Harold

Roman

von Einzlkind

Buch

Taschenbuch (222 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Alle lieben Harold


Harold bringt sich gerne um. Das ist sein Hobby. Ansonsten ist er Wurstfachverkäufer. Aber seine spezielle Feindin aus der Käseabteilung sorgt dafür, dass Harold entlassen wird. Und dann muss er eine Woche lang auf den 11-jährigen Melvin aufpassen, der behauptet, ein Genie zu sein. Ein hochintelligentes, aber auch altkluges Bürschchen, um genauer zu sein: eine Nervensäge, die den wehrlosen Harold in ein Schlamassel nach dem anderen hineinzieht. Melvin sucht seinen Vater. Harold begibt sich mit auf die Reise und bereut es spätestens, als er die Queen überfährt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 9.217
ISBN-10: 3-453-43597-4
EAN: 9783453435971
Erschienen: 12.09.2011
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 222
Länge/Breite: 188mm/118mm
Gewicht: 221 g
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Einzlkind

Der Autor lebt in England. Oder in Deutschland. Er ist militanter Nichtraucher und schwer übergewichtig. Neulich erst hat er eine neue Kaffeemaschine gekauft. Seine alte war kaputt.

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Buchhändlertipps

  • Ein unglaublich witziger Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 12.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Harold ist 49 Jahre alt allein stehend, sein Hobby ist sich umzubringen. Mindestens einmal im Monat macht er einen Selbstmordversuch. So ganz nach der Filmvorlage aus den Siebzigern „Harold & Maude“. Er ist Wurstfachverkäufer verliert aber seinen Job, da er eine „Feindin“ in der Käseabteilung hat.
    Seine Nachbarin bitte ihn auf ihren Sohn aufzupassen und dann beginnt ein großes Abenteuer!!!!
  • "anders" vielleicht sogar etwas abgefahren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 03.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    schräge Geschichte, von einem "Genie" erzählt!

    Harold hat ein untypisches Hobby, er bringt sich gerne um.
    Vom Typ ist Harold ruhig, wortkarg und fast 50 Jahre alt. Er ist der stille Begleiter nicht nur für den Leser / die Leserin, sondern vor allem für Marvin, dem 11jährigen Sohn der neuen Nachbarin im Wohnhaus von Harold. Marvin, ist anders, ein Savant - ein Genie durch und durch mit auffallender rhetorischer Begabung. Marvin beschließt seinen Vater zu suchen und Harold wird ihn begleiten. Die Beiden machen sich auf die Suche nach Jeremiah Newsom, werden sie ihn finden?
    Wortreich, aussagekräftig, ein etwas anderes Buch für das etwas andere Lesevergnügen. Empfehlenswert!!
  • schräg und witzig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 04.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Harold, 49 lebt nach dem Tod seiner Mutter in einer kleinen Wohnung im Parterre der Villa, die er eigentlich als Gesamtobjekt hätte erben sollen. Sein Onkel hat sich den Rest unter den Nagel gerissen.
    Harold ist Wurstfachverkäufer, solange bis ihn seine Kollegin Carol aus der Käseabteilung ins Visier nimmt, ihn mobbt und schlussendlich aus seinem Job drängt.
    In regelmäßigen Abständen versucht Harold seinem Leben ein Ende zu setzen.
    Eines Tages tritt Melvin in Harolds Leben und stellt es auf den Kopf.
    Melvin ist 11 Jahre alt und stellt sich Harold folgendermaßen vor:
    "Ich bin ein Savant. Sie wissen was ein Savant ist? - Ein Genie, ich habe ein fotografisches Gedächtnis. Gleichwohl habe auch ich leicht autistische Züge und würde es vorziehen , wenn wir jeglichen Körperkontakt meiden können. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie mich in gebührender Distanz mit Respekt behandeln, dann denke ich, kommen wir beide auch gut miteinander aus. Es sind ja nur sieben Tage"..........
    Witzig und schräg, ein großes Lesevergnügen

Kundenrezensionen

  • Grandios Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.11.2012

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    "Unbedarft in Schuld und Sühne, charakterschwach bis in den Knorpel" - Dies ist ein Buch, deren Lektüre eines Leuchtstifts bedarf, weil man sich beim Lesen so oft genötigt sieht, die zahlreichen, ausgefallen guten Zeilen einfach anstreichen zu müssen!

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  • Zum Sterben komisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Winkler, am 18.04.2012

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    Skurril und lustig kommt "Harold Einzelkind" daher, wie es seinesgleichen sucht. Das absurde Aufeinanderprallen zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, provoziert auf jeder Seite wieder die wunderbarsten, weil unglaublich absurden komischen Szenen. Von vorn bis hinten einfach köstlich. Bitte gerne mehr davon!

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  • Zwei Autisten auf Wanderschaft... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 27.03.2012

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    Was Don Quichotte seine Lanze war, ist bei Melvin der hyperventilierende Gedanken- und Sprachreichtum. Was Sancho Pansa sein Esel war, ist Harold der Saab, mit dem er die beiden so unterschiedlichen Charaktere stumm in den Kampf gegen die Windmühlenflügel des Alltags führt. Nun, er kann nicht wirklich Auto fahren - konnte Sancho Pansa reiten? Und so bestreiten die beiden ihre Abenteuer und reiten gen Norden...

    Dieses Schelmenstück ist ein sprachliches Feuerwerk, in dem so manche (wenn nicht viele - so gar alle?) Facette menschlichen Daseins sein Fett wegbekommt. Jedes Kapitel ist ein Vier Gänge Menü abstrusester Logik eines elfjährigen neunmalklugen Bengels und dessen Neugier auf die Welt und seine Y Chromosom Herkunft, das eine extrem erhöhte intellektuelle Cholesteringefahr darstellt. Jeder Satz, jeder Gedanke ist so reich an Nährstoffen, dass sich hier und da ein Sättigungsgrad einschleicht, der allerdings durch ein Pointenstakkato immer rechtzeitig vertrieben wird.

    Ein faszinierendes Buch mit zwei schillernden Protagonisten (wobei über Harolds Farbenspiel doch eine graue Staubdecke der Schwermut und Lebensunlust hängt). 4372 Bonmots sind eine gehörige Schippe, die es zu verkraften gilt; mein Liebling:

    "Wenn Gott anruft, sagen sie ihm, ich sei nicht da."

    Wir sehen uns wieder, - spätestens in Wien. Und dann gibt es sicherlich noch einen Cousin im außereuropäischen Ausland... Armer Harold! Wünschen wir uns doch, dass er im Hawaihemd irgendwann mit Melvin auf Haiti sitzt und ob seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr auf die Palmen kommt, um einen Ast zu finden... Ich stelle mir vor, wie er dann die Bremsschläuche seines Rollators ansägt, um der Geschichte endgültig ein Ende zu bereiten.

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  • Sonderlinge auf Abwegen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 26.03.2012

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    Harold, 49 Jahre alt, mit eigenwilligem Hobby ( Er simuliert gerne seinen eigenen Selbstmord! ) ist gerade arbeitslos. Deswegen soll er eine Woche lang auf den Sohn seiner Nachbarin aufpassen. Melvin ist 11, hochintelligent und ziemlich altklug. Er will seinen leiblichen Vater finden und überredet Harold ihn zu begleiten. Das ungleiche Paar schlittert von einer misslichen Lage in die Nächste und Harold ist der Verzweiflung nahe.

    Zum Schreien komisch, mit viel englischem und schwarzem Humor. Erinnert etwas an Hornbys "About a Boy" nur besser!

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  • Ein Titelheld ohne Worte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Ludwig, am 10.02.2012

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    Harold ist keineswegs stumm. Nur in diesem Buch hat er keine Zeile Text, nicht mal ein einziges Wort. Dafür dürfen wir Leser umso mehr an seinen Gedanken teilhaben. Und natürlich an den Weisheiten, die Harolds Schützling Melvin mitzuteilen hat. Die aber haben es in sich, denn Melvin ist nicht wie andere Jungs in seinem Alter. Melvin ist hochintelligent, was er auch immer wieder durchblicken lässt. Auf der Suche nach seinem Vater, bei der Harold ihn eher unfreiwillig unterstützt, bringen Melvins Ansprachen die beiden immer wieder in Bedrängnis. Das läuft nicht in jedem Fall glimpflich ab, bietet aber oft genug Gelegenheit zum Lachen. Dabei ist der Humor alles andere als oberflächlich, obwohl es ab und zu unterhalb der Gürtellinie abdriftet, was aber der Geschichte alles andere als abträglich ist.
    Für mich war es nicht nur ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen - es war geradezu ein Erlebnis. Ohne dieses Werk wäre die literarische Welt um ein bemerkenswertes Kleinod ärmer. Es ist nicht nur meine Pflicht, sondern ein wahrhaftiges Bedürfnis, dieses Buch zu empfehlen - es lohnt sich.

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  • Britischer Humor par exellence! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Hambel, am 05.02.2012

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    Harold ist schreiend komisch und einfach nur ein geniales Buch!
    Ein Mitvierziger lebt allein und ist sozial nahezu komplett inkompetent. Seinem Hobby, sich selbst umzubringen (bzw. dies zu „üben“) frönt er regelmäßig. Und sei es nur um sich im Treppenhaus seines Mehrfamilienhauses aufzuhängen. Meist stößt er hiermit aber kaum auf Reaktionen seiner Mitmenschen und auch die wöchentliche Bridge-Runde mit den Damen der Nachbarschaft ist ihm eigentlich eine Qual. Zudem verliert er nun auch noch seinen Job als Wurstfachverkäufer! Dies droht zwar, Harold aus der Bahn zu werfen, doch dazu bleibt keine Zeit. Auftritt: Melvin! Eine neue Nachbarin „parkt“ ihren Sohn kurzerhand bei Harold, als sie auf Geschäftsreise muss. Und Harold? Nun, der kann wie so oft nicht nein sagen. Der kleine Melvin, ein Savant bzw. auf gut deutsch ein kleiner Klugscheißer, bringt ordentlich Chaos in Harolds bis dato geregeltes Leben. Er nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise durchs britische Empire auf der Suche nach seinem leiblichen Vater: Kneipenschlägereien, Pferdewetten, LDS-Tripps und eine überfahrene Queen, skurrile vermeintliche Vaterfiguren und pausenlose Angriffe auf die Lachmuskulatur der Leser. Harold – einfach los lesen und Spass haben!!!

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  • Ich bin schon so lange glücklich, dass es mich depressiv macht. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sonka Ernst, am 29.01.2012

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    Das skurrilste Gespann seit Will und Marcus in Hornbys „About a Boy“ und Dialogen, die so blöd sind wie Monty Python! Harold (49), Ex-Wurstwarenverkäufer, und Melvin (11), Wunderkind, begeben sich auf die Suche nach Melvins Vater und dabei geht so einiges daneben. Denn Harold will eigentlich nur seine Ruhe. Und Melvin ist zwar ein Wunderkind aber ohne Gefühl für seine Mitmenschen. Ständig bringt er die beiden in die unmöglichsten Situationen – im Hotel, im Museum und im Pub.

    Dieses Buch hat geniale Gedanken und Dialoge. Es lebt von der wechselnden Erzählperspektive, seinem Witz, seiner Ironie und seinen Wortschöpfungen. Sätze wie „Er strohalmt seine Cola“, „Das Sofa sperrmüllt am Straßenrand“ und „Der Portier knirscht die Karte ins Schloss“ sollten unbedingt tauglich werden für den Alltag!

    Diese Buch ist witzig, satirisch und absolut böse! Für Liebhaber von schwarzen (britischem) Humor!

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  • Harold, ohne viele Worte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 23.01.2012

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    Witzig und spitzfindig. Eine Mischung aus "Herr Jensen steigt aus" und "About a Boy". Ein grandioser Rollentausch, denn eigentlich ist Marvin nun plötzlich der Erwachsene mit Verantwortung und Harold das Kind, das die Welt entdeckt. Und das Schönste; Harold kommt über das ganze Buch fast ohne ein gesprochenes Wort aus und ist trotzdem herrlich wie nie. Unbedingt lesen! Großartig!

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  • Für alle, die Englischen Humor lieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Mink, am 28.10.2011

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    Ich habe das Buch in einem Atemzug verschlungen und es ist das lustigste und skurrilste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Der Autor, der anonym bleiben möchte, hat ein Buch geschrieben nach dessen Genuss ich mich die ganze Zeit dazu verleitet fühle, ihm dafür die Füße küssen zu wollen. Mit Harold und Melvin hat er zwei völlig schräge Charaktere in die Welt gesetzt und mit seinem hochgebildeten Wortschatz entwirft er für sie eine passende Welt - die zwar der Realität entspricht, jedoch aus den Augen den Autors, bzw. seiner Figuren gesehen, die skurrilsten Dinge und Situationen offenbart.
    Ich habe eigentlich auf jeder Seite, ja fast bei jedem Satz vor mich hin gelacht, denn allein die Formulierungen sind so aberwitzig genial, das ich mir gewünscht hätte, das Buch habe noch 500 Seiten mehr.
    Mein Fazit: Wer englischen Humor liebt, es rabenschwarz und politisch auch mal unkorrekt mag, der sollte sich unbedingt dieses Buch zu Gemüte führen.

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  • Monty Python trifft auf John Irving Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Lankenau, am 17.10.2011

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    Warum nur möchte Harolds Autor anonym bleiben? Wie gerne würde ich ihn umarmen und ihm danken für einen herrlichen Sommertag voller Lachen, den ich mit dem selbstmordgeübten Harold, dem neunmalklugen Melvin und anderen wunderbaren Skurrilitäten verbringen durfte.Einige davon würde ich gerne einmal zum englischen Tee einladen.
    Zum Inhalt(aber ist der eigentlich wichtig?): der 49-jährige ehemalige Wurstfachverkäufer Harold trifft auf den 11-jährigen Savant Melvin. Auf der Suche nach Melvins Erzeuger führt sie ihre abenteuerliche Reise kreuz und quer durchs Empire.
    Ein really königliches Lesevergnügen!

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  • Ein 5-Sterne-Plus-Plus-Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sebastian Thiene, am 10.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rezensionen zu "Harold" gibt es hier ja bereits jede Menge. Bleibt noch die Frage offen: Ist das Buch wirklich so gut, wie es hier dargestellt wird? Ja, ist es!

    Ich lese gerne schräge Geschichten und liebe schwarzen Humor. Seit "Porträt-Sitzung" ("Gott bewahre" kommt in meiner literarischen Chronologie erst nach Harold, befindet sich aber auf selbem Rang) habe ich nicht mehr so viel und vor allem so herzhaft lachen müssen. Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher kaum sein, und ich hatte sogar zwischendurch Mitleid mit Harold und mich trotzdem mit einer Träne im Knopfloch gebogen vor Lachen. Melvin erinnert mich sehr an Sheldon aus der Serie "The Big Bang Theorie". Er hat ähnlich wenig soziales Einfühlungsvermögen und schafft es anhand seiner Art und seiner wissenschaftlichen und überheblichen Artikulationsweise, Harold und sich selbst ständig in die abwegigsten Situationen zu katapultieren. Tja, und Harold ist eben Harold, er redet nicht viel und ist das introvertierte Pendant zu Melvin. Das Buch ist das beste Mittel gegen schlechte Stimmung. "Harold" bringt Farbe und Ideen ins Leben.

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  • Ein Schicksal namens Harold Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 10.09.2011

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    Harold, ein erwachsener Mann von 49 Jahren, den man mit einem "Herrje" begrüßt, Fleischereifachverkäufer, wird ins Büro gerufen und entlassen - nach 17 Jahren. Man sei um den Ruf der Feinkostabteilung besorgt. Zu Hause, zwischen Jugendgangs die ihre Pitbulls ausführen und bejahrten Damen, hängt er sich auf. Damit wären wir bei Harolds Hobby. Der Experte für Galgenknoten erhängt sich einmal im Monat um seine Unruhe zu besänftigen.
    Als es an der Tür klingelt, kann es sich nur um ein Versehen handeln. "Wir sind ihre neuen Nachbarn" sagt die Fremde und schiebt ihm ein Kind in Wohnung, mit der Bitte am Wochenende darauf aufzupassen. Melvin, ein elfjähriger Junge, der Harold ohne Umschweife darum bittet, ihn bei der Suche nach seinem Vater zu helfen.

    "Harold versucht zu hyperventilieren und dann in Ohnmacht zu fallen. Es gelingt ihm vorerst nur, die linke Augenbraue zu heben. Immerhin, denkt Harold."

    Kurz um: Ein arbeitsloser Wurstfachverkäufer, der sich chronisch selbst umbringt und eine hochbegabte Nervensäge mit autistischen Zügen, die in eine Abfolge von aberwitzigsten Situationen geraten, mit den als Vater in Frage kommenden schrillsten Typen, wie Migrationshintergründige, freischaffende Hooligans und Familienväter in Freizeitblousons.

    An üppigen Sätzen hat Einzlkind wahrlich nicht gespart. Vollgepackt mit sprachlichem Zierrat und doch schwungvoll und leichtfüßig. HAROLD ist ein zwerchfellerschütterndes Bombardement an Pointen. Das ist Unterhaltung im besten Sinne, spöttisch, herrlich politisch unkorrekt und ebenso böse wie brüllend komisch.

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  • „Ich bin schon so lange glücklich, dass es mich schon wieder depressiv macht.“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christin Dittert, am 07.08.2011

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    „Ich bin schon so lange glücklich, dass es mich schon wieder depressiv macht.“

    So sieht Melvins Antwort aus auf die Frage von Mrs. Cardigan, wie es ihm gehe.
    Dies ist nur eine kleine Spitzfindigkeit unter etlichen, die Melvin so von sich gibt.

    Herrlich!

    Schon allein die Abhandlung über seine Sichtweise der Demokratie – Schräg, witzig, erfrischend und eloquent dieses kleine Bürschen.
    Melvin ist ein kleines nerviges Genie auf den ausgerechnet der schwerfällig und etwas stockige Ex-Fleischfachverkäufer Harold für eine Woche aufpassen soll.

    Harolds Leben besteht aus wöchentlichen Suiziden sowie dem Bridgespielen bei 3 alten runzligen Damen, wo seine Anwesenheit jedoch eher dem eines Kartenhalters gleichkommt.
    Und nun machen sich Melvin und Harold auf die Suche nach Melvins unbekannten Vater...

    Ein Buch voller Zynismus, Ironie und noch mehr Situationskomik. Nicht zu vergessen diese Wort- und Satzakrobatik, die der Autor hier an den Tag legt.

    Das Lesen hat richtig Spaß gemacht!

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  • Entarteter Roadmovie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sylvie Müller, am 16.04.2011

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    Eine verzweifelte alleinerziehende Mutter, die ihr hochintelligentes Kind ausgerechnet beim zurückgebliebenen Nachbarn zurücklässt, um auf Geschäftsreise zu gehen.

    Nicht schwer zu erraten, wer da die Führung übernimmt!
    Die beiden starten zu einer dubiosen Suche nach dem Vater des Jungen und stossen dabei auf die buntesten Gestalten.

    Toller Stoff zum Schmunzeln und Lachen und sich die flache Hand an die Stirn schlagen.

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  • Englischer Humor vom Feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Lorenz, am 22.03.2011

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    Obwohl- es ist so eine Art englischer Humor, denn über den Autor des Buches wird man nicht so richtig schlau und ich vermute, dass es kein Engländer sondern eher ein Deutscher geschrieben hat.Mich hat es irgendwie an "About a Boy" von Nick Hornby erinnert. Auf jeden Fall treibt das elfjährige Genie Melvin seinen "Aufpasser" Harold ständig in den Wahnsinn, und man fragt sich bald, wer hier auf wen aufpasst. Unbedingt empfehlenswert für alle Leser, die Spass an schrägem Humor haben!

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  • Schwarzer Humor- genial geschrieben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Buß, am 27.02.2011

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    Dieses Buch ist so richtig schön böse und zynisch!
    Der hochbegabte Melvin begibt sich mit dem ihn stark kontrastierenden Nachbarn Harold auf die Suche nach seinem Vater- das ist soweit ja nicht neu!
    Aber auf welch gediegene Charaktere und bisweilen erbarmungswürdige Existenzen die beiden stoßen, ist für Anhänger des schwarzen Humors schon ein Leckerbissen!
    Die Sprache des Autors spiegelt dessen hohen geistigen Anspruch, personifiziert durch Melvin, der in Kombination mit dem simplen, tumben Harold eine einzige erfrischende Provokation darstellt- diese Mischung aus Verachtung, Überdruss und Frechheit, gewürzt mit Naivität und menschlicher Schwäche, macht sie auf eine schräge Art schon wieder liebenswürdig- trotzdem, würden die beiden bei mir vor der Tür stehen, ich würde nicht aufmachen!

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