Polt. Gendarmerieinspektor Simon Polt, Band 5
Kriminalroman
- Erschienen: August 2009
- EAN: 9783852186047
- ISBN-10: 3-85218-604-8
- Seitenzahl: 168
- Stilrichtung: Kriminalroman
- Sprache(n): Deutsch
- Erschienen bei: Haymon Verlag
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Für Simon Polt, Gendarmerieinspektor im frei gewählten Ruhestand, hat sich viel geändert: Beruflich geht er neue Wege, und die gemeinsame Zukunft mit seiner Langzeitfreundin Karin Walter erscheint unvermutet in einem völlig neuen Licht.
Zur Polizei, die nunmehr über die kleinen Dörfer im Wiesbachtal wacht, hat Polt kaum noch Kontakt ? nur mit Norbert Sailer ist er befreundet, einem Ordnungshüter ganz nach seinem Geschmack. Doch nach einem gemeinsamen Abend der beiden Männer ist es mit der Ruhe in Polts Leben wieder vorbei: Die Männer stolpern über die Leiche eines Mannes, den niemand gekannt haben will, und über den einige doch mehr zu wissen scheinen, als sie zugeben. Und Polt ist plötzlich nicht nur Zeuge, sondern zugleich Verdächtiger eines Verbrechens ...
Vor der vertrauten Kulisse der Weinviertler Kellergassen entfaltet Alfred Komarek einen Kriminalroman voller Spannung, psychologischer Raffinesse und hintergründigem Humor ? ein fulminanter Auftritt von Gendarmerieinspektor Simon Polt.
Simon Polt ermittelt wieder
Simon Polt, Gendarmerieinspektor in frei gewähltem Ruhestand hätte sich seinen Abgang von der Polizei wohl anders vorgestellt. Der neunmalige Gehilfe von Frau Habesam ist gerade dabei eine Lehre als kaufmännische Hilfskraft zu erlernen als wieder einmal ein Mord im Wiesbachtal geschieht. Die Leiche wird während eines Abendspatzierganges von Polt und einem ehemaligen Kollegen von der Polizei entdeckt. Den Toten scheint niemand zu kennen und auch die Umstände seines Todes sind äußerst mysteriös. Aber nicht nur die neue Leiche im Weinstockfeld bringt Ihn aus dem gewohnten Tagesablauf, auch an anderer Seite betritt er Neuland. Karin Walther, die Lehrerin des Ortes und seine langjährige Freundin, ist von Ihm schwanger. Nun muss er sich auch noch darum sorgen wie es ist ein werdender Vater zu sein. Alles in allem gelingt es Alfred Komarek wieder sehr gut in die vertraute Welt des kleinen Ortes im Waldviertel zurückzukehren.
Polt ermittel wieder
Simon Polt ermittelt wieder im Wiesbachtal und zwar so gut wie nie zuvor. Er befindet sich zwar in seinem verdienten Ruhestand, wird aber in einen Mordfall in seinem Bekanntenkreis verwickelt, ja er wird sogar verdächtigt. Neue Unruhe im Weinviertler Kellergartenmilleu.
In gewohnter liebenswürdiger und schrulliger Weise entfaltet Alfred Komarek einen Kriminalroman voller Spannung und hintergründigem Humor. Ein toller Auftritt von Gendarmerieinspektor Simon Polt, der einen das Buch nicht aus der Hand legen lässt.
Kundenrezensionen
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"Dunkle Geheimnisse im Wiesbachtal - Polt ermittelt wieder!",
von S.Stockem aus Euskirchen (22.11.2009)
Polt ermittelt wieder! Der neue Kriminalroman von Alfred Komarek spielt im ruhigen und überschaubaren Wiesbachtal hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.
Simon Polt, ehemals Gendarm im selbst gewählten Ruhestand, betreibt aus Liebhaberei mit zwei Freunden das Wirtshaus Kirchenwirt im Dorf. Hier muss er aufpassen, dass er nicht selbst sein bester Gast ist. Er hat es gerne gemütlich, schlägt sich mit mehreren Jobs im Ort durch und ist mit Karin Walter leiert, die ein Kind von ihm erwartet. Im Dorf hat er ein paar Freunde, die mehr als Hobby in der Kellergasse ihre Presshäuser betreiben.
Doch die ruhige Dorfidylle wird jäh gestört: An einem Abend entdecken sein Freund Norbert Sailer und er eine unbekannte Leiche eines Mannes in Sailers Weingarten. Sailer selbst Polizist im nah liegenden Breitenfeld, wirds zunächst stark verdächtigt.
Auch Polt gerät durch seine Freundschaft zu Norbert Sailer zunehmend in die Ermittlung durch Bezirksinspektor Priml. Dieser erscheint mehr als lästig und wühlt ordentlich im verschlafenen Dorf. Doch auch hier verstehen es die Bewohner, Außenstehenden gegenüber schweigen zu können. Es entwickelt sich leise aber beharrlich eine spannende Geschichte um die Identität des Toten, den viele doch zu kennen scheinen und die Frage nach dem Mörder und seinem Motiv
und weckt doch einige dunkle und überraschende Geheimnisse!
Simon Polt selbst ermittelt nicht offensichtlich, aber sehr ruhig und beharrlich. Untermalt wird dieser Krimi von der gut nachvollziehbaren dörflichen Gemeinschaft und der Weingartenlandschaft. Ein winziger Minuspunkt zum Ende des Buches: Nach einer sehr bedächtigen Suche nach Täter und Motiven wird man als Leser in den letzten 15-20 Seiten doch rapide in die Auflösung des Falles katapultiert und die Ereignisse und Erklärungen überschlagen sich etwas. Dies ging mir etwas zu schnell und musste erst von mir noch mal nachvollziehbar überdacht werden.
Mein Fazit:
Nachdem der Sprachstil anfangs etwas befremdlich auf mich wirkte, aber zunehmend sehr gut in die Geschichte, Gegend und auch zu den Charakteren passt, ist mir mein erster Polt-Krimi sehr sympathisch geworden, dass ich mich gerne nach weiteren Geschichten aus dieser Reihe umsehen werde! Ein empfehlenswerter Kriminalroman, der den Leser sanft ins österreichische Wiesbachtal einlädt!
Zuletzt noch ein paar Worte über Äußerlichkeiten: Auch das Cover spricht mich sehr an, angenehm schlicht in Farben und Darstellung gehalten, verrät es noch nicht allzu viel über den Inhalt! Der Klappentext jedoch verspricht interessanteneue Ermittlungen von Simon Polt!
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"Eine ganz eigene Idylle",
von einer Kundin/ einem Kunden aus Wien (24.09.2009)
herrscht in den Weinkellern rund um den Ex-Gendarmen Simon Polt. für mich war´s nicht der erste Krimi aus der Reihe, und er hat mir gefallen - genau wie die früheren auch. Die gleichsam nebenbei und recht spannend erzählte Krimihandlung, die mit wenigen Strichen getroffenen Charaktere und die ganze leider-Doch-Nicht-Idylle, die unterschwellig immer schon zu spüren ist, erzeugen ungetrübtes Lesevergnügen!
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