch-Verlag erschienen ist. Es ist eine leicht fantastische Jugendgeschichte, die mit Sicherheit auch schon ab 14 Jahren gelesen werden kann. Musikliebhaber werden bei diesem Buch allerdings auf ihre Kosten kommen!


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  • Shine on you crazy diamond Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jennifer Donnelly, bereits bekannt im Bereich des Historischen Romans, verbindet in ihrem neuen Werk "Das Blut der Lilie" die Gegenwart mit der Vergangenheit und erzählt von zwei jungen Frauen, deren Schicksale, obwohl sie zu unterschiedlichen Zeiten leben, erstaunliche Parallelen aufweisen.
    Da ist zum einen Andi, die sich am Tod ihres jüngeren Bruders schuldig fühlt, Halt und Lebensmut zu verlieren scheint und Trost in Tabletten und der Musik sucht. Zum anderen kämpft Alexandrine während der Französischen Revolution um den kleinen Louis Charles, der als möglicher Thronfolger von den Aufständischen gefangen gehalten wird. Andi findet die Tagebuchaufzeichnungen von Alexandrine und taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein.
    Die Geschichte beginnt vielversprechend. Der Autoin gelingt es sowohl den Zeitgeist von Heute als auch das Geschehen von Damals perfekt einzufangen und widerzugeben. Sie stellt ihre Figuren glaubhaft und echt dar. Ihre Erzählweise ist leicht und unkompliziert und wird durch die sich abwechselnden Zeiten kurzweilig und unterhaltsam. Leider flacht die Handlung im Verlauf zunehmend ab. Die letzten hundert Seiten waren für mich eine Qual und überhaupt nicht nachvollziehbar.
    Eine interessante Idee, historische Ereignisse mit Problemen der Gegenwart zu verknüpfen, wurde in meinen Augen nicht überzeugend umgesetzt. Aufgrund des Themas und des einfachen Sprachstils würde ich den Roman eher dem Jugendbuch-Genre zuordnen. Junge Leser können vielleicht den Sinn der Einflechtung einiger Songtexte und das letzte Viertel des Buches besser verstehen.

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  • Das Blut der Lilie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 02.05.2011

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    Inhalt: Andi hat ihren Bruder auf tragische Weise verloren und gibt sich die Schuld daran. Ihre Gefühlswelt und ihr seelischer Zustand sind dadurch stark angeschlagen und sie nimmt Psychopharmaka ein. Auch Andis Mutter hat der Tod ihres Sohnes sehr stark getroffen und sie ist in einem lethargischen Zustand, in dem sie nur noch ihn Porträtiert, denn sie ist Malerin. Der Vater von Andi und ihrem Bruder hat sie und ihre Mutter nach dessen Tod verlassen. Andi selbst ist hochbegabt und nutz diese Begabung mit großem Einsatz für die Musik, da das ihr einziger Zufluchtsort ist. Da Andi ihre Schule schleifen lässt, nimmt ihr Vater sie mit nach Paris, wo sie an ihrer Abschlussarbeit schreiben soll und weißt Andis Mutter in eine Klinik ein.
    In Paris fällt Andi ein 200 Jahre altes Tagebuch in die Hände, welches schnell ihr ganzes Leben verändert.

    Meinung: Die Geschichte hat eine ganz eigene Atmosphäre, die im Lauf der Geschichte immer besser wird. Zu Beginn jedoch ist das Buch sehr eigenartig und ich muss sagen, dass es nach meinem Empfinden erst als gut gelten kann, als Andi das Tagebuch findet. Gegen Ende fand ich wurden die Geschehnisse ein wenig abgehoben, aber insgesamt ging es noch.
    Auffällig ist bei dem Buch, dass es im Original in der Jugendbuchabteilung erschienen ist, denn das es stark in diese Richtung geht, wird einem schnell klar. Was natürlich einen Großteil der Struktur beeinflusst und dadurch die ganze Geschichte einen anderen Anklang hat.
    Die meiste Zeit des Lesens war ich mir nicht wirklich sicher ob ich das Buch mag oder nicht, jedoch muss ich jetzt sagen, dass ich es im Nachhinein, wenn ich darauf zurück blicke, doch irgendwie mochte. Auch wenn ich nicht wirklich sagen kann warum. Jedoch fand ich die Geschichte um Louis und Alex in einigen Passagen deutlich besser als die von Andi. Denn in dem Teil war oft zu viel Musik.
    Alles in allem ein irgendwie interessantes Buch, dass so anders ist, dass ich nicht wirklich weiß, wie ich es beschreiben soll.

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  • Endlich ein neuer Roman von Jennifer Donnelly! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ellen Freye, am 06.04.2011

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    Andi hat seit dem Tod ihres kleinen Bruders Truman, an dem sie sich die Schuld gibt, jeglichen Lebensmut verloren. Nur in ihrem Gitarrenspiel findet sie noch Trost. Allein gelassen von ihren Eltern, einem weltberühmten Wissenschaftler, der sich in Arbeit flüchtet und einer Künstlerin, die wie besessen versucht, das perfekte Portrait ihres verstorbenen Sohnes zu malen, steht das Mädchen kurz davor, Selbstmord zu begehen. Erst als sie während eines Parisaufenthalts im doppelten Boden einer alten Gitarre ein Tagebuch aus den Zeiten der Französischen Revolution findet und immer tiefer in das Leben der Verfasserin Alexandrine eintaucht, beginnt sie wieder zu fühlen, zu hoffen und zu verzeihen.
    Jennifer Donnelly versteht es meisterhaft, den Leser mit ihren beiden Hauptheldinnen mitleiden zu lassen. Der Wechsel zwischen dem heutigen Paris und der Zeit um 1795 steigert nicht nur in jedem Kapitel die Spannung, sondern macht auch Lust auf einen Trip in diese wunderschöne Stadt!
    Ganz anders, als ihre bekannten Vorgängerromane, aber genauso lesenswert!

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  • Paris, Musik und Revolution Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.03.2011

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    Zwei Jahre ist es schon her, dass Andi's Bruder starb, doch Andi und ihre Mutter versinken noch immer in tiefen Depressionen. Allein die Liebe zur Musik lässt Andi noch ein kleines bisschen Freude am Leben, das sie ansonsten nur durch jede Menge Tabletten übersteht. Als ihr Vater erfährt, wie schlimm die Situation steht, nimmt er Andi mit auf eine Dienstreise nach Paris und liefert ihre Mutter in die Psychatrie ein. Eigentlich möchte Andi einfach nur zurück, doch als sie durch Zufall ein mehr als 200 Jahre altes Tagebuch einer jungen Frau, Alexandrine, die mitten in der Zeit der französischen Revolution lebte. Das Schicksal von Alexandrine ist wie das von Andi an das Leben eines kleinen Jungen gebunden und auf eine gewisse Weise hilft das Tagebuch schließlich Andi, wieder ins richtige Leben zurück zu finden.

    Das neue Buch von Jennifer Donnelly ist in keiner Weise mit der Teerose oder der Winterrose vergleichbar. Es handelt sich nicht richtig um einen historischen Roman, sondern primär um das Mädchen Andi und ihr Kampf im und gegen das Leben. Es ist ein sehr dunkles Buch, nicht nur durch die depressiven Gedanken von Andi, auch die eingeflochtene Geschichte von Alexandrine ist alles andere als heiter. Eine gewisse Spannung wird schon gehalten, so erfährt man erst sehr gegen Ende des Buches, was denn nun genau mit Andi's Bruder Truman passiert ist, und auch das Tagebuch von Alexandrine, dass Andi durch das ganze Buch begleitet enthüllt seine Geschichte auch erst nach und nach, da Andi, und der Leser mit ihr, immer nur kleine Stücke darin liest. Aber so richtig fesseln konnte mich das Buch nicht, das mag allerding daran liegen, das ich einen historischen Roman erwartet hatte.

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  • ein toller Schmöker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sylvia Donath, am 26.03.2011

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    "Das Blut der Lilie" ist keine Jennifer Donnelly, wie wir sie z.B. aus der Winterrose kennen. Geschickt verknüpft sie das Schicksal von Andi - die auf tragische Weise ihren Bruder verloren hat - mit einem Schicksal aus der Zeit der französischen Revolution. Verbindendes Element dieses spannenden Schmökers ist die Liebe zur Musik und die Kraft, die aus dieser Liebe entspringt. Lassen sie sich entführen in die Welt zweier spannender Frauenschicksale.

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  • Packend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Germann, am 16.03.2011

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    Ein Wort reicht - denn leider habe ich das Buch bei der Arbeit vergessen und kann an meinem freien Tag nicht weiterlesen...

    Die Erlebnisse der zwei Protagonistinnen - ausgeglichen und total gekonnt im Wechsel - faszinieren: durch die verschiedenen Sprachstile (heute/Tagebuch aus der Zeit der Französischen Revolution), der Handlung (Leben beider jungen Frauen unter verschiedensten Verhältnissen, Träumen, Begabungen, Zielen), dem Spannungsbogen (was ist Andi passiert/was hat Alexandrine genau vor) und eben vor allem - schaffen Sie es und wenn ja, wie...

    Meine Erwartungen nach "Teerose" und "Winterrose" waren natürlich auch entsprechend hoch und ich bin hoch erfreut!
    Wieder ein besonderes Buch für Frauen jedes Alters, Musikliebhaber/Musizierende, Frankreich/Geschichte Interessierte, Theaterleute, einfach alle....die Lust auf eine bzw. zwei Gechichten haben!

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  • Mitreißender Mix aus Gegenwart und Historie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angela.Bücherwurm, am 10.03.2011

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    Das lange Warten auf ein neues Buch von Jennifer Donnelly hat sich gelohnt. Ihr ist wieder ein hervorragender Roman gelungen, der einen von Anfang an mit sich zieht.

    Das Buch ist in zwei Erzählstränge geteilt. Der erste beinhaltet die Geschichte von der heute lebenden , hochbegabten jungen Frau Andi. Andi hat große Probleme: sie verkraftet den Tod ihres jüngeren Bruders nicht. Sie hat Depressionen, kapselt sich von allem ab und denkt trotz Medikamenten immer wieder an Selbstmord. Einzig ihre Leidenschaft zur Musik - sie spielt selbst Gitarre - kann ihr ein wenig Halt geben. Und schließlich ist da noch der Musiker Virgil, den sie in Paris kennenlernt.

    Der zweite Erzählstrang behandelt die Geschichte von Alexandrine, einer jungen Frau aus dem 18. Jahrhundert. Andi findet durch Zufall eines Tages deren zweihundert Jahre altes Tagebuch und kann sich dessen Sog nicht entziehen . Und so lernen wir hier auch das Schicksal jener Alexandrine in den Wirren der französischen Revolution kennen.

    Mehr möchte ich hier nicht zum Inhalt verraten, um die Spannung für die, die das Buch noch nicht gelesen haben, nicht vorwegzunehmen.

    Das Buch liest sich flüssig und Frau Donnelly gelingt es in wunderbarer Weise, die verschiedenen Charaktere darzustellen. Insbesondere in Andi und ihre desolate Gefühlswelt konnte ich mich gut hineinversetzen. Ich habe regelrecht mit ihr gelitten.

    Ich kann nur jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Es ist mitreißend, anrührend, spannend, traurig und auch ein bißchen mystisch. Kurz gesagt, es ist einfach grandios.

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  • Ein Feuerwerk der Gefühle! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silvia Heß, am 09.03.2011

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    Zwar ist es nicht der dritte Teil ihres Bestsellers "Die Teerose", jedoch ebenso ein spannender Schmöker, insbesondere für junge Leute. Er lässt einen nicht mehr los bis man die letzte Seite gelesen hat. Voller Erwartungen und Anspannung blättert man von Kapitel zu Kapitel und fiebert mit Andi in der Gegenwart, dass sie ihr Leben nach dem Tod ihres Bruders wieder in den Griff bekommt und bangt um Alex, die während der französischen Revolution in Paris einen anderen Kampf zu überwinden hat. Ihre beiden Schicksale weisen immer mehr Parallelen auf bis sie sich ineinander vermischen und Andi zu ihrer Erkenntnis kommt. ...

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  • Geschichte als Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Andi kämpft um ihr Leben - aber nicht aus gesundheitlichen Gründen. Ihr Bruder wurde ermordet, sie gibt sich die Schuld dafür und nimmt seitdem starke Antidepressiva und steht immer wieder vor einem Selbstmordversuch. Der Tot des Bruders hat auch ihre Mutter völlig aus der Bahn geworfen. Sie spricht kaum und zeichnet nur noch Porträts ihres Jungen. Eines Tages taucht Andis viel beschäftigter Vater auf, zwingt sie mit ihm nach Paris zu kommen und lässt ihre mutter einweisen. In Paris soll sie endlich ihre Abschlussarbeit beginnen. Andi ist sehr eigensinnig und hat kein gutes Verhältniss zu ihrem Vater. So rebelliert sie und spielt einfach mitten in Paris mit ihrer Gitarre. So lernt sie zwei Jungs kennen. Virgil, einer der beiden ist sofort auf einer Wellenlänge mit andi. Doch da gibt es ein Problem. Andi hat mit ihrem Vater ausgemacht, dass sie in zwei Tagen nach Hause fliegen kann, wenn sie Inhaltsangabe und Gliederung fertig hat. Neben dem Recherchieren für ihre Arbeit entdeckt sie den Gitarrenkoffer. Im Gitarrenkoffer findet sie ein Versteck, wo ihr Schlüssel passt, den sie um den Hals trägt. Darin befindet sich das Tagebuch eines jungen Mädchens, welches mitten in der französischen Revolution steckt.
    Andi ist gefesselt von diesem Tagebuch und fühlt sich mit Alexandrine verbunden. Und nun führt eins zum anderen.

    Das Buch beschreibt die Geschichte einer jungen Pariserin, die während der französischen Revolution auf den Dauphin Luis charles aufpasste und ihre gegen ihre innere Revolution kämofte. Genauso geht es Andi, die mit dem Tot ihres Bruders nicht klar kommt und nach mühseliger und langer Zeit endlich wieder das Lachen und die Lust zum Leben finet.
    Es ist spannend geschrieben, lässt sich gut lesen und berührt.
    Die Zeitreise am Ende hätte man meiner Meinung nach weglassen können. Sie verdeutlicht zwar noch einmal wie Alex lebte und was sie im Kampf gegen die Welt durchmachte, doch ist es etwas "übertrieben". Das Buch hätte auch ohne dem Zeitsprung genug Potenzial. Nichtsdesto trotz hat es mir sehr gut gefallen. So wird einem die Geschichte (französische Revolution) am Beispiel eines Mädchens näher gebracht. Natürlich kann man das nicht wahrheitsgetreu nennen, doch es macht einfach dieses Ereignis um vieles spannender. Wer weiß, vielleicht hatte der Dauphin wirklich eine Gouvernanate, die sich bis zu ihrem eigenen Tot für ihn einsetzte und versuchte ihn im dunkelsten Gefängnis fröhlich zu stimmen....

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  • Geschichte im Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Schmidt, am 08.03.2011

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    Andi kämpft um ihr Leben - aber nicht aus gesundheitlichen Gründen. Ihr Bruder wurde ermordet, sie gibt sich die Schuld dafür und nimmt seitdem starke Antidepressiva und steht immer wieder vor einem Selbstmordversuch. Der Tot des Bruders hat auch ihre Mutter völlig aus der Bahn geworfen. Sie spricht kaum und zeichnet nur noch Porträts ihres Jungen. Eines Tages taucht Andis viel beschäftigter Vater auf, zwingt sie mit ihm nach Paris zu kommen und lässt ihre mutter einweisen. In Paris soll sie endlich ihre Abschlussarbeit beginnen. Andi ist sehr eigensinnig und hat kein gutes Verhältniss zu ihrem Vater. So rebelliert sie und spielt einfach mitten in Paris mit ihrer Gitarre. So lernt sie zwei Jungs kennen. Virgil, einer der beiden ist sofort auf einer Wellenlänge mit andi. Doch da gibt es ein Problem. Andi hat mit ihrem Vater ausgemacht, dass sie in zwei Tagen nach Hause fliegen kann, wenn sie Inhaltsangabe und Gliederung fertig hat. Neben dem Recherchieren für ihre Arbeit entdeckt sie den Gitarrenkoffer. Im Gitarrenkoffer findet sie ein Versteck, wo ihr Schlüssel passt, den sie um den Hals trägt. Darin befindet sich das Tagebuch eines jungen Mädchens, welches mitten in der französischen Revolution steckt.
    Andi ist gefesselt von diesem Tagebuch und fühlt sich mit Alexandrine verbunden. Und nun führt eins zum anderen.

    Das Buch beschreibt die Geschichte einer jungen Pariserin, die während der französischen Revolution auf den Dauphin Luis charles aufpasste und ihre gegen ihre innere Revolution kämofte. Genauso geht es Andi, die mit dem Tot ihres Bruders nicht klar kommt und nach mühseliger und langer Zeit endlich wieder das Lachen und die Lust zum Leben finet.
    Es ist spannend geschrieben, lässt sich gut lesen und berührt.
    Die Zeitreise am Ende hätte man meiner Meinung nach weglassen können. Sie verdeutlicht zwar noch einmal wie Alex lebte und was sie im Kampf gegen die Welt durchmachte, doch ist es etwas "übertrieben". Das Buch hätte auch ohne dem Zeitsprung genug Potenzial. Nichtsdesto trotz hat es mir sehr gut gefallen. So wird einem die Geschichte (französische Revolution) am Beispiel eines Mädchens näher gebracht. Natürlich kann man das nicht wahrheitsgetreu nennen, doch es macht einfach dieses Ereignis um vieles spannender. Wer weiß, vielleicht hatte der Dauphin wirklich eine Gouvernanate, die sich bis zu ihrem eigenen Tot für ihn einsetzte und versuchte ihn im dunkelsten Gefängnis fröhlich zu stimmen....

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  • Überraschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 01.03.2011

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    Die junge Amerikanerin Andi ist nach dem Tod ihres Bruders sehr in sich zurückgezogen.Sie muss sich um ihre ebenfalls traumatisierte Mutter kümmern,der Vater vergräbt sich in die Welt der Wissenschaft.Ihre einzige Flucht ist die Musik.Eine unfreiwillige Reise nach Paris konfrontiert sie nicht nur mit Menschen,die versuchen,den Panzer,der sie umgibt,zu knacken,sondern entführt sie in die Welt der französischen Revolution.Eine toll erzählte Geschichte,bei der man nicht nur kaum aufhören kann zu lesen,sondern auch noch sein Wissen über die Revolution auffrischen kann.Unbedingt lesenswert.

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  • Die Kraft der Musik ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jeanette Reichelt, am 28.02.2011

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    ...ist beinahe das einzige, was die suizid gefährdete Andi noch am Leben hält und sich wie ein roter Faden durch dieses Buch zieht.
    Egal ob Bach oder Radiohead die Autorin führt den Leser nicht nur mit der Musik durch mehrere Jahrhunderte. Denn so modern Andis Welt auch ist, findet sie sich schließlich doch im Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts zur Französischen Revolution wieder.
    Der Roman ist zwar etwas vorhersehbar, aber aufgrund seiner guten Konstruktion recht spannend. Vor allem die Idee: Andie trifft das Objekt ihrer Abschlussarbeit, fand ich ganz aufregend und hat mich regelrecht neugierig gemacht.
    Fazit: Musik bewirkt viel mehr, als wir glauben.

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  • Traurig, spannend, hoffnungsvoll und wunderschön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.02.2011

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    Zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod des damals zehnjährigen Trumans ist seine Familie am Ende. Seine Mutter hat sich von der Außenwelt abgeschottet und findet Trost nur in der Malerei - ihr einziges Motiv ist Truman. Sein Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der für seine Arbeiten im Bereich der Genforschung den Nobelpreis erhielt, und auch vorher seiner Familie nie sonderlich nahe stand, baut sich eine neue Familie auf. Die inzwischen siebzehnjährige Schwester Andi leidet unter Depressionen, die sie nur mit starken Antidepressiva kontrollieren kann. Sie, die einst hoffnungsvollste Schülerin einer privaten Eliteschule, gibt sich die Schuld am Tod des kleinen Bruders, dem sie sehr nahestand. Lediglich ihre geliebte Musik gibt ihr zeitweise Trost und Halt. Kurz vor den Winterferien droht die Schule, sie rauszuwerfen. Ihre letzte Chance auf einen Abschluss ist die Anfertigung einer fundierten Repräsentation zu einem selbstgewählten Thema: über den Komponisten Malherbeau - einen Zeitgenossen der französischen Revolution.

    Der Vater, durch einen Brief der Schule auf den Plan gerufen, ist entsetzt über den Zustand, in dem er seine Familie vorfindet, lässt seine Frau in eine psychiatrische Klinik einliefern und nimmt Andi gegen deren Willen mit nach Paris, wo sie vor Ort ihre Nachforschungen betreiben soll. In Paris wohnen sie bei einem ehemaligen Studienkollegen des Vaters. Dieser hat sich ganz der Erforschung der französischen Revolution verschrieben und sammelt alles, jeden Gegenstand, jedes Dokument aus dieser Zeit, um damit später ein Museum zu gründen.

    Als Andy sich bemüht das Schloss eines alten Gitarrenkoffers, der eines der Besitztümer ihres Gastgebers ist, zu betätigen, kann sie unerwartet mit Hilfe eines Schlüssels, der einst ihrem Bruder gehörte, ein Geheimfach in diesem Koffer öffnen und findet das Tagebuch des Mädchens Alexandrine, einer jungen Schauspielerin, die zur Zeit der Ereignisse, die sie in ihrem Tagebuch festhielt, in Andis Alter war. Noch mehr Parallelen finden sich zwischen den beiden Mädchen: auch Alexandrine liebte aus ganzem Herzen einen kleinen Jungen: den Sohn Ludwig XVI, dem sie sehr nahe steht, dessen Leiden sie jedoch nicht verhindern kann.
    Dieses an sich so traurige Thema - der Verlust eines geliebten Menschen - wurde von der Autorin warmherzig und verständnisvoll aufgegriffen und mit Musik aus allen Bereichen und der Geschichte der ersten großen Revolution mit ihren Folgen auf faszinierende Art verwoben.

    Das Lesen des Buches ist der reine Genuss, man fühlt mit Andi, ihrer Familie, Freunden und auch Alexandrine, Malherbeau und den anderen Gestalten aus dem revolutionären Paris mit.
    Sehr imponiert hat mir das umfangreiche Wissen der Autorin um die Musik. Auch die Geschichte der Revolution ist sehr gründlich recherchiert. Die Informationen über diese Zeit fügen sich nahtlos in die Handlung ein, welche dadurch noch interessanter wird.

    Ebenso wird die Gestaltung des Buches dem Inhalt gerecht: ansprechend, jedoch nicht aufdringlich, dabei aber von hoher technischer Qualität (Festeinband, schönes Papier und sogar Kapitelbändchen - ein Dank dem Verlag, der hier nicht allzu sehr auf die Kostenbremse gedrückt hat.

    Mein Fazit: Dies ist eines der schönsten, spannendsten und gleichzeitig warmherzigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.

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  • gemischte Gefühle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silvia Krügel, am 16.02.2011

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    Es ist zwar schon eine Zeit her, das ich das Buch gelesen habe, aber ich habe immer noch sehr widersprüchliche Gefühle, wenn ich an das Buch denke.

    Andis Bruder stirbt plötzlich, sie gibt sich die Schuld an den Tod ihres kleinen Bruders. Ihre Familie zerbricht wergen der Tragödie. Ihr Vater ein Wissenschaftler erlangt zwar arbeitsmäßig einen Durchbruch, aber das auf Kosten seiner Familie. Ihre Mutter malt ihre Trauer fort, zumindest versucht sie es. Andys Schulleistungen zwingen den Vater zu einer radikalen Methode, Andy muss mit nach Paris in den Ferien und ihr Abschussarbeit dort schreiben. Sie versucht ihre Trauer mit der Musik wegzuspielen. In Paris findet sie eine Gitarre und ein Tagebuch, das sie in die Welt der Revolution entführt......

    Das Buch war an sich angenehm und schnell zu lesen. Jedoch verlor sich die Spannung immer wieder. Mich nervte teilweise Andys verhalten sehr. Am Ende muss ich eingestehen, das ich das etwas übertrieben fand, mich erinnerte das Buch eher an ein Jugendbuch, aber zu depressiv für dieses Genre.

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  • gemischte Gefühle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.02.2011

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    Es ist zwar schon eine Zeit her, das ich das Buch gelesen habe, aber ich habe immer noch sehr widersprüchliche Gefühle, wenn ich an das Buch denke.

    Andis Bruder stirbt plötzlich, sie gibt sich die Schuld an den Tod ihres kleinen Bruders. Ihre Familie zerbricht wergen der Tragödie. Ihr Vater ein Wissenschaftler erlangt zwar arbeitsmäßig einen Durchbruch, aber das auf Kosten seiner Familie. Ihre Mutter malt ihre Trauer fort, zumindest versucht sie es. Andys Schulleistungen zwingen den Vater zu einer radikalen Methode, Andy muss mit nach Paris in den Ferien und ihr Abschussarbeit dort schreiben. Sie versucht ihre Trauer mit der Musik wegzuspielen. In Paris findet sie eine Gitarre und ein Tagebuch, das sie in die Welt der Revolution entführt......

    Das Buch war an sich angenehm und schnell zu lesen. Jedoch verlor sich die Spannung immer wieder. Mich nervte teilweise Andys verhalten sehr. Am Ende muss ich eingestehen, das ich das etwas übertrieben fand, mich erinnerte das Buch eher an ein Jugendbuch, aber zu depressiv für dieses Genre.

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  • Vive la révolution... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.02.2011

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    Das Buch ist genauso für Jugendliche wie für Erwachsene geeignet, da es die Lebenswelt einer Oberstufenschülerin beschreibt, erste Verliebtheiten, Schulstress, Unsicherheiten, Trauer um den verstorbenen Bruder, aber genauso Musik, Parties und verbotene nächtliche Ausflüge in den Pariser Untergrund. Durch die Zeitsprünge und die Dante-Zitate zu Beginn der verschiedenen Sequenzen werden aber gleichzeitig viele interessante historische Hintergründe und Bezüge geliefert, sodass das Buch genauso erwachsene Leser in seinen Bann zieht. Den in der deutschen Übersetzung hintergründiger gewählten Titel (statt im Englischen einfach: „Revolution“) sowie das Cover finde ich sehr ansprechend und passend ausgesucht. Mich hat beeindruckt, dass die Autorin sehr weite Bögen zu spannen vermag, von Beethoven zu Radiohead und von der Guillotine zur Gen-Forschung, zwischen 18. Und 21. Jahrhundert. Schön auch, dass sie sich die Mühe gemacht hat einige Originalliedtexte (+ Überstzungen) mit ins Buch aufzunehmen. Die Auflösung zum Schluss kommt etwas überraschend, fügt sich aber stimmig in das Gesamtbild des Romans ein. Dieses Buch der Autorin hat mir sehr viel besser gefallen als die „Winterrose“, es hat garantiert auch mehr historische Recherche erfordert. Junge Leser bringt Donnelly bestimmt auch durch die vielen Bezeichnungen Vijays für seine gluckenhafte Mutter zum Schmunzeln...-

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  • Tiefgründig, rührend, phänomenal Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.02.2011

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    Jennifer Donnelly hat die Hauptfigur so real gezeichnet und ihre Verzweiflung so lebendig beschrieben, dass man mit ihr weinen möchte, wenn sie an ihren Bruder denkt und ihre Wut miterlebt, wenn der Vater sich nach Monaten mal wieder meldet, um sie "wieder auf den richtigen Weg" zu bringen..
    Die Autorin zieht einen perfekten Bogen von der Gegenwart zu Geschehnissen während der französichen Revolution, in denen ebenfalls ein junges Mädchen - so alt wie Andi - die Hauptrolle spielt. In Form von Tagebucheinträgen erfahren wir von den Lebensumständen, dem Glück und dem Unglück dieser jungen Frau, die versucht, den Lauf der Welt zu ändern und daran droht, zu zerbrechen.
    Es sind nicht nur die Gefühle, die einem aus jeder Zeile, aus jedem Satz entgegenspringen, man sieht, dass sich Jennifer Donnelly auch mit den gesellschaftlichen Umständen zur Zeit der französischen Revolution beschäftigt hat und somit einen soliden, historischen Hintergrund bietet.
    Etiefsinniges Buch über das Schicksal, über Mut, über Verzweiflung und über den Zauber der Musik, denn ohne die Macht der Musik hätte es auch diese wunderbare Geschichte nicht gegeben.

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