Cleo

Cleo

Wie ich das Lachen wieder lernte. Roman

von Helen Brown

Buch

gebunden (380 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Als Sam kurz nach seinem neunten Geburtstag überfahren wird und stirbt, bleiben seine Eltern und sein kleiner Bruder Rob verzweifelt zurück. Einige Wochen später wird ein eher hässliches weibliches Katzenjunges bei der Familie, die auf einem unwegsamen Hang am Rande von Wellington, Neuseeland, lebt, abgeliefert. Sam hatte sich das Kätzchen noch vor dem Unfall als Geschenk ausgesucht. Die in Australien lebende Autorin und Journalistin Helen Brown erzählt in dieser literarischen Autobiographie die berührende Geschichte ihrer Familie, die sich mit Hilfe der Katze Cleo nach dem tragischen Unglück zurück ins Leben kämpft.

Produktdetails

ISBN-10: 3-552-06136-3
EAN: 9783552061361
Originaltitel: Cleo
Erschienen: 26.07.2010
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 380
Gewicht: 546 g
Übersetzer: Andrea Stumpf
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Helen Brown

Helen Brown ist eine der bekanntesten und meistgelesenen Kolumnistinnen Neuseelands. Seit 30 Jahren schreibt sie über die sogenannten alltäglichen Dinge des Lebens wie Geburten, Todesfälle und Hochzeiten, Supermarktschlangen, Katzenklos und das Leben mit Teenagern. Sie arbeitet fürs Fernsehen und fürs Radio und lebt seit neun Jahren in Melbourne, Australien.

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Buchhändlertipps

  • berührend

    von Edith Berger, am 01.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    "Cleo", die Namensgeberin dieses Buches war die Katze von Helen Brown.
    Helen Brown ist Neuseeländerin und eine der meistgelesenen Kolumnistinnen ihres Landes.
    Sie erzählt uns ihre Lebensgeschichte.
    Helen Brown ist verheiratet und Mutter zweier Söhne,- Sam und Rob.
    Sam wünscht sich eine Katze und überredet seine Mutter dazu.
    Bevor die Katze ins Haus kommt, verunglückt Sam aber tödlich.
    Wie "Cleo" dennoch in dieser Familie landet und laut Helen Brown zu ihrer aller Lebensretterin wird, davon erzählt dieses zu Herzen gehende Buch.
    Nicht nur für Katzenfreunde ein liebenswertes und lesenswertes Buch.

    "Katzen haben Verständnis dafür, dass Menschen länger brauchen um etwas zu begreifen"
  • Nicht nur für Katzenfreunde

    von michaela bokon, am 14.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Ein Kleines Kätzchen erobert die Herzen einer Familie, die durch einen Todesfall schwer angeschlagen ist.
    Der Charakter dieser Katze wird sehr anschaulich beschrieben und man schmunzelt und manch einer wird zugeben, typisch Katze.
    Diese Katze wird zum Lebenschoach einer ganzen Familie.
  • "Wie ich das Lachen wieder lernte"

    von Brigitte Dorotik, am 08.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Villach ATRIO

    Ein wunderbar geschriebener, lebensnaher, autobiographischer Roman, der einen fesselt und Lebensmut macht, dazu das Wesen der Katze verstehen lässt.

Kundenrezensionen

  • Ein Kätzchen weiß, daß Freude wichtiger ist als Selbstmitleid Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.05.2011

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    Eine ganz normale Familie lebt mit ihren gewöhnlichen Sorgen und Nöten in Wellington, Neuseeland. Ihre Welt scheint in Ordnung zu sein, bis zu dem Tage, als Sam, der ältere der beiden Söhne, kurz vor seinem 9. Geburtstag durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt. Der Verlust von Sam wirft seine Eltern Helen und Steve und seinen jüngeren Bruder Rob vollkommen aus der Bahn. In das zuvor mit Leben gefüllte Haus treten Entsetzen, Trauer, Wut und Hilflosigkeit. Sogar der Familienhund Rata bellt nicht mehr. Doch dann zieht Cleo ein, eine schwarze, eher hässliche, aber göttliche Katze, die sich der verstorbene Sam als Geburtstagsgeschenk ausgesucht hatte. Durch ihr einzigartiges, liebenswertes Wesen gelingt es ihr nach und nach, die einzelnen Familienmitglieder aus ihrer Starre zu befreien, sie zum Lachen zu bringen und ihnen neue Lebensfreude zu geben. Bis zu ihrem Tod begleitet sie die Familie durch Höhen und Tiefen und ist immer da, wenn man sie am nötigsten hat.
    In ihrem autobiographischen Roman gewährt Helen Brown dem Leser einen Einblick in ihr Leben, das durch den Tod ihres Sohnes Sam aus den Fugen zu geraten drohte. Durch die Anwesenheit und quirlige Art der Katze Cleo fand die Familie den Weg zurück ins Leben, in dessen Verlauf sich noch Einiges ereignete. An der Seite blieb Cleo, solange sie gebraucht wurde.
    Feinsinnig beschreibt Helen Brown Stationen der Trauer und schildert auf beeindruckende und bildhafte Weise, wie ein Tier positiven Einfluss auf den Menschen und seine Verfassung nehmen kann. Man erfährt Interessantes und Spezielles über die Katze und ihre Charaktereigenschaften und wird Zeuge verschiedener Katzen-Abenteuer. Die Katze tritt als Heilerin, Zuhörerin und treue Gefährtin auf. Man leidet mit und wartet gespannt, was die nächsten Schritte der Familie in die Zukunft bringen werden.
    In der Erzählung sind kleine Lebensweisheiten und philosophische Ansätze zu finden, die zum Nachdenken anregen. Ernst und Humor werden geschickt miteinander verknüpft und durch die einfache, gefühlvolle Sprache fällt das Lesen und Miterleben leicht.
    Obwohl ich kein Katzenmensch bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen, eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die Tiere, Menschen und ihre ureigensten Geschichten mögen!

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  • Eine Katze kommt nicht, wenn sie eingeladen wird. Sie taucht auf, wenn sie gebraucht wird. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Buchwurm, am 04.05.2011

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    Helen Brown, neuseeländische Journalistin und Autorin, hat bereits als Teenager geheiratet und mit ihrem Mann Steve 2 wunderbare Jungen bekommen. Daher sitzt der Schock natürlich tief, als ihr ältester Sohn Sam kurz nach seinem 9. Geburtstag bei einem Autounfall stirbt, den der jüngere Sohn Rob auch nocht mit ansehen muss.

    Zutiefst traumatisiert versucht die Familie den Alltag zu überstehen, als plötzlich kurz darauf Cleo vor der Tür steht. Ein kleines Katzenbaby, das selbst fast gestorben wäre und das eigentlich niemand haben wollte. Sam hatte sich Cleo als Geburtstagsgeschenk erbettelt und die Eltern hatten sie vollkommen vergessen.

    Eigentlich lautet Helens fester Plan, Cleo postwendend zurück zu geben, da sie keine Katze haben möchte. Doch diese verzaubert alle mit ihrem rebellischen Wesen, dass sie zum neuen Familienoberhaupt avanciert. Selbst Hündin Rata nimmt die Kleine unter ihre Fittiche und Sohn Rob beginnt, sich durch Cleo wieder ein wenig zu öffnen.

    Die Geschichte ist sehr warmherzig geschrieben. Man kann sich sehr schnell in den chaotischen Alltag der Familie hineinfühlen und lernt wunderbare Menschen und Tiere kennen. Schade nur, dass die Geschichte sich über 24 Jahre hin zieht, in denen innerfamiliär sehr viel geschieht, was nun nicht alles mit Cleo zu tun hat. Trotzdem ein schönes Buch fürs Herz.

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  • Schwarze Katze bringt Glück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von bookorpc, am 14.04.2011

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    Unsere Zeit auf Erden ist nur begrenzt und es ist gut, dass man nicht weiß wann sie abläuft. Man könnte sie sonst nicht genießen…..

    In dem Buch "Cleo - Wie ich das Lachen wieder lernte" erzählt die Autorin Helen Brown von dem Verlust ihres Sohnes Sam und die Bereicherung ihres Lebens durch eine kleine Katze.

    Inhalt: Sam stirbt völlig unerwartet, er wird von einem Auto überfahren. Der Unfall ereignet sich kurz nach seinem 9. Geburtstag, bevor sein Geburtstagsgeschenk, eine kleine Katze, bei ihnen einziehen konnte. Steve, Helen, Rob (sein Bruder) und Hündin Rata leben nach Sams Tod gefangen in einer Hülle von Trauer und Wut, keiner kann auf den anderen eingehen. Plötzlich steht Lena (eine Bekannte) mit der kleinen Katze vor der Tür. Rob nimmt sich ihrer gleich an und tauft sie Cleo (wie Sam es wollte). Cleo stellt nicht nur das Haus, sondern auch das Leben der Familie auf den Kopf und beweist dass Ablenkung manchmal doch ein Weg aus einer Krise ist. Als festes Mitglied der Familie bleibt sie an Helens Seite und stellt klar, wer in der Familie gewünscht ist und wer nicht.

    Meine Meinung: Was gibt es Schlimmeres, als sein Kind zu Grabe zu tragen, es ist nicht natürlich, da man doch in hohem Alter und nicht mit 9 Jahren sterben sollte. Aber das Schicksal kann man nicht beeinflussen und das musste die Autorin leider selbst erfahren. Ihre Lebensgeschichte fesselt einen von der ersten Seite und nach nicht ganz 40 Seiten ist man so im Geschehen, das man die Taschentücher griffbereit halten sollte. Es ist ein Wechselbad der Gefühle und wenn man sich vorstellt, wie Cleo gegen Papiertüten kämpft, muss man schmunzeln.

    Fazit: Eine Geschichte, wie es nur das wahre Leben schreiben kann - voller Gefühle, Ängste, Hoffnungen und Liebe. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen ob Katzenfreund oder nicht

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  • auch für Hundenarren... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beatrice Peter, am 04.04.2011

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    Katzenroman: Wahre Geschichte um einen schrecklichen Verlust und das Geschenk zurück zum Glück zu finden, welches vor allem einem Kätzchen zu verdanken ist. Berührend und sehr real.

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  • Biblisches Katzenalter contra Kernaussage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.02.2011

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    Nach dem ersten Leseeindruck war ich begeistert. Diese Frau verstand es, die Höhen und Tiefen so fesselnd zu beschreiben, die sie erlebt, als eine kleine Katze nach dem Tod ihres Sohnes das Zepter in der Familie übernimmt. Man litt mit. Man lachte mit. In die Trauer mischt sich Freude angesichts der unbeholfenen Katze, die mit dem Gummibaum kämpft. Ich sah sie förmlich vor mir, und ich erwartete eine Geschichte darüber, wie es dieses kleine Kätzchen schafft, die Familie von Helen Brown über den Tod von Sam hinweg zu bringen.

    Die entscheidende Frage ist vielleicht: Wann ist man über den Tod hinweg? Ist es die Geburt des weiteren Kindes, der neue Partner, nachdem die erste Ehe zerbrach, Umzüge an andere Orte und in andere Länder oder ein Gefühl, das sich irgendwann auf diesem Weg einstellt? Schwer zu sagen und sehr subjektiv. Vielleicht ist die richtige Antwort auch "nie". Also entscheidet sich Helen Brown dafür, Cleo als Zäsur zu nehmen, die Katze, die so viel bewegt hat. Cleo scheint wie das letzte Glied in der Kette, das die Verbindung zu dem toten Sohn herstellt, der das kleine Knäuel damals ausgesucht und ihm seinen Namen gegeben hat.

    Der Haken an der Sache ist Cleos biblisches Alter. 24 Jahre, die sie lebt und die seit dem Tod von Sam vergehen, sind in meinen Augen einfach zu viel, um den roten Faden zu behalten. Cleo verkommt zur Randfigur. Wenn sie erscheint, wird sie wunderbar beschrieben. Ihren Zweck als Tröster über den Verlust des Kindes - den roten Faden, für mich der Dreh- und Angelpunkt des Buches - büßt sie ein. Sie war eine tolle Katze, und ohne Frage trat sie zum richtigen Zeitpunkt in das Leben der Familie. Verlassen hat sie es nach der Maßgabe eines ordentlichen dramaturgischen Spannungsbogens leider ein bisschen zu spät...

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  • Berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.02.2011

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    Helen Brown verliert Ihren Sohn Sam kurz vor dessen 9 Geburtstag durch einen tragischen Unfall. Sam hatte sich zu seinem Geburtstag eine Katze gewünscht und auch noch selbst ausgesucht.

    Mitten in tiefster Verzweiflung und Trauer der Famiele wird Cleo, die Katze gebracht.

    Cleo "platzt" in das Leben der Familie und deren Hund Rata und stellt im wahrsten Sinne des Wortes alles auf den Kopf.

    Eine zutiefst berührende Geschichte über die Liebe, den Tod, das Loslassen, aber auch das wieder Leben und Lachen lernen.

    Ein Buch, dass ich nicht mehr weglegen konnte und es in einem Zug durchgelesen habe.

    Helen Brown beweist Stil und Mut. Danke!

    Gabriele Z.


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  • Katzenliebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ritja, am 20.01.2011

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    „Liebe kann wehtun – Katzen und Menschen“ über jedem Kapitel in Helen Brown`s Buch „Cleo“ steht ein solcher Spruch. Stets mit dem Bezug auf Katzen.

    Helen Brown beschreibt in „Cleo“ ihre schweren und glücklichen Momente. Sie lebt mit ihrem ersten Mann, den zwei Söhnen Sam und Rob und der Hündin Rata in einem Haus. Die Ehe läuft nicht mehr so gut und der Man ist viel unterwegs. Eines Tages gehen Rob und Sam mit einem kranken Vogel allein zu einem Tierarzt. Sie müssen vorher noch eine Straße überqueren, was jedoch für Sam tödlich endet. Die nachfolgende Trauerzeit beschreibt Helen Brown mit teilweise sehr intensiven Sätzen ohne dabei in allzu starkem Selbstmitleid zu verfallen. Sie erzählt, wie Cleo, die kleine hässliche Katze, zu ihnen stößt. In einen Hundehaushalt mit Hundemenschen…wie soll sie da überleben?
    Wie soll sie (Helen) auf ein so kleines Wesen aufpassen, wenn es ihr bei den eigenen Kindern nicht gelungen ist? Helen braucht eine Weile, um Cleo zu akzeptieren, während Rob das Kätzchen sofort in sein Herz schließt. Cleo lenkt ab, beruhigt, zerstört und baut auch wieder auf.

    Der Leser begleitet Cleo bis ins hohe Alter und erlebt die Höhen und die Tiefen der Familie. Das neue Kind (Lydia), die Scheidung, die neue Liebe, den Umzug in die Schweiz und die zweite Hochzeit sind nur ein Teil der Lebensstationen von Familie Brown und Cleo. Immer wieder werden sie auf harte Proben gestellt und doch gibt es im ganzen Chaos immer eine Konstante: Cleo.

    Ein ruhiges, trauriges und liebevolles Buch über eine Familie, die viel erleben musste und doch alles überlebt und gemeistert hat.

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  • Cleo - Liebe auf vier Pfoten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elohym78, am 12.01.2011

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    Die kleine Katze Cleo stolpert unverrichteter Dinge in das Leben der Familie Brown. Sie haben gerade ihren ältesten Sohn Sam durch einen Verkehrsunfall verloren und sind am Ende. Doch Cleo gelingt es mit ihrem Charm, ihrem Witz, ihrem Einfühlungsvermögen, ihrer Unabhängigkeit, die verstörte Familie ins Leben zurückzuholen. Langsam und mit Bedacht, aber ständig auf dem Weg nach vorne, wie es nur eine Katze kann.

    Das Cover zeigt eine Katze und ein Herz. Für mich symbolisiert dies Treue und Liebe und ich finde es sehr gut gewählt.

    Die Autorin Helen Brown hat einen flüssigen, gut zu lesenden Schreibstil, der ans Herz geht. Mit einfühlsamen Worten beschreibt sie den Tod des Sohnes und die Folgen für die einzelnen Familienmitglieder. Der Leser fühlt sich dem Schicksal der Familie verbunden und wird unweigerlich in die Ereignisse mit hinein gesogen. Allerdings nicht auf eine voyeuristische Art. Man fühlt eher eine tiefe Verbundenheit. Als die kleine Katze Cleo in ihr Leben stolpert, merkt man einen unmerklichen Ruck, der durch die Menschen geht. Die Trauer um Sam ist noch da, aber sie öffnen sich wieder dem Leben. Lassen Liebe zu, auch auf die Gefahr hin, wieder jemanden zu verlieren. Cleo ist eine typische Katze und bringt mit ihrer Art nicht nur die Familie, sondern auch den Leser zum Lachen. Helen, ihr Sohn und ihr Mann sagen Ja zum Leben.

    Mein Fazit: Selten habe ich mich von einem Buch so tief berührt gefühlt! Helen Brown ist ein unglaubliches Werk über das Leben und die Liebe gelungen. Ein Buch, was mich noch lange begleiten wird. Ein Buch für die Seele!

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  • Welch rührende Lebensgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Annika Wulff, am 16.12.2010

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    Nach dem Tod des älteren Sohnes, sind die Eltern von Sam in tiefer Trauer versunken, der Vater flüchtet sich für eine Weile wieder auf die See, wo er als Lotse arbeitet und Helen bleibt mit ihrem jüngeren Sohn und der Hündin alleine in Wellington zurück. Sie haben sich alle in ihre Trauer zurückgezogen und ihr Panzer ist nahezu undurchdringlich geworden, bis eine kleine Panzerbrecherin in Form einer süßen, etwas haarlosen schwarzen Katze vor der Tür steht. Eine Freundin von Helen hatte mit ihr vereinbart, dass sie diese aufnehmen würden und Sam hatte sie ausgesucht. Zuerst versucht Helen die Katze wieder zurückzugeben, als jedoch sowohl Rob, als auch die Hündin plötzlich den Weg ins Leben zurückzufinden scheinen, entschließt sie sich Cleo - wie Sam sie noch getauft hatte - zu behalten. Dies war wohl für sie und ihr weiteres Leben die beste Entscheidung, man kann sich ausdenken, wie es ohne das kleine Wesen für sie weitergegangen wäre.

    WAS FÜR EINE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE! Das als kleine Aussage vorne weg, denn selten habe ich einen so wunderschönen Roman gelesen, der die Geschichte einer jungen Mutter erzählt, die in ihrem Leben alles verloren zu haben scheint. Umso schöner war es dann, mit zu erleben, wie sie sich mit ihrem zweiten Sohn, der Hündin, ihrem Mann, einigen engen Freunden und schließlich Cleo ins Leben zurückkämpfte. Ganz ehrlich, bei mir flossen immer wieder die Tränen, denn dieses kleine Wesen hatte einfach so herrlich erfrischende Flausen im Kopf und brachte das Leben der Familie immer wieder durcheinander! Jeder, der ein wenig Herz für Katzen und ihre Flausen, aber ebenso ihre magische Wirkung hat, sollte sich dieses Buch gerade bei dem jetzigen Wetter zur Hand nehmen und sich von Cleo verzaubern lassen - wirklich mehr als empfehlenswert.

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  • Was ein Tier uns geben kann Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Thieme, am 18.11.2010

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    Die Journalistin Helen Brown lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen Sam und Rob am Rand von Neuseelands Hauptstadt Wellington. Eines Tages passiert das Unfassbare, ihr 9jähriger Sohn Sam stirbt bei einem Autounfall. Die Familie versinkt in Wut, Verzweiflung und Trauer. Doch plötzlich steht eine Bekannte mit einem kleinen Kätzchen vor der Tür, welches sich Sam ein paar Wochen zuvor ausgesucht hat. Helen fühlt sich eigentlich nicht gewachsen, das Tier aufzunehmen, doch das kleine Kätzchen zaubert erstmals seit Wochen wieder ein Lächeln auf das Gesicht ihres jüngeren Sohnes und so stimmt sie zu.

    In den folgenden Jahren wird Cleo das Leben der Familie gehörig durcheinanderbringen und wird dabei immer unverzichtbarer. Die Trennung von ihrem Mann Steve kann sie nicht verhindern, jedoch ist sie große Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Liebe. In unzähligen Situationen ist sie Trostspender und Rettungsanker und siedelt noch in hohem Alter mit der Familie nach Australien um.

    Die autobiografische Geschichte von Helen Brown ist eine Hommage an ein einzigartiges Wesen – die Katze. In jedem geschriebenen Wort erfahren wir die tiefe Liebe der Familie zu ihrer Cleo. Die wunderbaren Zitate am Anfang jedes Kapitels möchte man sich am liebsten an die Wand hängen. Ich gebe zu, ich bin voreingenommen, darf ich doch selbst mit so einem majestätischen, schwarzen Geschöpf zusammenleben.

    Die tragischen Momente im Leben der Helen Brown berühren zutiefst, aber es gibt auch genauso viele humorvolle Augenblicke, hauptsächlich durch das Agieren von Cleo, die den Roman zu einem Wechselbad der Gefühle für den Leser werden lassen. Ich kann das Buch nur jedem, der ein mitfühlendes Herz hat, wärmstens empfehlen, für Katzenbesitzer ist es sicher Pflichtlektüre.

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  • Seelenretter mit Fell Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hardy Knoll, am 14.11.2010

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    Katzen sind nicht etwas, das man kriegt. Sie tauchen im Leben eines Menschen auf, wenn sie gebraucht werden. Vielleicht der schönste Satz in diesem Buch, der Geschichte einer Katze, die einer Familie nach dem tragischen Tod des kleinen Sam wieder das Leben zurückgibt. Klingt nach sehr viel Kitsch, ist aber eine sehr liebevolle Erzählung mit viel Augenzwinkern und Gefühl nicht nur für Katzenliebhaber.

    Nach Sam`s Tod scheint eine Welt für die Familie in Neuseeland zusammenzubrechen, nichts macht mehr Sinn, es gibt keine Freude mehr. Erst ein Katzenjunges vollbringt das Wunder, Lachen und Liebe neu entstehen zu lassen. Cleo, die von nun an das Leben der menschlichen Sklaven dominiert, begleitet die Familie durch teilweise rauhe Zeiten. Die trauernde Mutter läßt sich scheiden, verliebt sich in einen „viel zu jungen“ Mann, heiratet erneut und wird sogar wieder Mutter. Teilweise wird die Katze arg vermenschlicht und ein Hauch von Übersinnlichkeit wird dem Tier angedichtet, doch Katzenbesitzer werden ähnliche Empfindungen kennen. Katzen sind nun mal besondere Wesen. Das wird alles in einer sehr bildhaften, angenehm zu lesenden Sprache dargestellt. Der Leser erlebt ein Wechselbad der Gefühle, von Freude bis zu Trauer, spannender Erwartung zu kopfnickender Zustimmung. Manch einem mag das etwas zu sehr aufgetragen erscheinen, doch letztendlich steckt so viel Lebenserfahrung und Weisheit in den Zeilen, dass der geneigte Leser darüber milde hinweg sieht. Es ist ein wunderbares Buch voller netter Vergleiche, die nur von einer Katzenbesitzerin und – beobachterin stammen können.

    Ob man nun Katzen wirklich eine übersinnliche Ader oder heilende Wirkung nachsagen kann, weiß ich nicht. Als Katzenbesitzer musste ich allerdings sehr oft zugeben, dass viel Wahrheit in dem Buch steckt.

    Meiner Meinung nach sehr lesenwert, rührend und ergreifend, nie banal und mit viel Hingabe erzählt, ist Cleo eine Empfehlung für alle Katzenliebhaber, aber auch für Freunde liebenswerter Familiengeschichten. Helen Brown hat hier ihre Geschichte wiedergegeben, die Geschichte einer Familie, die mit Hilfe einer kleinen Katze ihr Leben gemeistert hat. Vielleicht mehr als ein Buch, vielleicht eine Art Fingerzeig für all die, denen ein kleines, schnurrendes Fellknäuel zum Glück fehlt.

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  • Cleo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Laura-Marie Hanßen, am 26.10.2010

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    Dieses Buch wird einen nicht so schnell loslassen, denn Helen Brown schildert mit
    offenen Worten die Trauer um ihren Sohn Sam. Gefühle, die man wohl nicht richtig
    nachvollziehen kann, es sei denn man hat solch eine Situation selbst erlebt. Doch Helen Brown beschreibt
    auch, wie sie aus diesem riesigen Loch herauskam: mit Hilfe der kleinen Katze Cleo,
    die immer "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" auftaucht. Doch zuerst möchte keins der Familienmitglieder
    dem "Eindringling" sein Herz öffnen. Bis Cleo dem jüngeren Sohn Rob dabei hilft wieder in seinem eigenen
    Zimmer zu schlafen.
    Eine traurige aber trotzdem wunderbare Geschichte, die nicht nur Katzenfreunde
    lieben werden.

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  • Die reine Freude ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Leonore Hofmann, am 16.10.2010

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    Die Katze ist das beliebteste Haustier in Deutschland.
    "Cleo" ist für alle Katzenliebhaber ein wunderschönes Geschenk !
    Cleo war das Geschenk, das sich Sam zu seinem 9. Geburtstag ausgesucht hatte. Leider war es der letzte Wunsch von Sam ...
    Verlaust, haarlos, eigentlich hässlich, so kam Cleo ins Haus und schlich sich fast unbemerkt in die Herzen der unglücklichen Familie und holte sie zurück ins Leben.
    Ein liebenswerter, realistischer Roman, kein Kitsch, sondern eine reine Freude !

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  • Warmherzig und humorvoll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anja Lindenau, am 26.08.2010

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    Helen Brown erzählt ihre eigene Geschichte.
    Sie erzählt vom Tod ihres gerade mal neun Jahre alt gewordenen Sohnes Sam.
    Ein Schicksalsschlag der einschneidend für die ganze Familie ist. Sie schreibt nicht sentimental, sondern erzählt uns mit deutlichen Worten, was sie damals empfunden hat, und dass man niemals über den Tod eines Kindes hinwegkommen kann.
    Doch das besondere an diesem Buch ist, dass sich eine Katze in das Leben der Familie schleicht, und immer genau zum Richtigen Zeitpunkt „da“ ist.
    Cleo wurde noch von Sam, kurz vor seinem Geburtstag, ausgesucht. Sie war aber noch zu klein, um sofort zur Familie zu ziehen. Einige Wochen nach dem tragischen Unfall, wird Cleo zur Familie Brown gebracht. Was soll man in dieser Situation mit einer Katze? Wo doch die Ich-Erzählerin eigentlich ein Hundemensch ist, und sowieso im Moment ganz andere Sorgen hat.
    Doch Cleo bleibt, und sorgt auf ihre ganz eigene „kätzische“ Weise dafür, dass Hilfe da ist wenn jemand sie braucht. Irgendwie kommen durch die Katze die richtigen Freunde ins Haus, oder Cleo selbst schnurrt die Seele ihrer Menschen zurecht.
    Sehr warmherzig und mit viel Humor erzählt Helen Brown das Leben ihrer Familie und das Leben der Katze Cleo.
    Man muss dieses Buch einfach lieben, auch wenn so manche Träne fließt. Doch eigentlich tut das Buch gut. Vor allem lernt man sein eigenes Leben zu genießen und so manchen schlechten Tag mit anderen Augen zu sehen.

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  • Cleo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ikopiko, am 26.08.2010

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    Das war das schönste Buch, was ich dieses Jahr bisher gelesen habe!

    Ich behaupte von mir, ich bin ein Hundemensch, auch wenn ich Katzen sehr mag. Trotzdem hat mich dieses Buch gleich auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Helen Brown schreibt unheimlich liebevoll. Ich fühlte mich in diese Familie aufgenommen, lebte ein paar Tage mit im Haushalt - mit Cleo.

    Der Roman ist kein reines Katzenbuch. Es wird auch viel über die Familie Brown geschrieben. Und das wurde zum Schluss hin immer kürzer verfasst, hatte ich den Eindruck. Ihr gemeinsames Leben mit Philip nahm im Verhältnis nicht viele Seiten ein. Aber da mich in erster Linie ohnehin die Geschichte von Cleo interessiert hat, fand ich das nicht negativ.

    Im letzen Teil des Buches habe ich unheimlich viel weinen müssen, obwohl Helen Brown auch das Altern der Katze sehr liebevoll geschrieben hat. Aber die Zeit, in der Cleo nun wirklich auch körperliche Beschwerden zeigte, war auch wieder sehr kurz gehalten. Insgesamt hatte ich ein bisschen das Gefühl "das Buch muss nun fertig". Weil aber alles andere so wundervoll war, gibt es von mir trotzdem volle 5 Punkte.

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  • Katzenmenschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von snuuuke, am 18.08.2010

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    Nach einem tragischen Unfall, bei dem ihr erst 9 jähriger Sohn Sam getötet wird, ist in Helens Familie nichts mehr wie es war. Wird man auf den ersten Seiten des Buchs noch in ein weitgehend harmonisches Familienleben eingeführt, schlägt sich auf den Seiten nach Sams Tod drückende Melancholie nieder. Die düstere Stimmung ist als Leser richtig zu sprüen, so eindringlich und verständlich schreibt Helen Brown über ihren Verlust.

    Doch plötzlich kommt ein junges Kätzchen in den Haushalt, das sich Sam kurz vor seinem Unfall als Geburtstagsgeschenk ausgesucht hat. Obwohl sich die Protagonistin zwar selbst immer wieder als Hundemensch bezeichnet, nimmt sie "Cleo", das einzige Bindeglied zu Sam, warmherzig auf. Nach und nach - und vor allem mit Cleos Hilfe - finden Helen und ihr verbliebener Sohn Rob wieder ins Leben zurück. So begleitet man die Familie über viele Jahre hinweg durch weitere Höhen und Tiefen, die durch eine schwarze Katze immer wieder gemildert werden.

    Immer wieder stößt man auf autobiografischen Elemente, die das ganze Erlebnis noch fundierter und realistischer erscheinen lassen und vor allem Emotionen gut an den Leser vermitteln. Der Schreibstil ist locker und unterhaltsam zu lesen, ganz nach Art einer Kolumnistin. Man kann mit der Familie lachen, weinen, wütend sein und mittrauern. Besonders gut haben mir die genauen Beschreibungen von Cleo und ihren Marotten gefallen, da ich fast alles an meiner eigenen Katze wiedererkannt habe.

    Fazit: "Cleo" ist gleichermaßen ein Buch für Tierfreunde und Leser von Familiensagas. Denn eins wird beim Lesen immer wieder klar: In jedem von uns steckt im Grunde ein "Katzenmensch"...

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  • Helen Brown: Cleo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Cleo - das ist die wahre Geschichte von Helen Brown und ihrer Familie. Sie lässt uns an ihrem Schicksal teilhaben und berührt uns damit.

    Der 9-jährige Sam, wird von einem Auto überfahren und die Familie steht unter Schock. Doch plötzlich steht eine Bekannte mit einer kleinen Katze vor der Tür. Diese hatte Sam sich ausgesucht und hätte sie eigentlich zu seinem Geburtstag bekommen. Helen sieht eigentlich keinen Sinn darin dieses Kätzchen bei sich aufzunehmen, doch als sie sieht, dass ihr anderer Sohn Rob dieses Kätzchen trotz Sam's Tod unbedingt haben möchte und dieses kleine Wesen ihm wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubert, nimmt sie es in ihrer Familie mit auf - so tritt Cleo in die trauernde Familie ein.

    Sie zaubert mit kleinen Streichen der Familie ein Lächeln ins Gesicht. Cleo ist fortan bei allen Situationen und Stationen der Familie dabei - sei es die Scheidung der Eltern oder dass Helen einen neuen Mann findet und zwei Töchter bekommt, Umzüge, etc.

    Sie bringt die Familie zurück ins Leben. Und am Ende des Buches hat sie es auch geschafft - sie hat die Familie fast ein viertel Jahrhundert begleitet und ihre Aufgabe erfüllt - Zeit für Cleo, um zu gehen.

    Dieses Buch ist einfach nur traumhaft, selten habe ich solch ein gutes Buch gelesen. Man ist sofort in der Geschichte der Familie. Man trauert zusammen um Sam's Tod und lacht genauso über die kleinen Streichen von Cleo. Eigentlich bin ich überhaupt kein "Katzenmensch", aber auch mich hat dieses kleine Kätzchen gefesselt und mit seiner liebevollen und neckischen Art einfach nur verzaubert. Dieses Buch ist wirklich sehr gelungen und fesselt einen so sehr, dass man garnicht merkt wie die Zeit vergeht und plötzlich ist das Buch zu Ende gelesen und wird wehmütig, dass es schon vorbei ist

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  • Katze rettet Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Freiwelt, am 09.08.2010

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    Helen Brown ist verheiratet und hat 2 Kinder. Söhne, Rob (6 J.) und Sam (9J.). Sam sucht sich als Geburtstagsgeschenk ein Kätzchen aus. Es darf aber zu Sam, wenn es alt genug ist um sich von seiner Mutter zu trennen. Leider wird er nicht mehr erleben wie dieses Kätzchen in sein Heim einzieht, da Sam bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Sein Tot kommt überraschend und stellt die Familie auf eine harte Probe.

    Während dieser Zeit wird wird Cleo, das Kätzchen zu der Familie gebracht. Diese hat längst vergessen, dass sie das Kätzchen erwartet und vorallem Helen fühlt sich überfordert damit, doch Rob möchte es behalten und so kommt Cleo in die Familie. Sie holt die Familie aus ihrer Trauer und wird ihr stetiger Begleiter, was immer auch passiert.

    Und es geschieht eine Menge in den nächsten Jahren. Hellen trennt sich von ihrem Mann, heiratet einen anderen und bekommt noch 2 Töchter. Es gibt mehrere Umzüge, Rob wird schwer krank usw.

    Und bei allem mittendrin ist Cleo, die den Menschen fordert, seine Liebe und Zuneigung entgegennimmt und zeigt was wirklich wichtig ist.

    Letztendlich hat Cleo über 23 Jahre in dieser Familie gelebt.

    Dieses autobiografische Buch ist eine Huldigung an eine Katze. In diesem Fall: Cleo. Die Geschichte zeigt die Höhen und Tiefen eines menschlichen Lebens und die Katze zeigt, dass es immer irgendwie weitergeht. Das Buch ist traurig, lustig und auch mutmachend. An einigen Stellen können einem auch schon die Tränen kommen. Mich hat Cleos Ende mit über 23 Jahren sehr berührt, weil ich unweigerlich an meine eigene Katze denke musste und auch ihr Ende wird irgendwann kommen.

    Ich bin sicher, dass das Buch nicht nur Katzenfreunden oder Katzenbesitzern gefallen wird. Es ist einfach mitten aus dem Leben und setzt mit diesem auch auseinander.

    Es ist gut und einfach geschrieben. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Ein Lobpreis auf die Katze Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena R., am 09.08.2010

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    Rob und seine Eltern Helen und Steve sind traumatisiert: Der ältere Sohn Sam wurde von einem Auto angefahren und starb. Kurze Zeit nach der Tragödie bekommen die drei jedoch neuen Familienzuwachs: das Kätzchen Cleo. Eigentlich sollte sie Sams Geburtstagsgeschenk werden, doch daraus wird jetzt nichts. Stattdessen hilft sie der kleinen Familie, ihr Leben neu in die Hand zu nehmen, ohne Sam je ganz zu vergessen. Cleo schafft es nicht, weitere kleinere und größere Tragödien zu verhindern, aber sie beschert ihnen dafür auch unglaubliche Momente des Glücks. Sie beweist sich sogar als Krankenschwester, Lebensretterin und Heiratsvermittlerin, bevor sie, uralt und nach mehreren Umzügen, im Kreis ihrer Familie stirbt.

    Die Geschichte setzt sich sehr gut und intensiv mit dem Thema Tod und Trauer auseinander, ohne dabei zu rührselig und traurig zu werden. Sie zeigt meiner Meinung nach sehr gut, dass trauern nicht gleichbedeutend sein muss, mit sich abkapseln, nur schwarze Kleidung zu tragen und mit niemandem mehr zu sprechen; sondern dass man trotz Trauer weiterhin ein „normales“ Leben führen und Spaß haben und lachen darf. Und dass man deswegen, oder wenn man einmal für zwei Stunden nicht an den Verstorbenen denkt, noch lange kein schlechtes Gewissen haben muss.
    Die Sprache ist sehr feinfühlig und die meiste Zeit sehr detailreich, letzteres besonders bei den Passagen, in denen das Verhalten und Aussehen von Cleo beschrieben werden.
    Die Geschichte ist durchgehend aus der Ich- Perspektive der Mutter Helen geschrieben, was dem Leser einen genauen Blick in die Welt ihrer Gedanken und Gefühle bietet.
    Jeder der dieses Buch gelesen hat und noch keine Katze zuhause hat, wird sich eine Katze wie Cleo wünschen, die einen wirklich zu verstehen scheint. Die, die eine Katze zuhause haben, werden sich wohl oft denken „Oh ja, genau wie meine Katze“ oder „Oh Gott, gut, dass meine Katze so etwas nicht macht“.
    Das Buch ist wahnsinnig toll, mit einem Happy End, ohne dass dieses überzogen oder kitschig wirkt. Außerdem ist es bestimmt nicht nur für Katzenfans und Katzenbesitzer beeignet.

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  • anrührend und bewegend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von planty, am 03.08.2010

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    das buch hat mich sehr berührt, es kullerten einige tränen. aber es war nicht nur ein trauriges buch, es gab stellen, an dem helen brown ein lächeln auf das gesicht des lesers zaubert.
    gibt es etwas schlimmeres als den tod eines kindes? sam wurde kurz nach seinem 9. geburtstag von einem auto überfahren. die eltern und der kleine bruder trauern und wissen nicht mehr weiter. das leben scheint nur noch eine ewigkeit aus nichts zu sein. selbst die ältere hündin der familie liegt nur noch apathisch herum. die familie funktioniert nur noch.
    dann kommt cleo. sam hatte sich kurz vor seinem tod ein katzenbaby gewünscht. gleich nach ihrer ankunft hat dieses kleine wollknäuel die herzen der familie erweicht.

    dieser autobiographische Roman ist sehr warmherzig aber nicht kitschig geschrieben, er berührt und zeigt, wie eine kleine katze einer familie über einen tragischen und schweren verlust hinweg den weg zurück ins leben zeigt.

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