Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Roman

von Yoko Ogawa

Buch

gebunden (249 Seiten)

3. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein alter Mathematikprofessor, dessen brillante Karriere nach einem geheimnisvollen Unfall ein abruptes Ende fand, lebt zurückgezogen auf dem prächtigen Anwesen seiner Schwägerin. Seit seinem Unfall währt sein Kurzzeitgedächtnis nur mehr achtzig Minuten, danach kann er sich an nichts mehr erinnern. Acht Haushälterinnen hat seine Schwägerin bislang eingestellt und jede schon nach kurzer Zeit wieder entlassen. Aber mit Nummer neun wird alles anders. Rasch gewinnt sie das Vertrauen des Professors, der auch ihren zehnjährigen Sohn sofort ins Herz schließt. Einfühlsam und mit viel Geduld führt der Professor die beiden in die faszinierende Welt der Mathematik ein. Und mit jeder neuen Gleichung, mit jeder neuen Formel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein plötzliches Ende setzt … In ihrer zarten, eindringlichen Sprache erzählt Yōko Ogawa eine berührende Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Schönheit der Mathematik.

Pressestimmen:

Überraschend, anmutig und tief bewegend.

Produktdetails

ISBN-10: 3-935890-88-5
EAN: 9783935890885
Originaltitel: Hakase no Aishita Sushiki
Erschienen: 20.02.2012
Verlag: Liebeskind
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 3. Auflage
Seitenzahl: 249
Länge/Breite: 195mm/128mm
Gewicht: 339 g
Übersetzer: Sabine Mangold
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Sabine Mangold

Dr. Sabine Mangold ist promovierte Biologin mit Schwerpunkt Humanphysiologie und Ergotherapeutin. Als Ergotherapeutin arbeitete sie in der Rehabilitationsforschung und unterrichtete an Fachschulen und Fachhochschulen. Aktuell arbeitet sie als Koordinatorin klinisicher Studien in einer Firma für invasive Medizinprodukte.

Yoko Ogawa

Yoko Ogawa, 1962 in Okayama geboren, lebt mit ihrer Familie in Ashiya. Sie ist Autorin von zahlreichen Romanen und gilt als eine der wichtigsten japanischen Autorinnen ihrer Generation. Für ihr Werk wurde sie mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem begehrten Yomiuri-Preis.

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Kundenrezensionen

  • Lieben Sie die Mathematik? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 31.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nein, werden sicher nicht wenige Leser antworten. Nach der Lektüre dieses wunderbaren Buches wird ihr Verständnis und ihr Verhältnis zu den Zahlen ein anderes sein.
    Genauso ergeht es in dieser Geschichte der Haushälterin des etwas schrulligem Mathematikprofessors, dessen Gedächtnis manchmal Kapriolen schlägt.

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  • Die Schönheit der Mathematik und der menschlichen Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 19.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Kunde erzählte so begeistert von diesem Buch, daß ich "mal reinschauen" wollte. Ergebnis: ich habe mich sofort hoffnungslos festgelesen und teile seine Freude ohne jede Einschränkung! Drei Hauptpersonen (dementer Mathematikprofessor, alleinerziehende Haushälterin, die von einer Zeitarbeiterfirma kommt, deren 10jähriger Sohn) begegnen sich im Haus des Professors und entwickeln mit aller Vorsicht und aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz eine tiefe Freundschaft miteinander. Nebenher ahne selbst ich, ohne jegliche nennenswerten Kenntnisse zu besitzen, welche Schönheit die Mathematik entfalten kann! Sehr empfehlenswerter japanischer Roman!

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  • Hallo Mathejunkies Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Habel, am 11.06.2012

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    Zum vorsichtigen Ausschleichen aus dieser Abhängigkeit empfehle ich diesen kleinen stillen Roman, der neben der Geschichte um einen schrulligen alten Matheprof und dessen Haushälterin natürlich auch die Mathematik zu seinem Thema macht.
    Die "Eulersche Formel" zeigt Euch, dass man im Leben nicht alles berechnen kann und dass die Summe am Ende nicht aus Erinnerungen besteht, sondern dass die Freundschaften mit Menschen zählen, die unsere Rätsel knacken und unsere Lösung sind.

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  • Wunderschön, still und bewegend. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rafael Ulbrich, am 25.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Roman von Yoko Ogawa ist anders als die bisher von ihr erschienen Titel. Es fehlt völlig das absurde, unwirkliche Element, wie es auch meist bei Murakami zu finden ist. Die Dreiecksgeschichte zwischen einem alten Herrn, der sich nur noch an die weit zurückliegende Vergangenheit erinnern kann und an das, was innerhalb der letzten Stunde passiert ist, seiner Haushälterin und ihrem Sohn ist absolut realistisch und nachvollziehbar. Die meisten Leser werden wohl ein ähnlich distanziertes Verhältnis zur Mathematik haben wie die Haushälterin. Macht aber nichts! Man hat trotzdem seine Freude, vielleicht auch gerade deswegen. Wunderschön, still und bewegend.

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  • "Welche Schuhgröße haben Sie?" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 01.04.2012

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    Ich gestehe: Für Mathematik habe ich nie so etwas wie Liebe empfunden.
    Vermutlich nicht einmal Freundschaft.
    Es war mehr so ein Verhältnis wie „Du lässt mich in Ruhe und ich lasse dich in Ruhe“.
    Waffenstillstand, wenn Sie so wollen (auch wenn meine Waffen nie so scharf waren wie die der Mathematik).

    Mit dem Lesen dieser wundervollen Lektüre aber, habe ich Zuneigung zu der für mich bisher unentdeckten Welt der Mathematik verspürt.

    Schuld an alle dem ist der Professor in diesem Werk, der eine Begeisterung, ja Liebe zu Zahlen versprüht, als wären sie der Inbegriff der Schönheit.

    „Es war seine ausgetüftelte Methode mit Menschen zu kommunizieren. Zahlen waren für ihn eine Geste, dem anderen die Hand zu reichen und zugleich ein Mantel, der ihm Schutz bot.“

    Das Geheimnis der Eulerschen Formel ist eine warmherzige, charmante und wundervolle Geschichte, die ruhig und sanft erzählt wird, über Freundschaft, Familie und Mathematik, in kraftvoller, ausdrucksstarker Sprache.

    Ein kleines Meisterwerk, das mir die Angst vor Mathematik nehmen konnte-
    im Liebeskind- Verlag erschienen #vielen Dank für genau solche Bücher!#.

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  • "Welche Schuhgröße haben Sie?" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 06.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Von der Vollkommenheit der Zahlen, dem Wunder der Freundschaft und der Schicksalhaftigkeit des Zufalls.

    Ein alter Mann, einst Hochschulprofessor. Sein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Er ist nicht etwa senil, seine Geisteskraft ist unvermindert groß. Nur das Gedächtnis des Professors erlischt nach exakt achtzig Minuten. Seine einzige Leidenschaft gilt dem Geheimnis der Zahlen.
    Jeden Tag trägt er ausnahmslos einen Anzug mit Krawatte, an dem unzählige Memos haften, Erinnerungsstützen, was er nicht vergessen darf. Und nicht nur sein Verschleiß an Notizzetteln ist groß, auch der seiner Haushälterinnen. Die Neunte wird bleiben - für immer.

    DAS GEHEIMNIS DER EULERSCHEN FORMEL steht in fundamentalem Gegensatz zum populären Massenroman der Bestsellerlisten, in dem unkalkulierbares Gedränge herrscht.
    Dieser Roman beweist, dass das Glück in Momenten stattfindet, ganz still und unaufgeregt, doch kraftvoll und ebenso wahr und unveränderlich wie die Eulersche Formel. Yoko Ogowa bringt mit diesem Kokon verborgener Schönheit Gewissheit, dass eine unsichtbare Welt der sichtbaren Halt bieten kann.
    Seltsam ergreifend, würdevoll, kompromisslos und erhaben.

    Mein bescheidener Aufruf an die Nation: Kauft und vor allem lest Romane von LIEBESKIND!

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