Anständig essen
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Anständig essen

Ein Selbstversuch

von Karen Duve

Buch

gebunden (335 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Lebt es noch oder isst du es schon? Ein Selbstversuch. "Die dringendste Frage zu Beginn meiner Bio-Phase: ob ich
weiterhin Cola-Light trinken kann. Davon gehe ich nämlich aus. Cola-Light besteht doch sowieso ausschließlich aus Chemie. Da dürfte sich die Bio-Frage eigentlich gar nicht erst stellen." Karen Duve gehörte nicht eben zur Gesundheitsfraktion.
Bratwürstchen und Gummibären wanderten genauso in ihren Einkaufswagen wie Schokolade und Curryketchup in 1-L-Plastikflaschen. Doch dann zog sie mit jemandem zusammen, der schnell den Spitznamen Jiminy Grille erhielt - nach dem personifizierten Gewissen der Holzpuppe Pinocchio. Denn Jiminy schrie auf, wenn Karen Duve nach der "Grillhähnchenpfanne für 2,99" griff. Und Karen Duve musste einräumen, dass das Leben der "Grillhähnchenpfanne" vor ihrer Schockfrostung wohl eher unerfreulich gewesen war. So stellten sich vor der Tief kühltruhe schnell grundlegende Fragen: Darf man Tiere eigentlich essen?
Und wenn Tiere nicht, warum dann Pflanzen? Wo beginnt die menschliche Empathie, und warum? Was sind wir bereit aus Rücksicht auf die Mitlebewesen zu opfern? Oder können wir sogar einen persönlichen Gewinn daraus ziehen, unsere Gewohnheiten zu ändern?
Irgendwann wollte Karen Duve es wirklich wissen: Jeweils zwei Monate lang testet sie seitdem Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch: Biologisch-organisch, vegetarisch, vegan und am Ende sogar frutarisch, also nur das, was die Pflanze freiwillig spendet. Parallel dazu setzt sie sich mit der dahinterstehenden Weltsicht auseinander - und liefert sich mit Jiminy Grille die unausweichlichen Verbalduelle. Erst kurz vor der Veröffentlichung dieses Buches wird sie eine Lebensentscheidung treffen - die, wie sie sich weiter
ernähren und weiter leben will. Schonungslos und mit der ihr eigenen knochentrockenen Komik setzt sie sich jenseits aller Ideologien mit der Frage auseinander: Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer?

Produktdetails

ISBN-10: 3-86971-028-4
EAN: 9783869710280
Erschienen: 30.12.2010
Verlag: Galiani Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 335
Länge/Breite: 211mm/135mm
Gewicht: 461 g
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Karen Duve

Karen Duve wurde 1961 in Hamburg geboren und lebt mir ihrer englischen Bulldogge, zwei Hühnern und einem Maultier auf dem Lande bei Brunsbüttel. Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, ihre Weihnachtsgeschichten Weihnachten mit Thomas Müller (2003) und Thomas Müller und der Zirkusbär (2006) sind inzwischen Klassiker. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2002) und Die entführte Prinzessin (2005) - waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt.

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Buchhändlertipps

  • Anständig essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Klauser, am 06.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Mit erfrischender Aufrichtigkeit erzählt Karen Duve von ihrem Selbstversuch zuerst vegetarisch, später vegan, und zum Schluss sogar frutarisch zu leben. Besonders erschütternd sind die aufgezeigten Zustände in der konventionellen Massentierhaltung, aber leider auch im Biobetrieb! Mein Resümee des Buches: Welche Ernährung kann ich verantworten, auf Kosten anderer Lebewesen?
  • Schonungslos Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rudy Sturmer, am 09.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Bücher, die aus sog. "Selbstversuchen" entstehen, sind entweder vollkommen misslungen oder großartig. In diesem Fall darf man 5 Hauben, ich meine 5 Sterne, vergeben. Ironisch, witzig und selbstkritisch beschreibt Karen Duve ihren langen Weg, zumindest für ein Jahr, vom Fleisch zum Gemüse. Gesellschaftskritisch ist dabei der Umstand zu verstehen, dass man sich in unserer Kultur ganz schön anstrengen muss, um auch wirklich ethisch korrekt zu essen. Denn es sind die Tiere, die den Differenzbetrag für unseren günstigen Preis bezahlen. Und ihre Währung ist dabei der Schmerz.

Kundenrezensionen

  • naiv und inkonsequent Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.04.2012

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Aufgeschreckt durch das Entsetzen einer Freundin beginnt Karen Duve, ihre Ernährung moralisch zu hinterfragen. Sie beschliesst, die verschiedenen Ernährungsformen selbst zu testen: zuerst nur Bio, dann vegetarisch, anschliessend vegan und zuletzt frutarisch. Ausschlaggebend für dieses Experiment ist nur der moralische Aspekt, nicht ein potentieller gesundheitlicher Vorteil. Offen beschreibt Duve die Probleme, die im Alltag durch die Ernährungsumstellungen entstehen, und liefert zu jeder Variante wissenswerte Fakten und Hintergrundinformationen.

    Diese Erzählweise führt dazu, dass das Buch recht heterogen wirkt: unterhaltsame Anekdoten und sehr persönliche Erlebnisse wechseln sich ab mit Info-Kapitel, dazwischen ein paar Interviews, oberflächlich garniert mit ein paar moralisierenden Passagen. Das ist zwar ein Vorteil, weil sich diese Mischung recht flüssig liest, andererseits aber unbefriedigend, weil es weder dem Informationsbedürfnis des Lesers noch jenem nach Unterhaltung gerecht wird. Auch als Beschreibung eines „Selbstversuchs“ funktioniert das Buch nur bedingt, da der Leser recht wenig über den neuen Speisezettel, veränderte Geschmacksgewohnheiten oder körperliche Auswirkungen der Ernährungsumstellungen erfährt.

    Ich habe mich beim Lesen oft gewundert, ob Karen Duve wirklich derart naiv sein kann. Zumindest hat sie ein Konsumverhalten beschrieben, das bei mir nur Kopfschütteln auslöst. Wer darüber enttäuscht ist, dass eine Biotomate im Januar auch nicht mehr Geschmack hat als die normale aus dem Supermarkt, obwohl sie mehr kostet, hat von der Gemüseproduktion offenbar keine Ahnung. Dass in Gummibärchen (tierische) Gelatine drin ist, ist auch keine neue Erkenntnis. Und wenn Frau Duve einen halben Monat braucht, um zu merken, dass Cola light nicht nur aus Chemie besteht, obwohl auf jeder Flasche „koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk mit Pflanzenextrakten“ steht, dann ist das zwar unterhaltsam, führt aber zu akuten Zweifeln an ihrer Recherchearbeit.

    Schlimmer als das unreflektierte Konsumverhalten fand ich aber, dass die Autorin ihre moralischen Grundsätze zwar Freunden und Familienmitgliedern um die Ohren haut, selbst aber nicht danach lebt. Vorhandene Gegenstände tierischer Herkunft (Lederschuhe, Daunenkissen) durch Produkte aus Kunststoff zu ersetzen, hilft den Tieren im Nachhinein nicht mehr und spricht nicht für einen ethischen, bewussten Umgang mit der Umwelt. Und die Klimaerwärmung, die durch Tierhaltung mitverursacht wird, als Argument für einen veganen Lebesstil anzuführen, aber regelmässig mit dem Auto ins 70 km entfernte Berlin zum Einkaufen fahren, weil es dort die besseren Bioläden gibt, zeugt entweder von einem recht begrenzten Denkvermögen oder von Heuchelei. Dass Karen Duve allerdings ehrlich beschreibt, wie sie immer wieder an ihrem eigenen moralischen Anspruch scheitert, und am Ende (welche Überraschung) zum Schluss kommt, dass eine ethisch völlig einwandfreie Ernährung gar nicht machbar ist, lässt das begrenzte Denkvermögen als die plausiblere Möglichkeit erscheinen. Aber das ist vielleicht gar nicht so tragisch, denn wie die Autorin selbst schreibt: „Es gibt nämlich noch etwas Schlimmeres, als das Denken zu verweigern – die Zusammenhänge zu kennen, ohne daraus die Konsquenzen zu ziehen.“

    Fazit: wer sich bereits ein paar grundlegende Gedanken über seine Ernährung gemacht hat, lernt nichts Neues. Und als Unterhaltungslektüre wirkt die Selbstbetrachtung von Karen Duve oft sehr bemüht. Manche der geschilderten Episoden sind durchaus amüsant, einige regen zum Nachdenken über eigene Gewohnheiten an, aber insgesamt lässt der schnoddrige, manchmal jammernde Erzählstil wenig Lesegenuss aufkommen.

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  • Anständig essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peggy Trinks, am 28.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einem Selbstversuch testet Karen Duve die verschiedenste Ernährungsweisen, wie z.B. biologisch, frutisitsch oder vegetarisch und zeigt dabei auch schonunglos die entsprechenden Probleme.
    Zählte bisher Grillhännchen zu ihren Lieblingsgerichten, setzt sie sich nun mit Massentierhaltung und deren Konsequenzen auseinander.
    Ohne belehrend zu sein, gibt sie Denkanstöße zu einem der wichtigesten Themen unseres Leben: die richtige Ernährung.
    Ein Satz, der sich besonders in meinem Kopf festgesetzt hat:
    "Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten Tieren."

    Ein Buch, welches viele Fragen aufwirft und etwas verändert.

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  • Wunderbar geschrieben und voller Tatsachen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela, am 10.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit wenig guten Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen und wurde positiv überrascht. Es ist leicht ironisch geschrieben, wunderbar lebensnah und nie langweilig. Viele bittere Tatsachen sind unbewertet und werden nur berichtet so dass dem Leser glücklicherweise keine Meinung aufgedrängt wird. Es ist ein Tatsachenbericht und eine Biografie einer Lebensphase (etwa 1 Jahr) über die Möglichkeiten und Erfahrungen der Ernährungsänderung in der heutigen Zeit. Ich fand es sehr sehr lesenswert und finde, dass jeder sich damit auseinander setzen sollte. (Was man dann daraus macht, bleibt - logisch- jedem selbst überlassen.)

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  • Anständig essen. Ein Selbstversuch. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 18.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wir brauchen nicht so fortzuleben,
    wie wir gestern gelebt haben.
    Machen wir uns von dieser Anschauung los,
    und tausend Möglichkeiten laden
    uns zu neuem Leben ein.

    Christian Morgenstern.

    Die Autorin Karen Duve hat sich in ihrem Buch „Anständig essen“ die Frage gestellt,Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer? Und was sind wir bereit aus Rücksicht auf unsere Mitlebewesen zu opfern? Nach Beendigung der Lektüre habe auch ich meine Essgewohnheiten überdacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, einige Dinge grundlegend zu ändern. Erster Grundsatz, kein Fleisch mehr aus Massentierhaltungen. Die Tiere werden auf grausame Weise gehalten, nicht selten gequält und auf barbarische Weise getötet. Und da es ja meines Erachtens kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten, werde ich persönlich dazu beitragen, dass kein Tier mehr für meine Bedürfnisse sterben muss.
    Wer seine alt eingefahrenen Gewohnheiten ändern möchte, für den ist das Buch ein Muss.

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  • Überzeugend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 17.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin schon seit einiger Zeit Vegetarier. Aber wenn ich das nicht schon gewesen wäre, hätte dieses Buch mich ohne Zweifel dazu gebracht. Auf sehr überzeugende Weise erzählt Karen Duve über ihre Selbstversuche in Sachen Ernährungs- und Lebensweisen. Sie redet sich selbst und ihre Leser ins Gewissen, unterbaut mit manchmal sehr konfrontierenden Hintergründen. Auch wenn ich einiges schon wusste, habe ich doch vieles dazu gelernt. Darum werde auch ich in Zukunft noch bewusster mit meiner Ernährung umgehen und so manches in meiner Lebensweise überdenken. Ein wichtiges Buch in einer Zeit, wo wir in Sachen Respekt für unsere Erde, ihre Bewohner und damit für die Umwelt hoffentlich noch etwas bewegen können.

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  • Konsumiert mehr Bioprodukte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es sollte jeder einmal über seine Ernährung- und Lebensgewohnheit nachdenken. Der Konsum steigt stetig, "Qualität" gibt es mitlerweile zum kleinen Preis. Was ist Qualität? Wie werden gute Lebensmittel beurteilt? Wer denkt schon darüber nach was seinem Körper angetan wird.
    Karen Duve zeigt in ihrem Buch welche Ernährungsarten es gibt und warum in einigen Bereichen des Lebens umgedacht werden sollte.
    Mein Körper ist mein Kapital und ich habe vor noch lange in diesem zu verweilen. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit schon umgedacht. Karen Duve zeigt amüsant und ernst zugleich die Mißstände unserer Gesellschaft auf. Wer bei Reportagen keine Reaktion gezeigt hat, wird vieleicht hier wachgerüttelt.

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  • "Fleisch und Kriminalität gehören zusammen" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefanie Strachotta, am 25.05.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist."

    Getreu dieser Weisheit probiert Karen Duve mal alle Ernährungsweisen aus, um ein besserer Mensch zu werden. Von Bio, über vegetarisch und vegan bis hin zu frutarisch.

    "Gefährliche Tiere haben wie weitestgehend ausgerottet oder hinter Gittern gesteckt und einen Haufen ungefährlicher Tiere gleich dazu. Den nützlichen Tieren haben wir die Hörner ausgebrannt, die Schnäbel oder die Ringelschwänze beschnitten, damit sie für unsere Ställe taugen. Was nicht passt, wird passend gemacht. Und wer das Bedürfnis verspürt und es bezahlen kann, lässt eine Heizung in seiner Garagenauffahrt versenken und muss nie wieder Schnee schippen."

    Dieses Buch verändert. Unbedingt lesen!!

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  • Ethisch korrekt essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Exitus, am 11.04.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein sehr gut gelungenes Buch.Die Autorin läßt uns an ihrem Weg von der Fleischesserin bis hin zur Frutarierin teilhaben.Das Buch ist mit vielen sarkastischen Bemerkungen und witzigen Vergleichen gewürzt.Ohne den erhobenen Zeigefinger regt es auch zum Nachdenken an,ohne dem Leser etwas vorschreiben zu wollen.Eines der wenigen "Ich mach einen Selbstversuch"-Bücher das echt sehr gut gelungen ist.FAZIT:Wer die Vor- und Nachteile und die Schwierigkeiten der verschiedenen Kategorien einer fleischlosen Ernährung kennen lernen will,und auch herzhaft lachen will,sollte dieses Buch lesen!LESENSWERT!

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  • Essen muß der Mensch - doch was? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Th. Kirmse, am 05.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vegetarier kennt man, von Veganern hat man schon gehört und Frutaristen .. Wie bitte? Frutaristen? Was auch immer die tun, ich kenn sie nicht und wills auch nicht wissen, oder doch?
    Karen Duve hat all diese Stadien menschliche Ernährungsweisen selbst durchlebt und erfahren. Daran läßt sie den Leser teilhaben. Es geht im Kern um das Verhältnis Mensch - Tier. Diese wird in Deutschland schon im Grundgesetz Artikel 20a geregelt. Seit 2002 hat er folgenden Wortlaut:

    „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmässigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Massgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

    "und die Tiere" steht geschrieben, doch ist dies vereinbar mit Massentierhaltung, gestiegenem Fleischkonsum, ungesunder Lebensweise, Legebatterien und dem Keulen von kranken Tierbeständen.
    Es ist ein Buch, daß von einer Selbsterfahrung ausgehend das Dilemma einer Wohlstandsgesellschaft mit ethisch hohem Anspruch aufzeigt. Die Autorin sagt nicht: "Iss kein Fleisch!" - sie fragt: "Wie lebst Du?"
    Dieser Fragestellung legt sie Analysen, Zahlen, Statistiken und Widersprüche in diesen zu Grunde.
    Diese Buch zeigt die Abgründe von Massentierhaltung, dem damit verbundenen Niedriglohsektor, den Arbeitsbedingungen der Lohnarbeiter, den Zuständen der "Lebensqualität" von Schwein, Rind und Huhn.
    Die Konsequenzen die jeder selbst aus diesem Buch zieht, seien ihm selbst überlassen. Doch jeder danach bewußter Lebende trägt ein Stück bei zur Verbesserung des Verhältnisses von Mensch und Tier.

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  • Regt zum Denken an Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Thye, am 25.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Karen Duve schildert in diesem Buch auf unterhaltsame Art ihren Versuch, sich so korrekt wie möglich zu ernähren. Anfänglich ernährt sie sich von Bio-Kost, geht dann über zum Vegetarismus, ernährt sich schließlich vegan und probiert dann noch den eher unbekannten Fruktarismus aus.
    Dabei schildert die Autorin immer sehr ehrlich und humorvoll ihren neuen Alltag, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben und stößt dennoch zum Denken über Massentierhaltung und Co. an.

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  • Ethik und Essen unterhaltsam näher gebracht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dorothee Jaschke, am 18.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bücher über Ernährung liegen im Trend, immer mehr Menschen überlegen, welche Auswirkungen ihr Kaufverhalten hat. Ein wertvoller Beitrag zu diesem Thema ist "Anständig Essen" von Karen Duve. Im Plauderton erzählt sie von ihrem Selbstversuch, lässt den Leser teilhaben an den Fragen und Problemen die auftauchen und stellt kritische Fragen an die eigene Bequemlichkeit. Witzig, unterhaltsam und unbequem-ein tolles Buch!

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  • Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marina Konrad, am 16.02.2011

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    Selbstkritisch, aber dennoch sympathisch, lässt uns Karen Duve an ihren Essensexperimenten teilhaben. Gerade die Mischung aus objektiven Recherchen und persönlichen Erfahrungen machen dieses Buch so lesenswert.

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  • So unterhaltsam kann Aufklärung sein! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Evamaria Brauer, am 14.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Karen Duve hat mit ihrem Buch ein wertvollen Beitrag dazu geleistet das immer mehr Menschen darüber nachdenken was es bedeutet sich heutzutage ethisch und anständig zu ernähren. Klug, humorvoll und nachvollziehbar argumentierend ist dieses Buch ein Muss für jeden der etwas ändern will. Dabei bleibt sie in ihren Schilderungen nah an uns und unserem Alltag, weiß, und erzählt aus ihren eigenen Erfahrungen heraus, das manche Veränderungen nicht immer einfach sind, aber zeigt uns gleichzeitig Wege und Möglichkeiten eben diese anzupacken. Danke Karen Duve!!!

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  • Guten Appetit!? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 11.02.2011

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    Wer sich irgendwann doch einmal die Frage stellt,was eigentlich Essen bedeutet und woher es kommt,sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.Ohne erhobenen Zeigefinger erfahren wir so manches über unser Essen.Vieles haben wir ja bereits gewusst und doch hat es uns noch nicht den Appetit vergehen lassen.Auf eine sehr unaufgeregte Weise begleiten wir Karin Duve auf ihrer Tour durch unsere Essgewohnheiten.Amüsant und sehr nachdenklich machend.

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  • Ein gelungener Selbstversuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von V. Huttner, am 07.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Karen Duve schrieb mit ihrem Selbstversuch ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest. Unterhaltsam schildert sie ihre ersten Erfahrungen mit Bio-Produkten, um danach anfangs vegetarisch, anschließend vegan und zum Schluss auch noch frutarisch zu Leben. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht nur allein um die Nahrung handelt, sondern um verschiedene Lebensphilosophien. Ohne viele Zahlen und Statistiken geht sie auf Themen wie z.B. Massentierhaltung, Klimawandel, Tierversuche und Schlachthöfe ein. Auch die „glücklichen artgerecht gehaltenen“ Nutztiere werden unter die Lupe genommen. Denn auch diese sollen für uns sterben... Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und trotzdem leicht zu lesen ist.

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  • Anständig essen, das werde ich nun tun! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ein Kunde, am 22.01.2011

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich sagt meine Überschrift schon fast alles aus, was dieses Buch bei mir bewirkt hat: anständig essen. Zuvor hatte ich schon leichte Zweifel, ob das alles so richtig ist, was ich - bezüglich meiner Ernährung - da so mache. Mir antue und meiner Umwelt, den Tieren und der Natur. Doch die Zweifel waren noch nicht groß und dringend genug. Nach der Lektüre von Karen Duves Buch, wurden sie jedoch meterhoch und nun habe ich tatsächlich beschlossen: endlich anständig zu essen.

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  • informativ und unterhaltend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.01.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich habe für tier-im-fokus.ch (tif) eine ausführliche Rezension geschrieben:

    http://www.tier-im-fokus.ch/rezension/duve/

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  • Anständig essen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Ziegler, am 11.01.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Karen Duve hat einen Selbstversuch gestartet und das ganze in ihrem neuen Buch dokumentiert. Auf der Suche nach einer ethischen und anständigen Lebensweise hat sie sich beginnend mit Bio-Lebensmitteln zunächst vegetarisch, danach vegan und schließlich nur noch frutarisch ernährt.
    Sie erläutert ihre eigene Motivation, klärt über die momentanen Verhältnisse der Massentierhaltung auf und zeigt, welche Philosophie hinter den jeweiligen Ernährungsarten steckt.
    Herausgekommen ist dabei ein ehrliches und gut geschriebenes Buch - lesenswert!

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  • Lesen, verschenken, empfehlen, ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von bookmark, am 05.01.2011

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, seine Ernährung "anständiger" zu
    gestalten und etwas mehr Bio und vielleicht auch noch etwas weniger Fleisch zu essen,
    dem sei dieses Buch empfohlen.
    Ohne den Zeigefinger zu erheben und ohne Druck stellt Karen Duve, sehr unterhaltsam
    und mit viel Humor, diverse Möglichkeiten vor. Sie gibt Tipps, wo man einkaufen kann und rechnet auch mal vor, dass es gar nicht so viel teurer sein muß z.B. BIO zu kaufen.
    Sie vergißt aber auch nicht, uns das Leid der ausgebeuteten Tiere vor Augen zu führen, denn ohne diese gnadenlosen Schilderungen geht Aufklärung einfach nicht.
    Und trotzdem möchte man weiterlesen, was mir bei Safran Foer ziemlich schwer viel.
    Geben Sie sich einen Ruck und nutzen Sie die derzeitigen Berichte über dioxinverseuchtes
    Tierfutter und dieses Buch und kaufen einfach mal in Zukunft nur noch Bio-Eier,
    das tut nicht weh und wenn wir immer mehr werden, sind wir Verbraucher bald eine Macht
    und können endlich etwas für die gequälten Tiere tun. Das geht vielen vielleicht nicht weit genug, aber es wäre ein Anfang und nächste Woche machen wir mit mehr Gemüse und weniger Fleisch weiter. Und so weiter und so fort! Wer noch mehr lesen möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall noch die Bücher von Foodwatch-Frontmann Thilo Bode. Der erklärt immer so schön, wie wir nicht nur die Tiere quälen, sondern wie wir auch von der Lebensmittelindustrie jeden Tag so richtig verarscht werden. Sorry, aber die Probleme zu verharmlosen dafür ist leider nicht mehr die Zeit.

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  • enttäuscht.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.01.2011

    3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Von dieser Autorin ist es das erste Buch was ich gelesen habe. Ich hatte mich darauf gefreut, aber hat mich insgesamt enttäuscht.
    Mir kam es oberflächlig vor. Ich bin selber erst seit zwei Jahren Vegetarierin und natürlich ist dadurch auch gekommen, dass ich näher darüber nach denke wie mit unseren Mitgeschöpfen um gegangen wird. Vorher hab ich das sehr viel weniger bewusst getan. In dem Buch kommt die eigentliche Ernährung mehr am Rande vor, breiten Raum nimmt das nach denken über die verheerenden Zustände der Tierhaltung ein. Das finde ich auch wichtig, mir war das aber zu viel in dieser Art. Ich empfand auch ziemlich oberflächlig wie sie z.B. über Christen in dem Buch spricht und dazu sehr konservative Quellen heran zieht.
    Ich hatte den Eindruck da sollte jetzt passend ein Buch zum gerade sehr aktuellen Thema der vegetarischen Ernährung erscheinen. Ich hab schon andere Bücher über Selbstversuche gelesen die mir sehr viel besser gefallen haben.

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"Der Ethiker Adam Shriver schlägt vor, die Viehbestände in der industriellen Landwirtschaft gentechnologisch so zu verändern,
dass sie keine Schmerzen mehr verspüren, um unnötiges Leid zu verhindern. Ein Lösungsvorschlag in der Tradition männlichen Denkens. Wenn betrunkene 19-jährige Autofahrer aus Kurven fliegen oder gegen friedlich am Straßenrand stehende Bäume rasen, muss man natürlich die Straßen begradigen und die Bäume fällen. Wenn einen der Anblick von Frauen hormonell aus der Fassung bringt, hängt man sie am besten komplett mit einer Burka zu, und wenn Tiere darunter leiden, wie sie von uns behandelt werden,
dann muss man natürlich etwas an den Tieren ändern."

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