Bartimäus 04 - Der Ring des Salomo
Leseprobe

Bartimäus 04 - Der Ring des Salomo

Band 4

von Jonathan Stroud

Buch

gebunden (477 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Endlich geht das grandiose Fantasy-Abenteuer weiter:
Bartimäus erzählt atemberaubend spannend, umwerfend komisch - und wie alles begann!


»Hier erzähle ich euch die Geschichte meiner Abenteuer und wahren Größe, bevor mich dieser widerliche kleine Magier namens Nathanael in seinen unsäglichen Bann schlug.«


Endlich hat das Warten für alle Fans der fantastischen Bartimäus-Trilogie ein Ende: Das heiß ersehnte Prequel zu den faszinierenden Abenteuern um den jungen Magier Nathanael und seinen unfreiwilligen Diener Bartimäus ist da! Und Bartimäus, der Dschinn aller Dschinns, darf seine ruhmreiche Vergangenheit präsentieren - die sogar seine späteren Heldentaten mit Nathanael beinahe in den Schatten stellt. Schließlich hat Bartimäus seinerzeit nur den Besten der Besten und Hochwohlgeborenen gedient: Mächtige Magier und wunderschöne Königinnen waren seine Gebieter - und mit dem berühmten König Salomon stand er sogar auf Du und Du ...


Ein spektakuläres Feuerwerk an atemberaubender Spannung, unnachahmlichem Witz und mit einem unwiderstehlichen Helden!


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 01.11.10
Und wie schon vor einigen Jahren, muss ich wieder schreiben: Jonathan Stroud lässt auf jeder Seite Funken sprühen. Bartimäus ist der coolste Geist der Weltliteratur! Bartimäus Abenteuer stehen einem großen Hollywood-Abenteurer in nichts nach ?Indiana Jones. Nur schlägt Bartimäus mit seiner Wortakrobatik um sich, da verblasst die Hollywoodikone um Längen. Und Bartimäus hat ja auch noch einen großen Vorteil als Geist, er kann die ganze menschliche Zeitrechnung durch Abenteuer erleben. Was würde ihn Indiana Jones beneiden, könnte auch er die ganzen zeithistorischen Ereignisse live durchleben. Jonathan Stroud führt seine Bartimäus-Reihe überaus geschickt fort. Er hängt an die abgeschlossene Trilogie mit Bartimäus und Nathanael nicht noch einen Band dran, sondern geht in Bartimäus Vergangenheit zurück. Das lässt auch reichlich Spielraum für noch viele weitere Abenteuer mit dem schlauen und frechen Dschinn Bartimäus.

Produktdetails

ISBN-10: 3-570-13967-0
EAN: 9783570139677
Originaltitel: Bartimaeus IV
Erschienen: 09.10.2010
Verlag: Cbj
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 477
Länge/Breite: 219mm/147mm
Gewicht: 655 g
Altersempfehlung: ab 10
Übersetzer: Gerald Jung, Katharina Orgass
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Jonathan Stroud

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London. "Die Pforte des Magiers" ist nach "Das Amulett von Samarkand" und "Das Auge des Golem" der dritte Teil der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Bücher sind weltweite Bestseller - und auch in Deutschland haben sie Spitzenplätze auf den Jugendbuch-Bestsellerlisten erklommen. Die Trilogie wird von Miramax verfilmt.

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Buchhändlertipps

  • Was vorher war! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 26.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Band 4 Wie alles begann…
    Genauso witzig, spannend und abenteuerlich wie schon die vorigen Bände. Ein Muss für jeden Fan. Bartimäus macht süchtig!

  • Grandios Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Regina Götzendorfer, am 08.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Plus City

    Meine Freude war riesengroß, als ich erfuhr das eine Vorgeschichte der Bartimäus Trilogie erscheint. Völlig begeistert fing ich an zu lesen, und die Begeisterung hielt bis zum Schluß! Witzig, gemein und absolut liebenswert, so wie ich Bartimäus liebe. Prädikat: Sehr witzig und skurril

Kundenrezensionen

  • Zurück zum Anfang... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kristin Seidler, am 06.08.2011

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    Er ist frech, witzig und um keine Antwort verlegen: Dschinn Bartimäus!

    Dieser Teil enthält seine Abenteuer im alten Ägypten, und spielt somit vor der Zeit mit Nathanael.

    Ein Muss für alle Bartimäus Fans und jene, die ihn kennen lernen wollen!!!

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  • Furchterregend komisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ruth Isser, am 09.07.2011

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    Endlich erfahren wir von Johnathan Stroud die Geschichte von Bartimäus, bevor er mit Nathanael zusammenstieß.

    In diesem Teil hat Bartmäus mit Salomons mächtigem Ring zu kämpfen, von dem sich jeder Dschinn besser fernhalten sollte! Doch das reizt den berüchtigten und „furchtlosen“ Bartimäus nur und er stürzt sich in ein gefährliches Abenteuer.

    Dieses Buch ist ein absoluter Erfolg! Und nicht nur Fantasy- Fans zu empfehlen.
    Die Geschichte strotzt von der ersten bis zur letzten Seite nur so von Ironie und bleibt doch spannend.
    Hundertprozentig empfehlenswert! Und für alle „Bartimäus- Anfänger“: auch die ersten drei Teile lesen!!!

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  • Wie alles begann! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Gabelt, am 18.03.2011

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    Mit dem vierten Buch rund um den berühmt berüchtigten Dschinn Bartimäus ist Jonathan Stroud ein absoluter Volltreffer gelungen. War ich schon von den ersten drei Teilen begeistert, so hat mich das Prequel zu der Bartimäus-Trilogie einfach nur umgehauen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch mit Abstand das Beste aus dieser Reihe und es weckt die Hoffnung auf weitere Abenteuer mit Bartimäus. Ein Muss für alle Fantasyfans...

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  • Rotzfrech wie eh und je Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Karrer, am 08.03.2011

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    Bartimäus ist ein frecher Dschinn!
    Und das lieben wir an ihm. Er lässt sich auch von den fiesesten Zauberern nicht einschüchtern - obwohl das in diesem Abenteuer einige Male ins Auge geht.

    Den Fans muss ich diese Buch nicht ans Herz legen (ihr habt es schon, oder?). An alle anderen: Kaufen! Sofort! und wenns euch gefällt lest Band 1-3 auch!

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  • Er ist wieder da! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Birgit Eiglmeier, am 27.02.2011

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    Wer Bartimäus liebt, wird vom vierten Teil begeistert sein - er ist wieder da!
    Endlich erfahren wir etwas aus seinem früheren Leben, vor dem Zusammentreffen mit Nathanael.

    Hier geht es um Salomos Ring, der enorme Zauberkräfte innehat. Und den man als Dschinn lieber meiden sollte, wenn man nicht enorme Probleme bekommen möchte. Was macht also Bartimäus? Na klar - nichts wie ran! Witzig, frech, vorlaut wie eh und je.

    Gut zu wissen, dass Bartimäus bereits sehr alt war, als wir ihn im ersten Band kennenlernten - er hat bestimmt noch viel zu erzählen aus seinem Leben und wir Leser können auf noch mehr Abenteuer hoffen!!!

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  • Bartimäus wie er leibt und lebt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Linda Zeller, am 27.01.2011

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    Der vierte Band der Bartimäus-Reihe ist wieder so fantastisch wie eh und je. Der Mittelklasse-Dschinn ist wieder da mit all seinem Zynismus, der Boshaftigkeit, dem Wunsch, seinen Herrn zu fressen und der Angst um die eigene Haut. Zusammen mit seinem Leidensgenossen Faquarl stürzt er sich in ein Abenteuer rund um den Ring des Königs Salomo, ein Instrument unendlicher Macht, und beweist Witz, Schläue und natürlich auch, dass Mittelklassedämonen zu Spitzenklasse-Leistungen fähig sind. Für alle Fantasy-Leser, die auch mal etwas anderes verschlingen möchten als Geschicnten über Elfen, Orks und Drachen und eine gehörige Person Respektlosigkeit der Hauptfigur ertragen können.

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  • Er ist und bleibt der Größte... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianka Greif, am 17.01.2011

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    ... Dschinn aller Zeiten. Genau diese Tatsache :-) wird im 4. Band bestätigt!
    Wir tauchen ein in die Zeit Salomons, dem damals größten Zauberer und auch Herrscher, dessen Macht auf einem sagenumwobenen Ring beruht. Was Bartimäus mit einem Anschlag auf Salomon zu tun hat, wie er in alter Manier seine Abenteuer mit schwarzem Humor, viel Biss und fehlendem Respekt besteht ist erneut ein wirklicher Lesegenuß. Auch unsere geliebten Fußnoten tragen zur Erheiterung erneut bei.
    Bitte, bitte mehr davon, es sind doch noch so viele andere Jahrhunderte voller Bartimäusabenteuer zu erzählen...

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  • Bartimäus reloaded:-) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Die Novizin, am 07.01.2011

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    Ein tolles Buch. Es kann meiner Meinung zwar nicht mit der Trilogie mithalten, aber das ist ja auch nicht so einfach. Vor allem, da bei der Trilogie die Spannung von Buch zu Buch stieg.
    Aber für eine Fortsetzung durchweg gelungen. Barti hat wieder ein paar lustige Sprüche auf Lager, so dass ich das ein oder andere Mal schmunzeln musste.
    Hoffentlich folgen noch weitere Bartimäus Bücher. Auch ich würde mich über eine Geschichte mit Ptolemäus freuen:-)

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  • Super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.12.2010

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    Mit Spannung hab ich das neue Buch von Bartimäus erwartet. Super Buch. Unbedingt lesen. Das Buch ist so gut wie die Bände zuvor. Ich hoffe es kommt noch ein Band heraus.

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  • Klasse auf allen Ebenen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annette Ordnung, am 10.12.2010

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    Offen gestanden hatte ich mir vom vierten Bartimäus eine Geschichte um die Beziehung zwischen eben diesen und Ptolemäus von Alexandria versprochen, die ja in den ersten Bänden immer Mal eine Rolle spielt.
    Aber vielleicht hat J.Stroud sich diese Geschichte ja noch aufgespart.
    Jedenfalls fiel es mir nicht schwer meine leichte "Anfangsenttäuschung" zu überwinden, dank temporeicher, origineller Handlung, voller geistreicher Anspielungen und mit einem einfach herrlichen Humor, der mir zumindest very british vorkommt, allein die Fußnoten zu lesen ist schon ein Schmökererlebnis schlechthin.
    Darum hoffe ich, dass der Wortmagier Stroud(genau wie die Zauberer in seinen Werken) nicht widerstehen kann und mit den Kräften von Nakrah und den Fesseln von Marib Bartimäus von Uruk,Sakhr al-Dschinni, N´gorso der Mächtige und die silbergefiederte Schlange erneut zwischen so unwiderstehliche Buchdeckel bannt, auf das er uns mit seinem Wortwitz erfreue... (Thoralf Böser)

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  • Bartimäus' Lebenslauf, Teil 1 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von D. Knichel, am 21.11.2010

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    Sie haben alle 3 vorherigen Bände gelesen und sich immer wieder gefragt, ob die Geschichten aus der Vergangenheit mit denen Bartimäus immer so prahlt auch der Wahrheit entsprechen?
    Sie können einfach nicht genug von diesem frechen Dschinn bekommen?

    Für beide Anliegen bietet das nun neu vorliegende Abenteuer Genugtuung. Bartimäus ist frech und vorlaut wie man ihn halt kennen und lieben gelernt hat und erzählt hier die Geschichte wie er damals 950 v. Chr. König Salomo geholfen hat. Man trifft auf viele altbekannte Geister und natürlich dürfen die Fussnoten auch in diesem Band nicht fehlen :-)

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  • reicht leider nicht an die Vorgänger heran Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jonathan Jäger, am 16.11.2010

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    Fast 3000 Jahre bevor er in die Dienste von Nathanael gerufen wird ist Bertimaeus in Jerusalem unterwegs und bekommt einen Auftrag, in dem König Salomo und dessen magischer Ring eine große Rolle spielen.
    Mit Witz und Verstand macht sich der "bedeutendste Dschinn, der je auf Erden gewandelt ist" an die Umsetzung seiner Aufgabe.
    Man trifft sowohl auf neue Characktere, als auch auf alte Bekannte.
    Obwohl "Bartimaeus und der Ring des Salomo" nicht mit seinen Vorgängern mithalten kann, bleibt es ein unterhaltsamer Roman an dem Jung und Alt ihren Spaß haben werden.

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  • Bartimäus reloaded! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hendrik Berling, am 09.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Befürchtungen das der neue Bartimäus nach so langer Zeit ein wenig seines Charmes, Charakters oder beißendem Humors verloren hat, sind völlig unberechtigt gewesen. Mr. Strout präsentiert uns hier wieder einmal ein gut gelungenes Jugendbuch das auf jeden Fall auch Erwachsene reizen dürfte. Auch wenn die Überschrift "4. Teil" heißt, kann man dieses Buch durchaus lesen, wenn man die ersten Teile nicht gelesen hat. Super Geschenk für jede Gelegenheit.

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  • Lebendige Fantasy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Jürgens, am 29.10.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich würde das Buch in die Kategorie All-Age (zumindest ab 14 aufwärts) einsortieren und wurde von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten. Stroud hat mich in eine fantastische Welt aus Zauberern, Kobolden, Dämonen und Menschen eintauchen lassen. Der Schauplatz ist größtenteils im antiken Jerusalem, wobei Zeit und Ort vermutlich auch hätten beliebig ausgetauscht werden können, denn es ist gewissermaßen eine ganz eigene Welt, in die man sich beim Lesen begibt. Am Ende kommt wie gesagt vermutlich der Auftakt der Trilogie. Jedenfalls landet der Dschinn in der modernen Zeit bei einem Jungen in London.

    Doch soweit ist es anfangs noch nicht. Bösartige und gewalttätige Dschinns werden be-schrieben, die immer bereit sind auf ihren Herrn zu stürzen und diesen zu töten, sobald dieser die kleinste Schwäche zeigt. Und ihre Sehnsucht nach Freiheit, die genau genommen nie erfüllt wird, denn jeder der ihren Namen kennt, kann sie heraufbeschwören und sie müssen ihm bedingungslos gehorchen oder werden bestraft. Bartimäus ist ein bereits uralter Dschinn, sarkastisch und humorvoll und trotz seiner Hinweise auf seinen Appetit kommt er liebenswert herüber. Er glaubt an das Gute im Menschen, als er auf Asmira trifft, und wird gewissermaßen belohnt. Sie schafft es nicht nur, den Bann, der ihn an seinen bisherigen Herrn bindet, zu brechen (an der Stelle habe ich mich köstlich amüsiert, wer die Gelegenheit hat einen Blick auf die Seiten 276-280 zu werfen, weiß vielleicht warum). Sie verspricht ihm auch die Freiheit, sobald er ihr geholfen hat, den Ring zu bekommen. Asmira wiederum würde alles für ihre Königin tun, sogar ihr eigenes Leben opfern. Blind gehorcht sie jedem Befehl, bis sie zu begreifen beginnt, dass Gehorsam vielleicht nicht alles ist und es zwischen Schwarz und Weiß viele Grautöne gibt.

    Stroud lässt zum einen Bartimäus selbst zu Wort kommen, zum anderen wird die Geschichte von einem Beobachter erzählt. Was mich anfangs etwas störte, waren die Fußnoten, die keiner eigentlichen Erklärung dienen, sondern genau genommen teilweise recht biestig-eloquente Gedanken des Dschinns sind. Doch das war wie gesagt nur anfangs, was vielleicht wiederum am äußerst lebendigen Stil und modernen Sprachgebrauch des Autors liegen könnte. Damit führt er einen leicht verständlich in die Handlung ein, wobei er gleichzeitig von Anfang an Spannung aufbaut. Seine Ideen sind durchdacht, nichts wirkt langatmig. Die Beschreibung seiner Figuren, wie auch ihrer Erlebnisse ist detailliert.

    Fazit

    Das Buch hat eindeutig nicht nur für Jugendliche Unterhaltungswert. Mich hat es auf die bereits 2006/2007/2008 erschienene Trilogie mehr als neugierig gemacht. Auf einer Skala von 1 – 5 bekommt „Bartimäus – Der Ring des Salomo“ die volle Punktzahl, weil einfach alles stimmt.

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  • Bartimäus ist zurück! Endlich!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sonja Smolka, am 28.10.2010

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    Der allseits beliebte Bartimäus, seines Zeichen Dschinn der vierten Kategorie, ist endlich zurück! Es ist ein Prequel, denn die Geschichte spielt im alten Jerusalem zu König Salomos Zeiten. Bartimäus ist auf Erden wieder in Fesseln geschlagen und muss dem Hofmagier Khaba in Jerusalem zu Diensten sein. Natürlich eckt seine unkonventionelle, freche Art an, und er handelt sich jede Menge Ärger ein. Da hilft es ihm auch nicht, dass die junge Asmira ihn aus seinem Flaschengefängnis befreit, denn der Befehl, den sie ihm gibt, läßt ihn - ganz untypisch für den vorlauten Dschinn - völlig verstummen: Salomos den Ring der Macht stehlen! Selbst Bartimäus ist dafür nicht tollkühn genug ... oder etwa doch?

    Fest steht, dass Bartimäus witziger und besser denn je zurückgekehrt ist! Wie ein Märchen aus 1001 Nacht, mit der gewohnten Bissigkeit und Selbstgefälligkeit Bartimäus' und natürlich den unübertroffenen Fussnoten im Text. Purer Lesespaß allererster Güte! Zumal nun Hoffnung besteht, das Jonathan Stroud auch die übrigen Abenteuer des Dschinns zu Papier bringt, die er vor seiner Beschwörung durch Nathanael ( Das Amulett von Samarkand) erlebt hat. Zu hoffen wäre es auf jeden Fall.

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  • Bartimäus kehrt zurück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von K. Pickard, am 27.10.2010

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    Nach ein paar enttäuschenderen Romanen schickt Jonathan Stroud seinen erfolgreichsten Helden zurück in den Ring. Zwar nicht nach England – diesmal treibt Bartimäus am Hof von König Salomon sein Unwesen – aber dennoch… rotzfrech ist er geblieben und unheimlich komisch ohnehin. Genial wie immer sind die Fußnoten*

    *und natürlich die Fußnoten zu den Fußnoten...

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  • Fantasy-Abenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Langhammer, am 26.10.2010

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    Jonathan Stroud hat sich seiner Fans erbarmt und die Bartimäus-Trilogie um einen vierten Band ergänzt. In diesem Band rollt der Autor die Vergangenheit des berühmten Dschinns auf. Bartimäus hat schließlich in seinen 5000 Jahren schon ganz andere Geschichten erlebt,als die mit dem jungen Zauberer Nathanael.

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  • Lebendig und einfallsreich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Schröder, am 25.10.2010

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    Eigentlich war die Trilogie um den sarkastisch-frechen Dschinn Bartimäus bereits beendet. Doch jetzt ist das Prequel „Bartimäus – Der Ring des Salomo“ erschienen, das die Vorgeschichte dieses Dschinns der vierten Ordnung erzählt. Unter den vielen Dämonen in Jonathan Strouds fantastischer Welt, das wissen Eingeweihte bereits, zählen die Dschinns zu den besonderen, denn sie können von den Zauberern unter bestimmten Bedingungen gerufen werden und sind ihnen dann zu bedingungslosem Gehorsam verpflichtet. Auch wenn der neue vierte Band noch etwas mehr Handlung vertragen hätte und man das Mysterium um den mächtigen Ring schon kennt, versteht es Stroud hier wieder, mit einer lebendigen und einfallsreichen Geschichte zu bezaubern. Natürlich fehlen dabei auch die gewohnten Fußnoten und der schnodderige Tonfall nicht. Für Mystery-Fans eine neue Einstiegschance in das bunte Dschinn-Abenteuer, für Bartimäus-Fans ohnehin ein Muss.

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  • Würdiger Nachfolger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.10.2010

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    Salomo ist der mächtigste Herrscher der Welt. Er gebietet mit seinem magischen Ring über Jerusalem, hat einen ganzen Stall voll Frauen und sage und schreibe 17 Meister-Zauberer, die ihm sämtliche Arbeiten in und um Jerusalem abnehmen. Doch Salomo gilt als Tyrann und knechtet benachbarte Länder, wie es ihm beliebt. So auch das kleine Königreich Saba. Die Herrscherin soll ihm einige Waren überlassen, oder er droht, ihr Reich zu vernichten. Das kann sie nicht zulassen und entsendet ihre Erste Wächterin, die junge Asmira, um sich in Jerusalem einzuschleichen und den König zu töten.
    Unterdessen muss ein großmäuliger und aufmüpfiger Dschinn namens Bartimäus unter dem widerlichen Zauberer Khaba seinen Dienst tun. Khaba ist einer von Salomos 17 Zauberern und ein echtes Scheusal. Momentan sitzt Bartimäus in der Wüste und schleppt Steinquader durch die Gegend. Die Wut auf seinen direkten Meister und den herrschenden König ist groß. Doch Bartimäus soll seine Chance bekommen, sich an all seinen Peinigern zu rächen…

    Mit "Bartimäus- Der Ring des Salomo" hat Jonathan Stroud es geschafft an den großen Erfolg der vorhergegangenen Trilogie anzuknüpfen, obwohl der letzte Band schon vor 4 Jahren erschienen ist und es schwer ist, "ältere" Serien fortzusetzen. Doch er hat es geschafft, denn dieser "Bartimäus" hat alles, was man schon in Band 1-3 gemocht hat, denn "Der Ring des Salomo" ist Unterhaltung pur und strotzt förmlich vor Humor und Spannung.

    Auch hier gibt es wieder eine zweite Hauptperson neben dem aufmüpfigen Dschinn, Asmira, die junge Erste Wächterin, zwar ist sie nicht ganz so sympathisch wie Nathanael, aber immerhin doch eine Figur, wie sie die Fans von Jonathan Stroud lieben. Bartimäus ist wie immer eine sehr authentische Figur, die nichts an Sarkasmus eingebüßt hat.

    Die orginelle Handlung trägt zur guten Unterhaltung bei und macht viel Freude und es dem Leser extrem schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen.

    Alles in Allem ein sehr gelungener "Bartimäus", den hoffentlich noch weitere Bände folgen werden.

    4,5/5 Sternen

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  • Endlich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Hahne, am 18.10.2010

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    Endlich hat Jonathan Stroud über das geschrieben,was seiner Leserschaft am besten
    gefiel,nämlich Bartimäus ,den Dschinn. Alle
    anderen Titel konnten nicht so wirklich überzeugen und es war abzusehen,wann auch
    Stroud einsehen würde,das Leser liebgewonnene
    Buchpersönlichkeiten wiedertreffen möchten.
    Und es ist Bartimäus in Höchstform,rotzfrech,
    immer auf der Suche danach seinem jeweiligen
    "Herren" etwas in den Tee zu tun.Nur das es diesmal ein junges Mädchen ist,das ihn ungewollt zu neuen Höchstleistungen im alten
    Orient unter König Salomos Geistern und den
    Zauberern seines Gefolges anstiftet...
    Macht echt Laune und stelle ich mir auch toll als Hörbuch vor,aber diesmal mit allen ironischen Aabschweifungen und Erklärungen,bitte !

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Sonnenuntergang über den Olivenhainen. Der Himmel errötete pfirsichfarben wie ein verschämter Jüngling beim ersten Kuss. Durch die offenen Fenster wehte ein kaum spürbarer Windhauch, der die Düfte des Abends hereintrug. Er verfing sich im Haar der jungen Frau, die allein und in Gedanken versunken in der Mitte des Raumes auf dem Marmorfußboden stand, und ließ ihr Gewand um die schlanken, gebräunten Glieder flattern.
Sie hob die Hand. Schmale Finger spielten mit einer Locke.
»Warum so schüchtern, mein Herr?«, raunte sie. »Kommt näher und lasst Euch betrachten.«
Der alte Mann im Pentagramm gegenüber ließ die wachsbeschichtete Tonrolle sinken und funkelte mich mit dem gesunden Auge ärgerlich an. »Bei Jehova, Bartimäus! Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Masche bei mir zieht?«
Ich klimperte betörend mit den Wimpern. »Wenn du ein Schrittchen näher trittst, tanze ich für dich. Das willst du dir doch nicht etwa entgehen lassen? Ich führe dir den Tanz der Sieben Schleier vor.«
»Nein danke«, sagte der Zauberer gereizt. »Und das kannst du auch bleiben lassen.«
»Was denn?«
»Dieses … dieses Gewackel. Da! Schon wieder!«
»Ach, komm schon, Kumpel, reg dich ab. Was passt dir denn nicht?«
Mein Herr stieß einen Fluch aus. »Womöglich dein gespaltener linker Fuß. Vielleicht auch dein schuppiger Schwanz. Oder aber der Umstand, dass jedes Neugeborene weiß, warum man auf keinen Fall aus dem Schutzkreis treten darf, wenn man von einem tückischen, doppelzüngigen Geist wie dir dazu aufgefordert wird. Und jetzt schweig endlich, verfluchte Kreatur der Luft, und verschone mich mit deinen elenden Versuchungen oder ich verpasse dir eine Pestilenz, wie sie nicht einmal das ägyptische Weltreich erleiden musste.« Der alte Knabe spulte sich ganz schön auf. Sein Atem ging schwer und das weiße Haar stand ihm um den Kopf wie ein wirrer Heiligenschein. Er zog einen Griffel hinter dem Ohr hervor und kritzelte mit grimmiger Miene etwas in die Wachsschicht der Tonrolle. »Der nächste Eintrag, Bartimäus. Wenn die Zeile voll ist, ist ein für alle Mal Schluss mit den Vergünstigungen, verstanden? Keine gebratenen Kobolde mehr, keine Freizeit, gar nichts. Und jetzt habe ich einen Auftrag für dich.«
Die Maid im Pentagramm verschränkte die Arme und rümpfte das niedliche Näschen. »Ich habe eben erst einen Auftrag abgeschlossen.«
»Stimmt. Und jetzt kommt der nächste.«
»Den erledige ich, sobald ich mich erholt habe.«
»Du erledigst ihn sofort.«
»Warum immer ich? Schickt doch Tufec oder Rizim los.«
Ein scharlachroter Blitz schoss aus dem Zeigefinger des Alten und setzte mein Pentagramm in Brand. Ich jaulte auf und vollführte wilde Luftsprünge.
Das Knistern ließ nach, ebenso der Schmerz in meinen Füßen, und ich verharrte in einer unvorteilhaften Pose.
»Du hattest recht, Bartimäus«, kicherte der Alte. »Du tanzt wirklich nicht übel. Ist dir immer noch nach Widerworten zumute? Dann wäre nämlich ein weiterer Eintrag fällig.«
»Nein, nein _ nicht nötig.« Zu meiner großen Erleichterung steckte er den Griffel bedächtig wieder hinter das runzlige Ohr. Ich klatschte schallend in die Hände. »Ihr habt einen neuen Auftrag für mich? Welche Freude! Ich bin gerührt, dass Ihr unter so vielen anderen würdigen Dschinn ausgerechnet mich auserwählt habt. Was verschafft mir diese Ehre? Ist sie der Lohn dafür, dass ich den Riesen im Libanon-Gebirge quasi nebenbei erledigt habe? Dass ich die kanaanitischen Rebellen mit unermüdlichem Eifer in die Flucht schlug? Oder verdanke ich sie schlicht meinem guten Ruf?«
Der Alte kratzte sich die Nase. »Falsch geraten. Du verdankst sie deinem Benehmen gestern Abend, als dich die Wachkobolde dabei beobachtet haben, wie du in Gestalt eines Mandrill-Affen vor dem Schaftor durchs Unterholz stolziert bist, anstößige Lieder über König Salomo geschmettert und deine eigene Herrlichkeit lautstark gepriesen hast.«
Das junge Mädchen zuckte missmutig die Achseln. »Vielleicht handelt es sich ja um eine Verwechslung.«
»Wenn jemand hartnäckig wiederholt:>Bartimäus ist der Größte »Na schön, ich war's. Dann hatte ich eben zu viele Stechlinge zum Abendessen. Macht doch nichts.«
»Ach nein? Die Wächter haben es ihrem Vorgesetzten gemeldet, und der hat sich bei mir gemeldet. Ich habe es dem Obermagier Hiram gemeldet und ich glaube, inzwischen ist es auch dem König zu Ohren gekommen.« Der Alte setzte eine förmliche Miene auf und sagte streng: »Der König ist ganz und gar nicht erfreut.«
Ich blies die Wangen auf. »Kann er mir das nicht selber sagen?«
Das gesunde Auge des Zauberers trat aus der Höhle. Es sah aus wie ein Ei, das gerade aus dem Hinterteil eines Huhnes hervorkommen will. »Du wagst es vorzuschlagen«, keifte er, »dass der große Salomo, König von ganz Israel, Herr über alle Ländereien vom Golf von Akaba bis zum Strom des Euphrat, sich herablassen soll, das Wort an einen schwefligen Sklaven wie dich zu richten? Allein die Vorstellung! In meinem ganzen Leben habe ich noch nie eine solche Unverschämtheit…
»Ich bitte Euch. Seht Euch doch an. So etwas müsst Ihr schon mal erlebt haben.«
»Macht zwei Einträge, Bartimäus, für deine Dreistigkeit.« Er kratzte wütend mit dem Griffel auf der blöden Tonrolle herum. »Schluss jetzt! Hör mir gut zu. Salomo wünscht neue Trophäen für seine Wunderkammer. Er hat seine Zauberer angewiesen, die gesamte bekannte Welt nach kunstvollen und zaubermächtigen Gegenständen zu durchsuchen. Zu dieser Stunde beschwören meine Rivalen auf sämtlichen Türmen Jerusalems lauter Dämonen, die dir an Widerwärtigkeit in nichts nachstehen, und senden sie wie feurige Kometen in alle vier Himmelsrichtungen aus, damit sie versunkene Städte plündern. Mit den erbeuteten Schätzen wollen sie Eindruck auf den König machen und sich bei ihm einschmeicheln. Aber das wird ihnen nicht gelingen, Bartimäus, denn wir werden ihm die prächtigste Trophäe von allen überreichen. Habe ich mich verständlich ausgedrückt?«
Das hübsche Mädchen zog einen Flunsch, meine langen, scharfen Zähne glitzerten feucht. »Schon wieder Grabräuberei? Soll Salomo die Drecksarbeit doch selber erledigen. Aber nein, es wäre ja zu viel verlangt, dass er mal den Finger hebt und den Ring benutzt. Noch fauler geht's wirklich nicht.«
Der Alte grinste verschlagen. Die schwarze Höhle seines fehlenden Auges schien das Licht einzusaugen. »Deine Ansichten sind sehr interessant. So interessant, dass ich sie dem König nicht vorenthalten möchte. Ich werde ihn sogleich aufsuchen. Wer weiß? Vielleicht hebt er ja doch den Finger und benutzt den Ring - gegen dich.«
Eine kleine Pause trat ein und das dämmrige Zimmer verdunkelte sich merklich. Ein kalter Schauer rieselte mir den wohlgeformten Rücken herunter. »Macht Euch keine Umstände, Meister«, knurrte ich. »Ich beschaffe ihm seine Trophäe. Wo soll's denn hingehen?«
Mein Herr zeigte auf das Fenster, durch das die Lichter Jerusalems heiter hereinblinkten. »Du fliegst ostwärts, nach Babylon. Hundert Meilen südöstlich dieser sündigen Stadt und dreißig Meilen südlich vom derzeitigen Lauf des Euphrat findest du die verfallenen Überreste einer uralten Stadt. Die Bauern dort meiden die Ruinen aus Furcht vor Geistern, und die Nomaden weiden ihre Herden nur jenseits der äußersten Hügelgräber. Heute hausen dort nur noch ein paar religiöse Eiferer und andere Verrückte, aber der Ort war nicht immer so verlassen. Einst hatte er sogar einen Namen.«
»Eridu«, sagte ich leise. »Ich weiß.«
»Wie seltsam müssen die Erinnerungen eines Wesens sein, das den Aufstieg und Fall solcher Orte miterlebt hat Nun erschauerte der Alte. »Ich mag gar nicht darüber nachdenken. Aber umso besser, wenn du dich noch daran erinnerst! Durchstöbere die Ruinen, mach die alten Tempel ausfindig. Wenn man den Schriftrollen glauben darf, muss es dort noch zahlreiche Geheimkammern geben, in denen unschätzbare antike Kostbarkeiten schlummern! Wenn wir Glück haben, sind einige davon noch unberührt.«
»Ganz bestimmt. Bei den Wächtern …«
»Gewiss, die Zauberer dürften damals gewisse Vorsorgemaßnahmen getroffen haben!« Die Stimme des Alten schwoll dramatisch an, er fuchtelte abwehrend mit den Händen. »Wer weiß, was für Geschöpfe dort noch lauern mögen? Wer alles in den Ruinen umgeht? Welch abstoßende Wesen, was für abscheuliche Ungeheuer dort . _ Was machst du da eigentlich mit deinem Schwanz? Lass das! Das ist unappetitlich.«
Ich riss mich zusammen. »Schon verstanden. Ich soll nach Eridu und mich dort umschauen. Aber wenn ich wiederkomme, will ich auf der Stelle entlassen werden! Ohne Wenn und Aber. Ich habe mich jetzt lange genug auf der Erde herumgetrieben. Meine Substanz schmerzt wie ein eitriger Backenzahn.«
Mein Herr grinste zahnlos, reckte mir das Kinn entgegen und wackelte wichtigtuerisch mit dem schrumpligen Zeigefinger. »Kommt ganz drauf an, was du mir bringst, Bartimäus. Wenn es dir gelingt, mich in Erstaunen zu versetzen, lasse ich dich vielleicht, vielleicht gehen. Also streng dich gefälligst an! Und jetzt - sei bereit. Ich werde dich nun an deinen Auftrag binden.«
Mitten in der Beschwörungsformel erscholl das Horn unter dem Fenster. Das Kidrontor wurde geschlossen. Die Wachposten am Schaftor, am Gefängnistor und am Wassertor griffen das Signal auf, und so ging es einmal rund um die Stadtmauer, bis schließlich das große Horn auf dem Palastdach ertönte und ganz Jerusalem für die Nacht verriegelt war.
Noch vor ein, zwei Jahren hätte ich darauf spekuliert, dass die Ablenkung meinen Herrn zu einem Versprecher verleiten würde, sodass ich mich auf ihn stürzen und ihn verschlingen konnte.
Diese Hoffnung hatte ich längst aufgegeben. Er war zu alt und zu erfahren. Ich musste abwarten, bis ich ihn anderweitig überrumpeln konnte.
Der Zauberer kam zum Ende, sprach die abschließenden Worte. Das hübsche Mädchen zerfloss und wurde durchsichtig. Einen Augenblick lang schwebte ich noch in
meinem Pentagramm wie ein dunstiger Schemen, dann zerplatzte ich geräuschlos.


Bartimäus
2
Ganz gleich wie oft man schon wandelnden Toten begegnet ist, man vergisst jedes Mal, wie bescheuert sie aussehen, wenn sie sich tatsächlich in Bewegung setzen. Klar, sobald sie aus einer Mauer treten, sehen sie erst mal scharf aus und sammeln Extrapunkte wegen der Schockwirkung, der klaffenden Augenhöhlen und malmenden Kiefer und manchmal (wenn der Wiederbelebungszauber allererste Sahne war) wegen ihres grausigen Geheuls. Aber dann tappen sie einem schwerfällig durch den Tempel hinterher, mit ruckelndem Becken und schlackernden Schenkelknochen, und strecken die fleischlosen Arme auf eine Art von sich, die einschüchternd wirken soll, aber eher den Eindruck macht, als wollten sie sich gleich ans Klavier setzen und einen fetzigen Boogie-Woogie in die Tasten hämmern. Und je mehr Tempo sie zulegen, desto lauter klappern ihre Zähne, desto öfter verfängt sich ihr hüpfender Halsschmuck in den Augenhöhlen, und dann stolpern sie noch über ihre Leichentücher und fallen hin und sind einem flinkfüßigen Dschinn, der es eilig hat, immerzu im Weg. Außerdem sind sie sehr wortkarg. Keins dieser Gerippe hat je einen flotten Spruch parat, der die lebensbedrohliche Lage, in der man sich in ihrer Gesellschaft befindet, ein bisschen auflockern würde.
»Herrschaftszeiten«, begrüßte ich sie durch das Loch in der gewölbten Decke, an dessen Rand ich mich mit einer Hand festhielt, »ist denn hier keiner, mit dem man mal vernünftig quatschen kann?« Mit der freien Hand feuerte ich einen Plasmablitz ab, der vor den Füßen eines Untoten ein Loch riss. Ein Schritt und der Kerl war in der Versenkung verschwunden. Ich stieß mich ab, sprang quer durch den Tempelsaal und landete gelenkig auf einem Standbild des Gottes Enki.
Von links kam ein mumifizierter Leichnam aus seiner Wandnische geschlurft. Er trug ein Sklavengewand und um den ledrigen Hals ein rostiges Eisenband mit einer Kette dran. Mit knarzenden Gelenken stürzte er sich auf mich. Ich ruckte einmal kräftig an der Kette und ploink - sein Kopf fiel ab. Ich fing den Schädel auf, während der Rest zusammenbrach, und kegelte ihn treffsicher gegen die nächste Mumie, der prompt das Rückgrat entzweiknackte.
Dann sprang ich von dem Götterbild herunter in die Saalmitte. Die Untoten näherten sich jetzt von allen Seiten. Ihre Gewänder waren hauchdünn wie Spinnweben, an ihren Handgelenken klirrten Bronzereifen. Einst waren sie lebendige Männer und Frauen gewesen - Sklaven, Freie, Höflinge und niedere Priester, Mitglieder aller Gesellschaftsschichten von Eridu -, aber jetzt bedrängten sie mich mit gebleckten Zähnen und schartigen gelben Fingernägeln und wollten meine Substanz in Stücke reißen.
Ich bin von Natur aus höflich und verhielt mich angemessen entgegenkommend. Eine Detonation nach links, einen Schüttelkrampf nach rechts. Es hagelte munter Mumienbrösel auf die glasierten Reliefs alter sumerischer Könige.
Das verschaffte mir eine kurze Atempause. Ich schaute mich um.
In den achtundzwanzig Sekunden, seit ich mich durch die Decke gebohrt hatte, war mir noch keine Zeit geblieben, meine Umgebung ausführlich in Augenschein zu nehmen, aber die Ausstattung und der Zustand des Tempels lieferten mir gewisse Hinweise. Zum einen handelte es sich zweifelsfrei um einen Tempel des Wassergottes Enki (das verriet mir das Standbild, außerdem tauchte Enki in allen Wandreliefs auf, umringt von seinen Fischen und Schlangendrachen), der seit mindestens 1.500 Jahren nicht mehr verehrt wurde. Zum anderen war in den langen Jahrhunderten, seit die Priester die Türen versiegelt und die Stadt dem alles verschlingenden Wüstensand überlassen hatten, niemand mehr hier eingedrungen. Das erkannte ich an der dicken Staubschicht auf dem Boden, dem unversehrten Steinblock vor dem Eingang, dem Eifer der untoten Wächter und - nicht zuletzt - an der Figur auf dem Altar am anderen Ende des großen Raumes.
Bei der kunstvoll aus purem Gold gefertigten Figur handelte es sich um eine Wasserschlange, eine Verkörperung des Enki. Sie blinkte matt im Schein der von mir zur Beleuchtung des Saales entflammten Signalfeuer, und ihre Rubinaugen funkelten unheilvoll wie verlöschende Glut. Allein als antikes Kunstwerk war sie vermutlich unbezahlbar, aber das war nur die halbe Miete.

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