Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Roman

von Delphine de Vigan

Buch

gebunden (251 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Hoffen wir nicht alle immer wieder einmal auf eine Begegnung, die unser Leben verändert und zum Guten wendet?
Mathilde hält sich für eine starke Frau, tatkräftig und entschlossen. Sie ist alleinerziehende Mutter von drei wundervollen Jungen, und sie liebt ihre Arbeit. Wozu sollte sie sich eine Veränderung wünschen? Doch die Veränderung kommt. Mathildes Chef beginnt sie zu mobben, immer stärker leidet sie unter der Situation im Büro. Da prophezeit ihr eine Wahrsagerin eine ganz besondere Begegnung, und Mathilde hofft. Doch worauf? Auf das befreiende Gespräch mit ihrem Chef? Auf die Rückkehr ihrer alten Stärke? Oder auf die Begegnung mit einem ganz besonderen Mann? Der prophezeite Tag bricht an ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-426-19886-X
EAN: 9783426198865
Originaltitel: Les heures souterraines
Erschienen: 10.09.2010
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 251
Länge/Breite: 195mm/123mm
Gewicht: 330 g
Übersetzer: Doris Heinemann
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Delphine de Vigan

Delphine de Vigan is French and lives in Paris. She has published several novels for adults. "No and Me" was awarded the Prix des Libraires 2008 (The Booksellers' Prize) in France.

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Buchhändlertipps

  • Ein Tag im Leben zweier Menschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina Oberngruber, am 04.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Eine Geschichte über einen Mann und eine Frau in Paris – wer nun an eine Liebesgeschichte denkt, der liegt falsch.

    Delphine de Vigans Roman lässt uns einen Tag im Leben zweier Menschen miterleben, deren Gefühlsleben von Verzweiflung, Kummer und Hoffnungslosigkeit geprägt ist: Da ist Mathilde, verwitwet und Mutter von drei Söhnen, die seit Monaten von ihrem Chef gemobbt wird und die ihre beruflichen Situation so sehr belastet, dass sie kaum einen Ausweg sieht. Und da ist Thibault, ein Arzt, der aufgrund eines Unfalls seinen Traum, als Chirurg zu arbeiten, aufgeben musste und der sich gerade von einer Frau getrennt hat, die er über alles liebt, die seine Gefühle jedoch nicht erwidern kann. Der Leser erlebt mit den beiden Protagonisten den 20. Mai, der Tag, an dem Mathilde laut einer Wahrsagerin eine große Veränderung bevorsteht…

    Dieses Buch wühlt auf. Insbesondere Mathildes Perspektive macht traurig und wütend zugleich. Und von Romantik ist hier gar nichts zu spüren. Aber vielleicht gerade weil es keine Liebesgeschichte ist, hat mir an dem Buch besonderes gut gefallen, wie sich die Wege von Mathilde und Thibault immer wieder kurz und fast unbemerkt kreuzen.

    De Vigans Roman ist ein nachdenklich stimmendes Buch mit einem ungewöhnlichen Ende, der perfekte Lesestoff für einen regnerischen Herbsttag!
  • Lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 14.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Zwei Mensche deren Leben nicht leicht ist!
    Beide haben ein einsames Leben und jeder sucht Liebe und Geborgenheit. Ein trauriges Buch aber sehr lesenswert!
  • Manchmal kommt es anders..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helene Oberleitner, am 25.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels

    Mathilde, Alleinerzieherin dreier Söhne, arbeitet in einer Marketingagentur und wird auf Grund eines Widerspruchs Opfer von Mobbing. Die Spirale wird enger und enger, bis sie in ihrer Not eine Wahrsagerin aufsucht, die ihr für einen bestimmten Tag eine besondere Begegnung prophezeit. Der Tag kommt und wir werden Zeugen der Geschehnisse. Parallel erzählt de Vigan die Geschichte von Thibault, einem Arzt, der für einen Ärztenotdienst arbeitet. Auch dessen Leben ist nicht mehr im Lot und strebt einer Veränderung zu. Was wird geschehen?
    Dieser Roman hat mich durch seine Erzählweise, die eindringlich die erschreckenden Dinge zeigt, die Menschen mit Menschen machen können, die das Leben mit einem machen kann, überzeugt. Um es mit Elke Heidenreich zu sagen: LESEN!
  • Ein einfühlsamer Roman über ein ergreifendes Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Schweiger, am 15.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten

    Mathilde lebt mit ihren drei Söhnen in Paris. Seit dem Tod ihres Mannes kümmert sie sich allein um sie. Die Jungen sind selbständig und kommen gut zurecht im Leben.
    Das kann Mathilde von sich nicht mehr behaupten. Mit großer Begeisterung ist sie ihrer Arbeit nachgegangen, doch seit einigen Monaten verschlechtert sich ihre Arbeitssituation.Liegt es wirklich daran, dass sie ihrem Chef offen widersprochen hat?
    Ein langer Leidensweg beginnt für Mathilde.
    Wie findet sie aus dieser Leidensgeschichte wieder heraus ? Was kann sie tun ? Kann sie irgendetwas tun?
    Aber auch die parallell dazu erzählte Geschichte von Thibault, dem Arzt, der sich leer und auf der Suche fühlt, ergänzt auf wunderbare Weise die Geschichte von Mathilde.
    Mit einer einfühlsamen Sprache und sensiblen Bildern wird hier das Thema Mobbing zum Thema gemacht.Manchmal erschreckend- aber absolut lesenswert !
  • Ein Buch über Verrat und Demütigung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Evelyn Bernecker, am 15.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Mathilde´s Leben läuft aus dem Ruder als sie ihrem Chef kontra gibt. Sie wird in ein Büro neben den Toiletten, ohne PC und ohne Tageslicht versetzt.
    Voller Motivation setzt sie all ihre Hoffnung auf eine Wahrsagerin die ihr für den 20. Mai eine wunderbare Wendung in ihrem Leben prophezeit...

    Brührend & fesselnd beschreibt die Autorin das Thema Mobbing mit viel Charme umsponnen.

Kundenrezensionen

  • mobbing Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Dobler, am 03.12.2011

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    Zwei Geschichten werden ineinander verwoben: Mathilde, die Witwe mit zwei Kndern, die vom Chef plötzlich aufs agressivste gemobbt wird; und der Arzt Thibault, der sich von seiner Freundin trennt und von einer schönen Beziehung träumt.
    Da kommt der 20.05. ein Tag für den eine Wahrsagerin Mathilde eine schicksalhafte Begegnung prophezeite.
    Schaffen es die beiden Ihre Pobleme zu lösen und den Partner zu finden, von dem sie shon lange geträumt haben?
    Von leichter Hand geschrieben, es hätte gerne noch viel länger weitergehen können.

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  • Schleichendes Gift Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Offermann, am 08.11.2011

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    Eine sehr feinfühlige Geschichte über Mobbing – das schleichende Gift für die menschliche Psyche.

    Mathilde hätte nie gedacht, dass irgendetwas sie so aus der Bahn werfen könnte - sie als starke alleinerziehende Frau. Doch das Mobbing durch ihren Chef, verunsichert sie so sehr, dass sie sogar eine Wahrsagerin aufsucht. Ein Schritt, der früher undenkbar war für sie. Doch wer oder was soll diese vorhergesagte Begegnung sein, die ihr bevor steht?

    Die Autorin erzeugt bis zur letzten Seite einen unterschwelligen Spannungsbogen, dessen Auflösung auf den ersten Blick unbefriedigend erscheint. Ein Buch, dass bei mir noch lange nachgewirkt hat.

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  • Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von goat, am 18.02.2011

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    Delphine de Vigans Roman lässt den Leser ein Stück weit teilhaben am Leben von Thibault, einem Arzt, der seine Freundin verlässt, weil diese ihn nicht genug liebt und Mathilde, stellvertretende Marketingleiterin, die plötzlich von ihrem Chef gemobbt wird. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Eine Frau in einem türkisfarbenen Kleid dreht dem Betrachter den Rücken zu. Die Farben sind in einem kühlen Ton gehalten.

    „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“ ist ein Roman, auf den man sich einlassen muss und das geht am besten, wenn man ohne Erwartungen an ihn herantritt. Ich denke, für Nichtbetroffene ist es immer schwieriger das Handeln und Denken von Menschen wie Mathilde nachzuvollziehen. Die Autorin übertreibt und beschönigt auch nichts. Sie erzählt vielmehr auf eine zwar etwas nüchterne Art, die zugleich aber auch leise und gefühlvoll ist. Sie bringt die Verzweiflung, aber auch die Wut Mathildes sehr gut rüber. Als sie schildert, dass Mathilde ihren Chef am liebsten umbringen möchte und auch dass Mathilde sich wünscht, einen Unfall zu erleiden oder eine Krankheit zu bekommen, nur um einen Grund zu haben, nicht mehr zu Arbeit gehen zu müssen, das waren Gedanken, die ich sehr gut nachvollziehen konnte, weil ich selber in dieser Situation war.

    Ja, es ist tatsächlich so: Man wünscht sich so krank zu werden, dass man nicht mehr arbeiten muss. Dabei ist man es schon. Der Grund ist schon vorhanden und man sieht ihn einfach nicht. Und dann dieser unbändige Hass und trotzdem ist diese Hilflosigkeit da. Mathilde ist einfach das typische Bild eines Mobbingopfers.

    Der Leser sollte nicht vergessen, dass es sich hier um einen Roman handelt und nicht um einen Ratgeber. Wer hier Tipps erwartet, wie man mit so einem Problem umgeht, der wird enttäuscht werden. Ebenso wie manch einer vom Ende des Buches enttäuscht ist, weil da wieder die Erwartungen im Weg waren. Für mich war das Ende genau richtig und ich wäre enttäuscht gewesen, wenn es anders gewesen wäre.

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  • Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.01.2011

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    Eindringlich, ohne Pathos und Kitsch, wird hier von zwei einsamen, unglücklichen Menschen erzählt – die Eine gescheitert im Beruf, der Andere gescheitert in einer Beziehung. Man hofft inständig auf ihr Zusammentreffen und eine positive Wende, doch das Ende ist ganz anders als gedacht und mag den einen oder anderen Leser enttäuschen. Wer fröhliche bzw. positiv gestimmte Handlungen bevorzugt, sollte von diesem deprimierend-realistischen Roman mit zentralem Thema Mobbing die Finger lassen.

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  • Und plötzlich ist alles anders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katrin Schönmüller, am 23.11.2010

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    Mathilde hat sich immer für stark gehalten. Sie erzieht alleine ihren Sohn, hat Erfolg im Beruf - ihr Leben im Griff.
    Doch seit ein paar Monaten wird schleichend alles anders. Ihr Chef mobbt sie und Mathildas Selbstvertrauen schwindet zusehens.
    Es ist ein wunderbarer Roman, der mich sehr beeindruckt hat.

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  • Ein Tag im Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christine Fehlhaber, am 14.11.2010

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    Delphine de Vigan - ,, Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“
    ist ein psychologisch hervorragendes Buch, das zwei aktuelle Themen, Mobbing am Arbeitsplatz und Burn-out, aufgreift. Mathilde, die ihre Arbeit liebt, wird von ihrem Chef, dem sie einmal widerspricht, gemobbt. Selbstzweifel und Schuldgefühle lassen sie verzweifeln. Thibault, ein Notarzt, sieht keinen Sinn mehr in seiner Arbeit, die Stadt verschlingt ihn.
    Ein Buch, das betroffen und nachdenklich macht.
    H. Steinert

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  • Mobbing am Arbeitsplatz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 02.11.2010

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    Mathilde widersetzt sich Einmal ihrem Vorgesetzten und spürt fortan seinen Zorn in ganz subtilem Mobbing, der über Monate hinweg eskalliert.
    Psychologisch hervorragend getroffene Studie über Gruppendynamik am Arbeitsplatz, aber auch über die entmenschlichte Großstadtwelt, hier verkörpert durch den Notarzt Thibault, der kreuz und quer durch Paris fährt und über das Leben im Allgemeinen und seins im Besonderen grübelt.
    Gefühlvoll, eindringlich und gut geschrieben.

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  • Seelenzwilling Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Uta Braun, am 30.10.2010

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    Mit Spannung habe ich den neuen Roman von Delphine de Vigan, regelrecht entgegen gefiebert und wurde nicht im geringsten enttäuscht.
    Wie schon in ihrem Buch „No und ich“ zeichnet sie in ihrer einfachen, wunderbaren Erzählweise Charaktere, die einem sofort vertraut vorkommen.
    Vor allem, und das mag ich ganz besonders, lässt sie zwischen den Zeilen und vor allem auch nach Ende der Lektüre, viel Platz zum Nachdenken.

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  • Unser Alltagstreiben mit anderen Augen betrachten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elke Mühlböck, am 17.10.2010

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    Der Verlag hat dieses Buch als Liebesgeschichte angekündigt. Diese konnte ich beim Lesen nicht entdecken, aber dafür vielmehr eine Geschichte, die aufzeigt, wie schnell man in unserer leistungsorientierten Welt den Boden unter den Füssen verlieren kann.
    Wir lernen Mathilde als eine starke Frau kennen, die in der Vergangenheit schon einen großen Schicksalsschlag gut gemeistert hat. Sie hat sich neben ihren drei Kindern auch eine tolle berufliche Karriere geschaffen und geht darin völlig auf. Doch auf einmal gerät dies alles ins Schwanken, denn in der Arbeit werden ihr von ihrem Vorgesetzten immer mehr und mehr Aufgaben auf eine ziemlich erniedrigende Art und Weise entzogen. Ihre Kollegen erkennen den Mobbingversuch, sagen aber aufgrund der Angst um die eigene Position nichts und sehen dem Zerbrechen einer geschätzten Kollegin zu. Daneben bekommen wir einen Teil des Lebens von Thibault erzählt. Er, ein Arzt, ist auf der Suche nach dem richtigen Menschen an seiner Seite. Nach einem Ereignis in seiner Vergangenheit ist er in die Großstadt geflüchtet und genoss es in der Anonymität dieser unterzugehen. Jedoch wird genau diese in letzter Zeit immer mehr zu Belastung für ihn.
    Sie sollten dieses Buch nicht lesen, wenn Sie sich gerade in einer schlechten Phase befinden, denn es regt, durch seine sehr bildliche Sprache an, kritisch zu betrachten, in welchem Wahnsinn sich unsere Gesellschaft eigentlich befindet.

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  • Für alle starken Frauen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Susan Nebel-Chmel, am 14.10.2010

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    Mathilde ist alleinerziehende Mutter von drei Jungen. Und auch ihr Job macht ihr unheimlich viel Spaß.
    Das ändert sich schlagartig, als ihr Chef anfängt Mathilde zu mobben.
    Die Situation im Büro scheint zu eskalieren. Da trifft Mathilde eine Wahrsagerin, welche ihr eine ganz besondere Begegnung voraussagt.
    Doch was soll das für eine Begegnung sein? Die überfällige Aussprache mit ihrem Chef oder wird sie einen ganz besonderen Mann treffen?
    Lesen Sie wie es mit Mathilde und ihrem Leben weiter geht, es lohnt sich!

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  • Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christine Fehlhaber, am 27.09.2010

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    Man kann dieses Buch, die Emotionen, die es auslöst schwer in Worte fassen, aber man sollte es unbedingt lesen.
    Erzählt wird in einer Parallelgeschichte von einer Frau und einem Mann, die beide an einem Punkt sind, an dem sie ihr Leben ändern müssen.Die Frau wurde monatelang in ihrer Firma gemobbt und der Mann hat sich in eine Liebe verrannt, die aussichtslos ist.
    Delphine de Vigan erzählt diese Geschichte so raffiniert und eindrücklich, dass einem buchstäblich die Luft wegbleibt.

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  • Macht nachdenklich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Voß, am 21.09.2010

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    Erzählt wird die Geschichte zweier Menschen, die nach langer Selbstqual einen Schlusspunkt setzen. Thibault, Arzt, beendet eine Beziehung zu einer Frau, die er liebt, sie ihn aber nicht. Matilde, Witwe, 3 Kinder, kündigt ihren gutbezahlten Job nach monatelangen Mobbing durch ihren Chef. Beide sind am Ende ihrer Kraft und tun endlich, was noch vor kurzem unvorstellbar war. Wir erfahren nicht, wie beider Leben weitergeht. Sie kennen einander nicht, sehen sich nur kurz am Ende des Buches.
    Hinterlässt einen faden Nachgeschmack und den Wunsch, so etwas niemals erleben zu müssen.

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  • Einfach grandios Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 17.09.2010

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    Delphine de Vigan hat mir bereits mit ihrem ersten Buch „No & ich“ sehr imponiert. Umso neugieriger war ich auf ihren neuen Roman. Jetzt habe ich ihn gelesen und bin absolut beeindruckt. Die Autorin hat sich ein ganz anderes Sujet ausgesucht und wieder ein hervorragendes, feines, kleines Buch abgeliefert.

    Dieses Mal erzählt sie die Geschichte von zwei Menschen, die beide Anfang vierzig und beruflich erfolgreich sind, denen aber ihr Leben plötzlich zu entgleiten scheint. Da ist zum einen Mathilde. Mathilde ist alleinerziehende Mutter dreier Söhne und bisher beruflich sehr erfolgreich. Doch das ändert sich, als sie einmal wagt, ihrem Vorgesetzen zu widersprechen. Ganz langsam, so dass es ihr am Anfang gar nicht auffällt, beginnt er sie zu mobben. Sie versucht ihr Leben weiterhin zu leben, doch langsam aber sicher zerbricht sie an dieser Situation. Was kann sie noch machen? Gibt es einen positiven Ausweg für sie? Die zweite Hauptperson ist Thibault. Thibault ist eine Art Bereitschaftsarzt. Er arbeitet für eine Agentur, die ihm seine Patienten vermittelt. Als er mit seiner aktuellen Freundin, einer Frau die seine Liebe anscheinend nicht erwidern kann, bricht, fängt er an sein Leben Revue passieren zu lassen. Die ganze Handlung spielt nur an einem Tag!

    Delphine de Vigan beschreibt diese Lebenssituationen der beiden so einfühlsam in einer wunderbar poetischen Sprache, dass einen die Grausamkeit dieser Situation noch viel stärker trifft. Eigentlich gibt es kaum eine Handlung, aber trotzdem kann man sich diesem Buch nicht entziehen. Ein hervorragender Roman über ein schwieriges Thema.

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  • eine kleine feine Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 14.09.2010

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    Veränderungen sind das Thema dieser Geschichte und zunächst denkt man an etwas Positives und Wunderbares was geschehen könnte...doch hier ist es zunächst anders , die Welt wird immer beklemmender und enger für Mathilde, die Verletzlichkeit groß und größer. Wann hat das alles begonnen ? Schleichende Prozesse zeigen sich, Lücken entstehen und die Emotionen wanken,gleichzeitig und parallel wird die Geschichte Thibaults erzählt und man wartet gespannt auf die Begegnung der Beiden, doch alles wird anders als gedacht...

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  • Wunderbar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jutta Huber, am 13.09.2010

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    Mathilda ist eine starke Frau die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie hat einen tollen Job und drei fantastische Jungs. Doch auf einmal fängt ihr Chef an sie zu mobben, Mathilda leidet immer mehr unter der Situation im Büro.
    Ein einfühlsamer Roman über ein sensibles Thema.
    Sehr lesenswert

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  • Arbeitstage in Paris Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 12.09.2010

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    Wie in dem Buch „No und ich“ greift die Autorin im vorliegenden Roman wiederum ein sozialkritisches Thema auf, denn Mobbing am Arbeitsplatz tritt in unserer immer schneller und erfolgsorientierter werdenden Arbeitswelt zunehmend oft auf, wird aber noch immer wenig thematisiert. Die Französin Delphine de Vigan hat sich mit ihrer Hauptgestalt Mathilde diesem Thema angenommen und sich mitten hinein begeben in die Arbeitswelt des modernen Paris. Sie beschreibt die Arbeitstage von Mathilde, das schleichende Entziehen der Kompetenz durch den Chef, die Ausgrenzung der Kollegen, ihre Versetzung in ein anders Büro bis hin zu einem Punkt, an dem Mathilde aufgibt. Sehr eindrucksvoll charakterisiert die Autorin auch die endlosen U Bahn Fahrten quer durch Paris, Knotenpunkte, Verspätungen, überfüllte Züge, in denen Millionen täglich zur Arbeit fahren. Auch in der zweiten Figur des Romans, dem Arzt Thibault, wird deutlich: Frauen (und Männer) wie Mathilde gibt es viele, die ausgelaugt und müde vom Arbeitsalltag keine Kraft mehr haben, nicht nur in Paris.

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  • An einem Tag wird sich alles ändern... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Germann, am 08.09.2010

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    ...denkt auch Mathilde und wurde ihr so prophezeit. Bei der Arbeit wird sie täglich mehr gemobbt. Wie sie selber darauf reagiert wird auch beschrieben und einfühlsam dargestellt. Da hätte ich sie öfter mal gerne wachgerüttelt und doch habe auch ich gehofft und die Paralellgeschichte des Pariser Arztes Thibault mit Spannung verfolgt. Ob sich die beiden treffen werden, sei an dieser Stelle nicht verraten - nur so viel, die Autorin ist vom Fach (Soziologin) und kann fesselnd und berührend einen guten Roman schreiben. - LESENSWERT!

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  • Hoffen wir nicht alle immer wieder einmal auf eine Begegnung, ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Lotte, am 18.08.2010

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    ...die unser Leben verändert und zum Guten wendet??
    Und genau das passierte mir, als ich diesen kleinen Roman mit dem ungewöhnlichen Titel las. Ich hoffte... mit Mathilde, der Hauptdarstellerin, das sich ihr Leben doch noch zum Guten wendet. An diesem einen Tag im Mai...
    Mobbing, die Probleme einer alleinerziehenden Mutter in Paris, eine neue Liebe??, das sind die Themen dieses Buches.
    Und trotzdem ist es ein schönes Buch.
    Delphine de Vigan gelingt es bei der Schilderung eines Tages, den Leser in ihren Bann zu ziehen, zu berühren, mit Mathilde zu leiden ,ohne zu verzweifeln.
    Ein ganz anderes Buch!!

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  • Brisantes Thema einfühlsam beschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von C. Rieth, am 18.08.2010

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    Mathilde lebt mit ihren drei Söhnen in Paris und hat einen Job, der sie ausfüllt. Bis sie eines Tages ihrem Chef öffentlich widerspricht und er daraufhin beginnt, sie zu mobben. Mathildes Verzweiflung wird einfühlsam beschrieben, der Leser kann gut nachempfinden, wie schwer ihr jeder Schritt fällt und wie hilflos sie sich fühlt.
    Wieder hat es eine französische Schriftstellerin es geschafft, mich ganz in ihren Bann zu ziehen!„Ich habe vergessen, dass ich verwundbar bin“ hat mir noch besser gefallen als Delphine de Vigans wunderbarer erster Roman „No und ich“.

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  • Ich hatte vergessen, das ich verwundbar bin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 11.08.2010

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    Dies ist die Geschichte von Mathilde, einer alleinerziehenden verwitweten Mutter. Sie hat ihr Leben und ihren Beruf, bis zu dem Tag als ihr Vorgesetzter beginnt sie auszugrenzen, fest im Griff.
    Eine unerträgliche Mobbingsituation entsteht und führt Mathilde an die Grenzen ihrer Kraft.
    Parallel gibt es die Geschichte des Pariser Artzes Thibault, auch er gelangt an den Rand seiner Belastbarkeit.
    Zufällig begegnen sich die Beiden, kann dies die Wendung sein?
    Ungeheuer fesselnd geschrieben, die Verletzbarkeit Mathildes läßt sich hautnah spüren.

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