Schicksal!

Roman. Deutsche Erstausgabe

von S. G. Browne

Buch

Taschenbuch (409 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Nach den ersten 257000 Jahren hängt dem Schicksal sein Job zum Halse raus: Statt die Menschen auf den ihnen vorbestimmten Pfad zu führen, geht er lieber mit seinen besten Freunden Karma, Völlerei und Faulheit einen trinken. Doch dann verliebt das Schicksal sich in die schöne Sara - und verstößt damit gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige). Das hat ungeahnte Konsequenzen ...

Pressestimmen:

"Ein Buch voller Philosophie, Sarkasmus und Humor - und ein riesen Lesespaß."
LIFT Stuttgart, April 2013

Produktdetails

ISBN-10: 3-426-22604-9
EAN: 9783426226049
Originaltitel: Fated
Erschienen: 04.10.2011
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 409
Länge/Breite: 210mm/135mm
Gewicht: 495 g
Übersetzer: Falk Behr, Momo Evers
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S. G. Browne

Scott G. Browne wurde in Arizona geboren und wuchs in der Nähe von San Francisco auf. Er absolvierte ein Managementstudium in Kalifornien und stellte dabei fest, dass seine eigentliche Leidenschaft das Schreiben ist. Trotzdem arbeitete Scott eine Zeit lang als Produzent für Fernsehspots und Filmtrailer bei den Disney-Studios und als Büromanager.

Momo Evers

Momo Evers ist Historikerin, Germanistin und gelernte Journalistin. Seit 15 Jahren ist sie für Buch- und Magazinverlage und in der Erwachsenen- und Jugendbildung tätig. Sie ist selbst Adoptivmutter und engagiert sich ehrenamtlich in einem Kinderheim.

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Buchhändlertipps

  • Das Schicksal hat es nicht leicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Schrott, am 07.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Wussten Sie, dass das Schicksal Sergio heißt, und am liebsten mit seinen Freunden Faulheit, Völlerei und Karma in Kneipen abhängt?
    Sergio ist seit 257000 Jahren auf der Erde, und lenkt die Menschen auf ihren Lebensbahnen. Er selber ist ausgelaugt und sucht eine neue Aufgabe, kein Wunder muss er doch den Menschen ununterbrochen bei ihren Dummheiten zusehen.
    Dann trifft er die schöne Sara und verliebt sich...
    Witzig, humorvoll, unwiderstehlich....eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art. Und so ganz nebenbei lesen wir auch von den kleinen Schwächen der ganz Großen.... zum Beispiel, dass das Glück ADHS hat, weil es nie länger als 5 Sekunden bleibt.

Kundenrezensionen

  • Eine Frage des Schicksals... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von GiPi, am 14.07.2012

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    Das Schicksal hadert mit seinem Leben ist etwas unzufrieden, kümmert sich um seine Menschen  und verliebt sich dabei noch in eine Sterbliche, denn das Schicksal ist selber unsterblich. Mit seinen Freunden Völlerei und Karma versucht er, seine Aufgaben und sein Dasein zu verschönern, doch sein Verliebtsein hat auch Konsequenzen, denn auf einmal bringt er Menschen von seinem Pfad auf den Pfad seiner sexy "Kollegin" Bestimmung. Dabei möchte Sergio den Menschen helfen, besser mit ihren Leben klarzukommen. Mit Bestimmung hatte Sergio, der Name von Schicksal, bereits das ein oder andere Techtelmechtel und das bereits seit Jahrhunderten. Umso mehr ist Bestimmung nun auf die Sterbliche Sara etwas eifersüchtig...

    Nun muss sich Sergio wegen den veränderten Schicksalen der Menschen vor Jerry, Gott, rechtfertigen. Denn Sergio hat anscheinend seine eigenen Aufgaben zu erfüllen, die jedoch wer?, wenn er das Schicksal ist, für ihn bereithält...

    Der Plot selbst ist ausschließlich aus der Sicht Sergio's in der Ich-Erzählung erzählt. Jeder einzelne Gedankengang. Teilweise ist es etwas sprunghaft, so dass man kurz überlegen muss, wie war das jetzt und wirkt daher so, als ob der rote Faden mal abgelegt und dann wieder aufgenommen wird und somit immer mal verwirrend und erscheint zusammenhanglos.

    Das Deutsch und die Satzbildung die teilweise verwendet wird, ist aus Sicht der deutschen Grammatik etwas zweifelhaft, was das Verstehen gelegentlich etwas erschwert.  Alles in allem ist es jedoch eine lustige Geschichte, die immer mal wieder abdriftet, aber recht kurzweilig ist. 

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  • Guter Anfang, deprimierender Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne, am 24.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sergio fühlt sich missverstanden: Jeder macht ihn für sein verkorkstes Leben verantwortlich! Dabei ist es doch nicht Sergios Schuld, dass die Bevölkerungszahl explodiert ist, Menschen sich permanent von allen möglichen Sachen ablenken lassen und er deshalb total überarbeitet ist.
    Sergio ist das Schicksal, doch mittlerweile verteilt er das Schicksal der Menschen über ein PC-Programm und ist ansonsten zum Zuschauen verdammt. Während seine Menschen chronisch scheitern und er Vorladungen zu Jerry (=Gott) bekommt, weil er seine Quoten nicht einhält, stöckelt seine On/Off-Freundin, die Bestimmung, über die Welt und lenkt ihre Menschen auf ihrem Pfad der Bestimmung (wie zB Einstein), während Schicksal sich in erster Linie um die breite Masse und die Verlierer kümmert.
    Kein Wunder, dass er seinen Job nicht mehr ausstehen kann und lieber mit Faulheit und Völlerei in einer Bar abhängt. Doch eines Tages trifft er seine neue Nachbarin Sara und verliebt sich in sie. Dumm nur, dass Jerry so etwas strengstens verboten hat und Sara obendrein auf dem Pfad der Bestimmung wandelt. Sergio will trotzdem das Schicksal herauszufordern- immerhin ist er es selbst...
    Die ersten 2/3 des Buches haben mir wunderbar gefallen. Wenn man sich diesen Pleiten, Pech und Pannenverein der himmlischen Wesen anguckt, wird klar, warum auf der Erde so schrecklich viel verkehrt läuft ;). Sergio ist sehr sympathisch, sein Zynismus unterhaltsam zu lesen und auch sehr zutreffend. Jeder kennt diese Situation: etwas läuft schief und man kann es einfach nicht korrigieren, egal wie hart man es versucht und wie gut man es besser weiß. Einen großen Kritikpunkt hätte ich allerdings: Sergio beschwert sich, dass die Menschen ihrem ihnen zugedachten Schicksal ausweichen und somit ständig selbst unter ihren Möglichkeiten bleiben, weshalb er Ärger mit seinem Boss hat. Sobald er einen Menschen sieht, weiß er, wie er sich entwickeln wird und welche Fehler er machen wird. Wenn er das aber von vorneherein weiß: warum weist er ihnen nicht einfach dieses Schicksal zu? Dann stimmen auch seine Quoten. Außerdem kann Jerry ihm kaum Schuld geben, denn Sergio ist es als einem der wenigen "Großen" (wie auch Tod) nicht erlaubt, seine Menschen zu beeinflussen. Alle anderen, wie Krieg, Karma, Faulheit, Versuchung etc. tun es andauernd und verändern somit die Schicksale von Sergios Menschen, also ist es ihre Schuld und nicht seine.
    Der Roman ist wunderbar selbstironisch und hat viele saukomische Situationen. Wenn der Autor dieser Linie treu geblieben wäre, hätte ich 5 Sterne vergeben. Leider gibt es, sobald die Beziehung zu Sara publik wird, einen starken Bruch in der Erzählweise. Danach ist es nicht mehr unterhaltsam, sondern nur noch deprimierend. Obwohl das Ende in gewisser Weise positiv ist, hat sich der Status quo nicht geändert: Sergio ist wie alle anderen immer noch dem "göttlichen Plan" unterworfen und er hat keine Möglichkeit, aus eigener Kraft etwas zu ändern. Warum also auch nur versuchen?
    Zu Beginn toll, das Buch nahm sich auch selbst nicht allzu ernst und hat mir somit einige schöne Stunden beschert. Da mich der hintere Part aber sehr heruntergezogen hat, gibt es Punktabzug: 3,5 von 5 Sternen.

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  • Schicksal oder Bestimmung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.04.2012

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    Nach der Lektüre ist doch klar, dass Bestimmung und Schicksal verschiedene Pfade im Leben eines Menschen sind.

    Schicksal, mit menschlichem Namen Sergio, weist den Menschen bei der Geburt sein Schicksal zu. Leider bleiben viele nicht auf ihrem vorgezeichneten Weg und das macht das Schicksal unzufrieden mit seinem Job. Er wandelt durch die Welt und beobachtet die Menschen. Unterwegs trifft Schicksal auf seine Kollegen - Eigenschaften, Emotionen, und auch den Tod. Jeder hat so seine Schwierigkeiten mit dem Job. Aber eine Regel sagt, es darf nicht eingegriffen werden. Dann trifft Schicksal die Sterbliche Sara. Sie wandelt auf dem Pfad der Bestimmung und Sergio kennt ihr Schicksal nicht. Dafür verliebt er sich in sie. Das verstößt auch gegen eine Regel. Aber Sergio kann nicht von ihr lassen und nun will er auch die Schicksale anderer Menschen verbessern. Das bleibt aber von Jerry, auch Gott genannt, nicht unbemerkt. Und nun ereilt das Schicksal sein Schicksal. Da kann nur noch Bestimmung helfen.

    S. G. Browne hat einen witzigen und auch nachdenklichen Roman geschrieben. Die Idee ist genial. Gefallen haben mir die Beschreibungen der Eigenschaften und Emotionen - Misserfolg ist depressiv, Verschwiegenheit ist paranoid, Völlerei hat eine Laktoseintoleranz und der Tod kann keine Leichen sehen. Auf solche Ideen muss man erst mal kommen. Und durch welche Banalitäten die Menschen von ihrem Weg abgelenkt werden (hauptsächlich Sex). Wunderschön beschriebene Szenen, welche ich mir gut vorstellen konnte und Sergio durch seinen Weg durch NY konnte man gut begleiten. Interessant die Menschen mal aus einer (sozusagen höheren) Sicht zu betrachten.

    Das Cover war schön bunt und wie das Schicksal so ist, etwas durcheinander. Die abgrundeten Ecken des Buches sind angenehm beim Lesen und der Umschlag gibt Stabilität.

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  • Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Coffeequeen, am 30.03.2012

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    Ich finde auch die Macken der anderen toll z.B. Ehrlichkeit der Klaut ... Das Buch ist witzig aber auch ein bisschen langatmig

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  • Schicksal zu sein, ist kein Segen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Carina Hansen, am 25.01.2012

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    Eigentlich hasst Sergio seinen Job und das schon seit mehreren tausend Jahren, aber das ist ja auch kein Wunder, denn er ist das Schicksal und er ist weitaus nicht so beliebt wie 'Bestimmung.'
    Was der Unterschied zwischen den beiden ist? Oh ein Gewaltiger. Denn alle lieben Bestimmung , hassen aber Schicksal. (Das ja bekanntlich auch für viele Miseren in allen Lebenslagen verantwortlich ist.)Deswegen hat Sergio keinen Spaß mehr an seinem Job. Er will etwas neues ausprobieren, aber Jerry(Gott) behauptet er könne seinen Job keinem anderen anvertrauen, also versucht er sich die Zeit mit seinen Freunden (Glück, Karma, Faulheit und Völlerei) zu versüßen, bis er eines Tages eine junge Frau kennenlernt - Sara.
    Sara ist anders, als alle Menschen, die er zuvor kennengelernt hat und durch sie bekommt er den Wunsch seinen Menschen zu helfen, sie auf den richtigen Weg zu lenken. Das allerdings wird von Jerry gar nicht gern gesehen und auch die Liebe zu einem Menschen, ist für Unsterbliche eigentlich verboten. So begibt sich Sergio auf seinen ganz eigenen gefährlichen Schicksalspfad.

    Ein tolles Buch mit einem überraschenden Ende und vielen moralischen Weisheiten. Hin und wieder stören beim Lesen zwar die ganzen Widerholgungen und Beschreibungen der Sünden und Emotionen, aber das Buch ist es definitiv Wert gelesen zu werden. Eine schöne Idee mit vielen bunten Facetten des Lebens, dass uns dazu anhält über unsere eigene Lebensweise und unsere Schicksale nachzudenken.


    Um es auf den Punkt zu bringen: Leichte humorvolle Lektüre mit vielen wundervollen Passagen zum geistreichen Nachdenken.

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  • Schicksal Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bücherwurm78, am 25.01.2012

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    Sergio, alias "Schicksal" lebt seit Tausenden von Jahren auf der Erde und befindet sich mehr und mehr in einer Krise, da viele "seiner" Menschen von ihrem Pfad abweichen und sie nicht das Schicksal trifft, was er ihnen aufgegeben hat. Zudem bekommt er noch von seinem Chef Jerry (vielen besser als Gott bekannt) eine Mahnung, seinen Job besser und richtig zu machen. Eigentlich darf sich Sergio nicht in die Handlungen seiner Menschen einmischen, versucht sie aber trotzdem wieder auf ihren richtigen "Weg" zu bringen. Ob das gut geht? Außerdem lernt er Sara kennen und verliebt sich in sie. Wird diese Beziehung funktionieren und noch wichtiger, wird sie von Gott toleriert werden?

    Fazit:
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, mal etwas anderes. Es liest sich leicht und flüssig. Die Spannung wird gehalten, da man ja wissen möchte wie und ob die Beziehung zwischen einem Mensch und einem Unsterblichen funktioniert. Ich fand es auch gut, wie die anderen Unsterblichen (Bestimmung, Tod, Völlerei, und und) beschrieben waren, und was für Macken diese hatten.
    Auch das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen, wie eine frische Brise.
    Lediglich das Ende hätte ich mir anders vorgestellt und gewünscht, aber so war wohl das Schicksal!

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  • Sarkasmus und Gesellschaftskritik! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.01.2012

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    Eins der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

    Dieser Roman besteht nicht nur, wie anfangs gedacht, aus sarkastischen und überzogenen Gottgestalten, sondern ist in erster Linie sehr gesellschaftskritisch und fasst exakt die heutige Welt und das Verhalten der Menschen auf.

    Verhalten der Menschen werden teils überzogen und sarkastisch beschrieben, jedoch erkennt sich vielleicht der ein oder andere wieder.

    Begleitet wird die Story durch eine kleine Liebesgeschichte und ein grandios überraschendes Ende, den sicher keiner beim Lesen voraus gesehen hat.

    Dieses Buch fasst sowohl Ernsthaftigkeit als auch Sarkasmus und Zynismus auf. Grandios!!

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  • einfach Schicksal... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Frieß, am 28.11.2011

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    Ein sehr interessantes Buch voller Humor, das einem in vielerlei Hinsicht einen neuen Blickwinkel auf so manche Dinge verschafft...
    Sergio oder besser gesagt Schicksal hat kein einfaches Dasein mit den Menschen die ihm zugewiesen wurden... Tag für Tag muss er ihnen zuschauen wie sie ihr Leben mit eigenen Entscheidungen zu Grunde richten, obwohl es für sie auch besser enden könnte wenn sie ihr Potential endlich mal ausschöpfen würden. In Sergio regt sich der Wunsch seinen Menschen auf den "richtigen" weg zu helfen, denn er glaubt zu wissen was jeder einzelne falsch macht. Das bringt ihm aber mehr Schwierigkeiten als ihm lieb ist, denn "Bestimmung" versucht ihm immer wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen...

    Ich konnte mir an vielen Stellen das Lachen nicht verkneifen...

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  • Irrwitzige, vor Sarkassmus strotzende Story! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Bauer, am 27.11.2011

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    Alles dreht sich um die Liebe, das Schicksal und den Tod. In sarkastischer Sprache erzählt uns hier das Schicksal als Ich-Erzähler, wie das Leben läuft und berichtet uns von seinen Kumpels Tod, Glück und dem Rest der Bande. Bestimmung will Sex mit ihm, aber es passt gerade nicht wirklich, als sich Schicksal dann auch noch klar wird, das er sich in die Sterbliche Sara verliebt hat, gerät sein Job aus den Fugen und er führt seine Aufträge zu nah an die Bestimmung heran. Als diese Menschen plötzlich unvorhergesehen sterben, wird Jerry darauf aufmerksam und der Allmächtige muss handeln....

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  • Nicht zu Höherem bestimmt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.11.2011

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    Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Buch ist anstrengend. Jerry sei Dank habe ich es nun endlich ausgelesen. Zugegeben, es hat seine Momente voller Ironie und Humor, die schmunzeln lassen und nachdenklich machen. Aber in der Mitte, da ziiiiiieeht es sich einfach Teddy-mäßig in die Länge...

    Eigentlich ist "Schicksal" flüssig und unterhaltsam geschrieben. Doch nach einem vielversprechenden Anfang stagniert es. Hier wiederholt sich dann stets das gleiche, bald langweilige Muster: Schicksal auf Mission, Schicksal trifft seine Kollegen Teddy (den Tod) und Konsorten, Schicksal ist verliebt und hat Sex. Schicksal hadert mit sich selbst und den Umständen und man denkt "Hey Buch, wie wäre es mit einer spontanen Selbstentzündung?!" Was zunächst so verlockend war, nämlich ein kritischer Blick auf unsere moderne Konsumgesellschaft aus ungewöhnlicher Perspektive, humorvoll gekonnt verpackt, verkommt zum Selbstzweck und es scheint, als möchte S.G. Browne hier all seine Einfälle unterbringen. Doch so schön die oft sind: das bremst! Irgendwann wollte ich nur noch rufen "Ja! Ich hab es ja jetzt kapiert! Du darfst dich weiter entwickeln, wie es sich für einen vernünftigen Protagonisten gehört!" Bis sich endlich was tut, haben wir nahezu Seite 300 erreicht... Fazit: Idee und Ansätze sehr gut, Ausführung dramaturgisch mangelhaft. Dieser Roman ist in meinen Augen nicht zu Höherem bestimmt. Schicksal!

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  • Schicksalsschläge für das Schicksal Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.11.2011

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    Das lustig-bunte Cover des Romans verleitet zum Zugreifen und schon hat man es in der Hand – Schicksal oder Bestimmung?

    Genau das verkörpern zwei der Haupthelden dieses Buches. Hier sind Tugenden und Untugenden personifiziert als unsterbliche Götter, die den Menschen den Weg zu guten wie auch weniger erstrebsamen Ideen führen sollen.

    Speziell Schicksal hat die Aufgabe, jedem Menschen zur Geburt einen Lebenspfad zuzuweisen. Obwohl viele dieser Linien nicht gerade berauschend sind, kommen die Menschen auch davon ab und versinken tiefer im Elend. Sergio, so der Name des Schicksals, kann dann nur ein aktualisiertes Bild liefern, helfend eingreifen darf er nicht.

    So zieht er missmutig um die Erde, sieht in den Gesichtern das vorgezeichnete Schicksal und ist von der Schwachheit seiner Schützlinge genervt. Denn die wenigen, die zu etwas richtig Großem werden, sind auf dem Weg der Bestimmung und für diese ist nicht das Schicksal, sondern eben die Bestimmung zuständig.

    Sergios Leben ändert sich abrupt, als er eine verbotene Beziehung zu einer menschlichen Frau eingeht und diese ausgerechnet auch noch auf dem Weg der Bestimmung ist. Ihn selbst überkommt das Verlangen, den Menschen doch zu helfen.

    Was sagt Gott zu seinen Übertretungen? Werden diese geduldet werden?

    Das Buch von S.G. Browne ist mit frischem Stil sehr lesefreundlich geschrieben. Die Schwierigkeit des Menschen, seinen Platz im Leben zu finden, wird tiefgründig, aber doch mit einer gewissen Leichtigkeit beschrieben. So regt es zum Nachdenken an, ohne einem in melancholischem Grübeln zurückzulassen. Da noch nicht mal das Glück und die Vernunft ohne Fehler sind, kann man sich selbst auch ein paar leisten.

    Und daher kann man das Buch ohne Bedenken empfehlen, wahlweise als Unterhaltungsliteratur oder auch als anregendes Buch mit schöner Geschichte.

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  • Das deprimierte Leben des Schicksals Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sternschnuppentänzerin, am 10.11.2011

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    Inhalt:
    Sergio, das personifizierte „Schicksal“ in einer Menschenhülle, verliebt sich nach 250‘000 Jahren das erste Mal in eine Sterbliche. Nebenbei findet er auch immer mehr gefallen daran, den eher negativ auffallenden Menschen seines Pfades zu Helfen und sie somit auf den wesentlich „besseren“ Pfad der Bestimmung zu führen. Dass er damit den ganzen Kosmos durcheinander bringt, kümmert ihn nicht allzu viel. Doch was meint Gott dazu?

    Eigene Meinung:
    Warum nur drei Sterne? Einerseits ist es durchgehend lustig. Auch gegen den Schluss brachte es mich immer noch zum Schmunzeln, was ja manchmal nachlässt. Vorallem die Vergleiche fand ich toll.
    „Natürlich kann man seine Erinnerungen nicht mitnehmen. Den meisten Menschen fällt es ohnehin schon schwer genug, sich an Verabredungen und Jahrestage zu erinnern. Was hilft es ihnen da zu wissen, dass sie im letzten Leben Adolf Hitler gewesen sind?“ (Sergio, S51)

    Was mich andererseits aber gestört hat, ist, dass die Spannung fehlt. Am Anfang wenn alles neu ist, stört es nicht weiter, doch vorallem in der Mitte fehlte mir irgendwie eine spannende Geschichte, ich habe dauernd weitergelesen und gehofft, dass jetzt dann mal „etwas“ kommt. Ich habe das Buch mehrere Male weggelegt und hatte nicht das Bedürfnis es weiterzulesen. Warum auch? Wenn ich mich dann endlich wieder motiviert habe, war es auch gar nicht schlecht, gute Unterhaltung. Gegen den Schluss wurde es dann wieder besser und ich konnte kaum mehr aufhören zu lesen. Das Ende ist ziemlich überraschend und ich hätte gerne noch erfahren, wie es weiter ging.
    Der Text an und für sich ist kurzweilig und fließend, was mich aber gestört hat, sind die vielen Wiederholungen: „Um es auf den Punkt zu bringen (…)“ und das jedes der Immaterien, Emotionen, Tödlichen, der Geringeren Sünden u.s.w. etwas sein musste. (Faulheit ist Narkoeleptiker, Völlerei leidet an Laktoseintoleranz usw.) an sich ist es ja lustig, aber das immer und immer wieder zu hören ging mir mit der Zeit auf die Nerven.

    Die Idee des personifizieren der einzelnen Emotionen, Immaterien usw. finde ich ziemlich gut, obwohl es manchmal etwas verwirrend ist.
    „Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, dass das Schicksal mir etwas mitteilen will“ (Sergio. S.74) Wenn aber er das Schicksal ist, geht das ja eigentlich nicht?!

    Fazit:
    Dieses Buch, welches einem öfters zum Schmunzeln bringt, ist sicher für Leute geeignet, die gerne kurzweilige Unterhaltung mögen und denen eine große, spannende Geschichte nicht das wichtigste ist. Es ist außerdem sehr interessant, zu sehen, was für weitreichende Auswirkungen unsere Entscheidungen haben können und bringt einem doch ein wenig zum nachdenken.

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  • Schicksal, Zufall, Bestimmung,.. der alltaegliche Wahnsinn! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.10.2011

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    "Jeder Mensch hat eine Wahl. Die Wahl zwischen Glueck und Elend. Vergebung und Groll. Liebe und Zorn. Es gibt keine Endgueltigkeit. Jede Situation erfordert einen Entschluss. Und jeder Mensch waehlt selbst, wie er oder sie reagieren will. Aber viel zu oft entscheiden sich die Menschen dafuer, sich elend zu fuehlen. Viel zu oft entscheiden sie sich dafuer, einem anderen nicht zu vergeben. Viel zu oft entscheiden sie sich fuer den Zorn..."



    Inhalt:
    Sergio wandelt auf Erden, seit Jahrzehnten, nein Jahrhunderten, sogar Jahrtausenden. Immer mit einer Aufgabe: das Schicksal unter den Menschen verteilen und sie nicht "vom rechten Weg abkommen lassen". Doch immer mehr Menschen scheinen sich einfach nicht darueber bewusst zu sein, dass sie immer und immer wieder den falschen Weg waehlen. Sie kommen von ihrem Schicksalspfad ab und gehen in die komplett falsche Richtung, treffen unkluge Entscheidungen und veraendern so ihr zugewiesenes Schicksal ungemein ins Negative.
    Sergio ist aufgewuehlt, trostlos und motivationslos geworden, in all den Jahren. Die Menschen werden immer mehr und er kommt gar nicht mehr hinterher.. auch seine Quote ist kaum noch zu schaffen. Dies faellt auch Jerry - Gott - auf. Er solle sich doch bitte mehr mit Enthusiasmus und Motivation beteiligen. Doch Sergio ist verbittert. Haette er doch nur den Job von Bestimmung, oder irgendetwas anderes. Oder koennte er doch nur Hand in Hand mit Teddy - dem Tod - zusammenarbeiten, dann waere alles um so viel einfacher. Aber er ist und bleibt nunmal das Schicksal. Und seine Aufgabe ist es, die Schicksale den Menschen zuzuweisen, nicht sie beeinzutraechtigen, oder gar sie zu lenken.
    Doch dann der Sinneswandel.. Sergio ist frustriert und moechte nicht mehr tatenlos mitangucken, wie sich seine Menschen ihren Schicksalen widersetzen.. und so faengt er an zu interagieren und sie auf den rechten Weg zu lotsen.. mit fatalen Folgen..
    Gleicherzeit trifft er den Menschen Sarah.. Von Sarah geht eine wahnsinnige Anziehungskraft aus, die auch er spuert.. hatte er doch bis jetzt immer ein "Techtelmechtel" mit Bestimmung, so ist jetzt Sarah die Person seines Herzens.. tatsaechlich verliebt er sich in sie.. doch wie soll das funktionieren? Ein Unsterblicher und eine Sterbliche? Und was ist, wenn Jerry davon Wind bekommt? Und ueberhaupt, was passiert mit all den Menschen, in deren Schicksal sich Sergio eingemischt hat?

    Fazit:
    Wundervoll. Der Schreibstil ist locker, melodisch und fluessig. Man kann das Buch kaum noch weglegen und liest es in einem Zug.
    Meine Lieblingscharaktaere waren Karma und Voellerei. Besonders gut hat mir auch gefallen, wie der Autor die "Beziehung" zwischen Bestimmung, Zufall und Schicksal geschildert hat. Ich habe einiges davon auf mein eigenes Leben proijizieren koennen. Insofern ist das Buch nicht nur ein einfacher Roman, sondern auch etwas, wovon man noch einiges lernen kann.
    Das einzige was mir etwas missfallen hat, war der Schlussteil. Ich fand das Ende nicht ganz so geglueckt..
    Dennoch fuenf Sterne, denn ich war lange nicht mehr so begeistert!
    Eine Fortsetzung waere wirklich wuenschenswert! Ich haette gerne genaueren Einblick noch auf andere Charaktaere, so koennte man die Reihe fortsetzen. Das naechste bitte "Bestimmung" ;)

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  • einfach himmlische Comedy pur ;-) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Heike Fischer, am 04.10.2011

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    Was passiert wenn man für Jerry (Gott) arbeitet (und das schon seit 257000 Jahren) und tgl. dabei zusehen muss wie Menschen ihr Leben vergeuden? Sergio, der als SCHICKSAL für die Menschen auf Erden ist-ist oft darüber empört und enttäuscht wie Menschen den falschen Werten nacheifern bis er sich in Sara, einen Menschen verliebt. Nur: Es gibt Regeln, auch für Unsterbliche und dazu gehört sich NICHT in Menschen zu verlieben.
    Sergio gerät in den größten Ärger zwischen Himmel und Erde. Seine unsterbliche Noncontact-Sexpartnerin BESTIMMUNG ist auch nicht gerade begeistert von seiner menschlichen Gefühlsschlacht und was hält Jerry wohl von soviel Regelbrüchen?


    Wer gerne auch mal etwas skurrilere Romane liest ist hier richtig. Denn es ist eine von schwarzem Humor geprägte und …sehr menschliche Geschichte. Durch die Akteure wie: VÖllEREI, TOD, KARMA,GLÜCK , LUST und deren „Psychosen“(um nur einige Beispiele zu nennen )wird dieses Buch einfach „Comedyreif“-wenn dieses Buch je verfilmt wird,könnte ich mir persönlich nur einen Filmemacher dafür vorstellen und wünschen: Bully

    Geeignet für: Paasilinna, Safier-Leser/innen…
    Altersempfehlung: ab 18 Jahren

    Grinsende Grüße
    Heike Fischer

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  • Das Schicksal Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von vöglein, am 03.10.2011

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    Das Cover, die Aufmachung wie auch die abgerundeten Ecken sind super gelungen. (Warum gibts nicht mehr Bücher in diesem Format, sind sie doch gleich viel handlicher)

    Das Buch selbst ist eine abwechslungsreiche Wochenendlektüre, die sich schnell und flüssig lesen läßt.

    Mehr als einmal musste ich herzhaft lachen und des öfteren habe ich innegehalten und mir meine eigenen Gedanken zum Schicksal, zur Bestimmung und den restlichen Kumpels "Jerry´s" gemacht. Leider kommt es zur Mitte des Buches meiner Meinung nach zu einem Hänger und auch der Schluß ist unerwartet, wenn auch nicht nach meinem Geschmack.

    Insgesamt ein Buch mit Humor, dass aber gleichzeitig zum Nachdenken anregt. So und nun muß ich mich der Völlerei widmen, bevor die Faulheit Einzug hält :-)

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