Junkgirl

Roman

von Anna Kuschnarowa

Buch

Taschenbuch (222 Seiten)

2. Originalausgabe

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

»Die Zeit mit Tara war die großartigste Zeit meines Lebens. Und die beschissenste.«

Alles begann mit Tara. Der schillernden, wilden, außergewöhnlichen Tara, in die sich die unscheinbare Alissa Hals über Kopf verliebt. Um mit Tara zusammen zu sein, beginnt Alissa heimlich ein Doppelleben, irrlichtert zwischen Sein und Schein, belügt ihre Eltern und – nimmt Drogen. Sie erlebt ungeahnte Höhenflüge, ist verzaubert, berauscht, fühlt sich unsterblich. Es scheint, als sei Alissas Sehn-Sucht endlich gestillt. Da zeigen sich tiefe Risse in Taras schillernder Welt ...
Ein überwältigender und rasanter Roman, der mit ungeheurer Wucht vom Rausch der Liebe, der Drogen und dem Erwachsenwerden erzählt.

Pressestimmen:

"Das Thema mag bekannt sein, aber Anna Kuschnarowa hat es in eine einzigartig geschriebene und brutal authentische Hülle gepackt und mit ein paar neuen Elementen bestückt, wie zum Beispiel die homosexuelle Liebe zwischen Tara und Alissa. Das Buch verläuft nicht chronologisch und so finden sich zwischendurch auch immer Absätze von Alissa, die sich im Zwiegespräch mit Alice befindet. Junkgirl zeigt, wie schnell es auch heute immer noch ist, dem Monster in uns zu verfallen." die-blaue-seite.de

Produktdetails

Verkaufsrang: 27.302
ISBN-10: 3-407-74259-2
EAN: 9783407742599
Erschienen: 08.11.2011
Verlag: Beltz
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Originalausgabe
Seitenzahl: 222
Länge/Breite: 207mm/136mm
Gewicht: 292 g
Altersempfehlung: ab 14
Illustrator: Cornelia Niere
Reihe: Gulliver Taschenbücher
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Anna Kuschnarowa

Anna Kuschnarowa, geboren 1975 in Würzburg, studierte Ägyptologie, Prähistorische Archäologie und Germanistik in Leipzig, Halle/Saale und Bremen. Sie unterrichtet Mittelägyptisch an der Universität Leipzig, seilt sich aber regelmäßigaus dem Elfenbeinturm ab und arbeitet dann als freiberufliche Autorin und Fotografin.

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Buchhändlertipps

  • "Die harte Wirklichkeit" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Baumgartner, am 21.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Krems

    Alissa berichtet wie sie zu `Drug Princess Alice´ wurde. Wie sie Tara kennenlernt, sich in sie verliebt und sich neue Welten für die unscheinbare, graue Maus auftun. Die wohlbehütete Tochter einer Architektenfamilie flüchtet aus dem goldenen Käfig und taucht ein in eine schillernde Welt aus Partys, Drogen und Alkohol.Sie lebt wie in einem Rausch, doch die scheinbar so perfekte Welt bekommt tiefe Risse. Nachdem das Geld verprasst ist und der Drogenkonsum immer ärgere Ausmaße annimmt, lernt Alissa das richtige Strassenleben kennen...

    Ein tief bewegendes und aufrüttelndes Schicksal!

Kundenrezensionen

  • empfehlenswert! angenehmer schreibstil. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.12.2011

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    habe schon mehrere bücher zum thema gelesen und muss sagen, dieses ist eines der besseren. ein gutes buch für jugendliche, auch für nicht-leser. werde es meiner kleineren schwester empfehlen!

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  • Droge 2.0 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anja Hofmann, am 12.12.2011

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    Schon seit längerem habe ich den Eindruck, dass Christiane F. die Jugendlichen nicht mehr wirklich anspricht. So schreckliche die Geschichte ist, sie kommt einem heute fast harmlos vor. "Junkgirl" ist Christiane F. 2.0. Diesen Ausspruch legt die Autorin ihrer Hauptfigur, Alissa, in den Mund. Und damit hat sie vollkommen recht. Mit diesem Roman trifft Kuschnarowa genau die Sprache der "Jugend von heute". Eine rasante, knallharte Geschichte. Die Drogenkarriere von Alissa nimmt schnell Fahrt auf und führt in atemberaubendem Tempo und Sprache abwärts. Eine eindringliche Warnung für alle ab 14 Jahren. Sollte als Pflichtlektüre in jedem Bücherregal stehen.

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  • Gut geschrieben und aufrüttelnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Schreibstill von Anna Kuschnarowa hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Sie versteht es Textstellen eine gewisse Eindringlichkeit zu vermitteln indem sie immer wieder kurze Satzfragmente verwendet. Manchmal in der Art wie man selber denken würde, wodurch ich mich in größerem Masse angesprochen gefühlt habe. Desweitern bringt sie hin und wieder englische Floskeln ein, wie sie die Jugend von heute gerne in ihrem Sprachgebrauch verwendet. Dieses Mittel baut für junge Erwachsene eine Art sprachlichen Wiedererkennungswert auf.
    Die Gestaltung des Textes ist interessant und irgendwie auch fesselnd.
    Die Geschichte an sich ist fesselnd, regt zum Nachdenken an und rüttelt, wie viele solcher Werke an den Gitterstäben der Vorstellungen von einem über Menschen, welche ebenso ein Leben da draußen führen könnten und wie man ihnen begegnet, wenn man sie auf der Straße sieht. Man kennt die Geschichte der Personen nicht, weiß nicht wie sie dazu kamen, was sie dazu bewegt hat und doch urteilt man so oft viel zu schnell über sie. Sicherlich ist der Konsum von Drogen und das möglich dazuführende Leben nichts, dass man sich wünscht, etwas das einen befremdet, mit dem man nicht unbedingt etwas zu tun haben möchte. Doch die Menschen an sich, sind genauso Menschen, wie jeder andere. Gerade, da derlei Werke einen dazu animieren über solche Dinge nachzudenken, welche meist nicht zu unserem eigenen Alltag gehören und doch etwas Alltägliches sind, lese ich sie gerne. Ich kann nur sagen, dass Anna Kuschnarowas Werk außerordentlich gut gelungen und wirklich lesenswert ist.
    Die Figuren der Geschichte bestehen aus ganz verschiednen Charakteren aus unterschiedlichen “gesellschaftlichen Welten”, was dem Ganzen noch einen zusätzlichen authentischeren Touch verleiht. Unsere Hauptperson Alissa kommt aus einer wohlhabenden Familie, welche sie in einem Käfig aus Vorschriften, Regeln und Normen festhält. Durch Tara, in welche sie sich verliebt, wird sie schließlich zur ,,Drug-Princess” und lebt ein wildes drogenerfülltes Leben, ohne an das Morgen zu denken.
    Die 18-jährige Tara hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und lebt bei ihrer Oma. Sie ist bekannt als die ,,Queen of Shore” und versucht zu Beginn noch Alissa von ihrer Welt fern zu halten. Sie fällt durch ihren Stil und ihre selbstsichere Haltung sofort auf, hat aber auch eine sensible Seite.
    Leander war früher einmal mit Tara zusammen, bevor sie sich zu ihrer Liebe zu Frauen bekannte und liebt sie immer noch. Er ist der einzige wahre Freund, der an Taras und Alissas Seite bleibt. Er nimmt zwar selbst Drogen, doch schafft er es noch so zu wirken, als hätte er alles irgendwie im Griff. Er ist die größte Stützte für die beiden jungen Frauen.
    Es gibt noch viele andere Figuren, die das Gesamtbild der Geschichte vervollständigen und sie zu dem machen, was sie geworden ist.

    Kurz gesagt: Ich kann den Jugendroman ,,Junkgirl” jeden ans Herz legen, der einmal tiefer in diese Welt aus trügerischem Schein und der harten Wirklichkeit eintauchen will. Für Jugendliche ab etwa 15 und aufwärts ist dies eine interessante, aufrüttelnde Lektüre!

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