Seelenhüter

Roman

von Laura Whitcomb

Buch

gebunden (361 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Beim Anblick ihres rotgoldenen Haares, das ihr Gesicht wie ein Heiligenschein umrahmte, durchfuhr es ihn wie ein Blitz.
Die Frau berührte Calders Herz, so vertraut wirkte sie, obwohl er wusste, dass er ihr nie zuvor begegnet war. Calder ist ein Seelenhüter, der den Menschen seit über 300 Jahren die Tür in das Leben nach dem Tod öffnet. Doch als er eines Tages das Zimmer eines kranken Jungen betritt, geschieht etwas Unerwartetes: Er verliebt sich auf den ersten Blick in die am Bett wachende, bildschöne Alexandra. Calder ist überzeugt: Sie ist seine Seelenverwandte! Er bringt es nicht übers Herz, der jungen Frau weh zu tun, und schenkt dem Kind das Leben. Von nun an kann Calder die Schönheit Alexandras nicht mehr vergessen. Aber um sie wiederzusehen, muss er die uralten Gesetze der Seelenhüter brechen - mit fatalen Folgen.

Pressestimmen:

"Eine bezaubernde und sehr gefühlvolle Geschichte, die sofort von der ersten Seite an mitreissend ist. Sehr liebevoll erzählt, versehen mit Dramen und großen Gefühlen."
Düsseldorfer Lesefreunde, 21.05.2011

Produktdetails

ISBN-10: 3-426-28332-8
EAN: 9783426283325
Originaltitel: The Fetch
Erschienen: 02.05.2011
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 361
Länge/Breite: 205mm/125mm
Gewicht: 420 g
Altersempfehlung: ab 12
Übersetzer: Sabine Thiele
Reihe: PAN
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Laura Whitcomb

Laura Whitcomb ist in Pasadena, Kalifornien aufgewachsen. Bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte, hat sie als Englischlehrerin gearbeitet. Heute lebt und arbeitet sie in Portland, Oregon.

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Buchhändlertipps

  • Seelenhüter mit Fehlern... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Friederike Amann, am 26.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bürs

    Seelenhüter begegnen Menschen in dem Moment, in welchem sie vor der Entscheidung zu leben und zu sterben stehen. Wählen sie den Tod, so geleitet der Seelenhüter den Menschen ins Himmelreich. Bei einer solchen Begegnung trifft Calder Alexandra - und hält sie für seine vermeintliche Auserwählte. Um sie wieder zu sehe, setzt er alles in Bewegung und landet schließlich inmitten der Russischen Revolution. Dort spielt er nicht nur für die Zarenkinder Ana und Alexis eine große Rolle, sondern hat auch mit verlorenen Seelen zu kämpfen...

    Zwei Punkte (die ich nicht erwartete) machten dieses Buch für mich erfrischend neu zu lesen: Erstens ist Calder keiner dieser perfekt-genialen Helden, die jedem überlegen sind und alles wissen. Er ist (abgesehen davon, dass er Seelenhüter ist) eher ein Normalo mit Schwächen und Stärken, der lernen muss mit Fehlentscheidungen umzugehen. Zweitens wird nicht einfach nur eine klassische Liebesgeschichte behandelt, sondern eben auch viel auf Geschichtliches eingegangen.
    Leider gibt es einige Längen und inhaltliche Wiederholungen, während anderes für meinen Geschmack zu schnell und wenig ausführlich und erklärend geschildert wird.
    Laura Whitcombs poetisch-schöner Schreibstil und ihre gute Wortwahl machen das jedoch wenigstens ein bisschen wett - so sorgt Seelenhüter für gute Unterhaltung, vor allem wenn man auch historisch interessiert ist.

Kundenrezensionen

  • Nicht so gut wie der Vorgänger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Virginia Seeck, am 12.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach „Silberlicht“ von Laura Withcomb, habe ich mich sehr auf diesen Titel gefreut. Die Idee klang sehr interessant und abwechslungsreich. Calder ist nach seinem Tod ein Seelenhüter. Jede Tür die er öffnet führt ihn in eine andere Zeit und einen anderen Ort. Er begleitet die Seelen nach ihrem Tod und übergibt sie dem Kapitän. Diesen Ablauf stellt er nicht in Frage. Calder existiert in dieser Routine, bis ihm das Kindermädchen eines sterbenden Jungen begegnet. Der Grundgedanke ist wirklich gut aber leider ist die Umsetzung aus meiner Sicht, nicht 100 prozentig gelungen. Zwischen den einzelnen Handlungsorten habe ich das Buch tatsächlich, das ein oder andere Mal aus der Hand gelegt. Es hat mich nicht so emotional gefesselt wie „Silberlicht“. Doch aller Kritik zum Trotz, ich habe es bis zum Schluss gelesen. Die Figuren waren wundervoll charakterisiert und die leichten historischen Ansätze, glaubhaft in Szene gesetzt. Ich fand es gut und empfehle es weiter.

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  • Tolles Jugendbuch für Mädchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Rolle, am 16.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zu Beginn möchte ich erst einmal das schöne Cover des Buches loben. Wenn man es in der Hand hält fühlt es sich weich an, weil der Einband aus einer Art von Stoff besteht und somit eine Besonderheit meines Bücherregales ist. Nun zum Inhalt des Buches. Mit der Hauptperson Calder ist der Autorin ein glaubwürdiger und sympathischer Charakter gelungen. Auch die anderen Personen des Buchs waren sehr interessant. Im Verlauf des Romans stellt Calder auch fest, wer die geheimnisvolle Frau ist, nämlich ein Mitglied der Zarenfamilie Romanov, welche auch in Wirklichkeit gelebt hat. Der Schreibstil von Laura Whitcomb märchenhaft und poetisch und einfach wunderschön zu lesen. An einigen wenigen Stellen ist die Handlung ein bisschen langatmig, was aber nicht sehr störend ist. Durch den Schreibstil und die Handlung des Buchs möchte man immer wissen wie es weitergeht und mir ging es so, ich habe dieses Buch oft bis in die Nacht gelesen. Ich würde dieses Buch Mädchen ab 14 Jahren empfehlen, denen Geschichte und Fantasy gefällt.
    Ich gebe diesem Buch 4,5 Sterne.

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  • Enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Asti, am 15.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Calder starb vor über 300 Jahren und ist jetzt ein Begleiter - er begleitet die Seelen der Verstorbenen auf der Passage von der Erde in den Himmel. Eines Tages verliebt er sich in die Mutter eines sterbenden Kindes - und tut alles, um sie zu treffen und zu seinem Lehrling zu machen.
    Leider passiert am Anfang des Buches gleich die ganze Geschichte. Später ist es daher nur noch langweilig - der Weg von Calder zurück in den Himmel wäre eigentlich spannend, die Spannung fehlt jedoch komplett, man fragt sich dauernd, was das jetzt für einen Sinn haben soll. Nach der Hälfte hab ich aufgehört zu lesen.
    Nachdem Silberlicht ein wirklich schönes Buch war, ist dieser Roman nur noch enttäuschend!

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  • Seelenhüter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Calder ist vor 330 Jahren im Alter von 19 Jahren gestorben und seitdem ein Seelenhüter, der kaum noch Erinnerungen an sein Leben vor dem Tod hat. 1904 sieht er am Sterbebett eines Baby´s eine Frau von der er sofort fasziniert ist und kann nicht mehr aufhören an sie zu denken. 8 Jahre später ist er wieder am Sterbebett desselben Jungen und wieder sieht er die Frau. Er zwingt den Jungen am Leben zu bleiben, damit diese Frau nicht so sehr leiden muss. Um sie wiederzusehen, bricht er alle Gesetze der Seelenhüter und begibt sich in den Körper eines Sterbenden und bleibt so auf der Erde. Dort überkommen ihn immer wieder Visionen in denen er seine Vergangenheit sieht. Doch was Calder nicht bedacht hat, ist ob und wie er wieder zurück in den Himmel gelangt und was für Auswirkungen sein Handeln für die Welt hat...
    Für mich sind Seelenhüter ganz neue Figuren in der Fantasy, die am ehesten vielleicht noch mit Engeln vergleichbar sind. Ich finde die Vorstellung davon, dass wir alle nach unserem Tod von eben so einem Seelenhüter begleitet werden, irgendwie schön und tröstlich.
    Mit Calder hat Laura Whitcomb eine wirklich sympathische Hauptfigur geschaffen, die nicht perfekt ist und so einige Fehler (zumindest für einen Seelenhüter) hat, doch gerade das ist vermutlich das faszinierende an ihm. Doch nicht nur Calder, sondern auch die anderen Charaktäre in diesem Buch sind durchweg interessant und nicht immer richtig einzuschätzen...
    Diese Geschichte hat so einiges zu bieten an Spannung, immer neuen Schauplätzen und Liebe, die jedoch nie schwülstig wird und eigentlich auch nur am Rande behandelt wird.
    Das Buch lässt sich aufgrund des schönen Schreibstils von Laura Whitcomb schnell und leicht weglesen und nun bin ich noch mehr auf ihren ersten Roman "Silberlicht" gespannt.
    Was ich unbedingt nochmals erwähnen muss, ist das wunderschöne Cover dieses Buchses. Es ist leicht irisierend und dadurch wirkt es fast, als glänze es ganz leicht. Ein echter Hingucker im Bücherregal.
    Als ich andere Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, war ich doch ein wenig erstaunt darüber, dass viele enttäuscht waren, weil der Inhalt des Buches nicht so war, wie durch den Klappentext erwartet. Ich persönlich erwarte eigentlich selten zuviel nur durch einen Klappentext, weil ich es einfach schon zu oft erlebt habe, dass dieser natürlich nur einen Bruchteil der Geschichte wiedergeben kann und es immer wieder vorkommt, dass das Buch ganz anders ist, als ich das vorher dachte. Trotzdem finde ich diese Geschichte wunderschön und würde sie auch noch ein zweites Mal lesen (was bei mir nur selten vorkommt).

    Fazit:
    Eine wunderbare Fantasy-Erzählung, die mit tollen Charaktären, Spannung und einem sehr schönen Schreibstil überzeugt.

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  • Märchenhaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Szabo, am 12.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Calder ist ein Seelenhüter. Er taucht auf, wenn Menschen sterben und wenn sie sich für den Tod entscheiden, begleitet er sie in den Himmel und übergibt sie dem Captain.
    Alles ist OK, bis er eines Tages Alexandra am Bett Ihres sterbenden Kindes sieht und sich unsterblich in sie verliebt. Seinen Anwesungen zum Trotz schenkt er dem Kind das Leben - mit fatalen Folgen!

    Wem Silberlicht gefiel, dem wird auch dieses Buch garantiert gefallen.

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