Buch
gebunden (410 Seiten)
2. Auflage
Sprache: Deutsch
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Dieses Buch steckt die Grenzen ab zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir glauben. Der Physiker Thirring beschreibt die Entwicklung des Universums und was wir mathematisch zwar berechnen, aber mit den Mitteln des Verstandes nicht erfassen können: Gesetz und Zufall spielen dabei so zusammen, dass aus dem Chaos des Urknalls immer komplexerer Strukturen entstehen und durch den Menschen gekrönt werden. Johannes Huber wiederum richtet die Ampel der Molekularbiologie auf unsere Innenwelt und zeigt aus Sicht des Mediziners, dass die althergebrachte Bewusstseinslehre durch Hormonforschung und Epigenetik gründlich revidiert wird: Unser Bewusstsein hat sich im Zeichen von Reproduktion und Arterhaltung herausgebildet, und für Erkenntnisse des unendlich Großen oder des unendlich Kleinen sind wir ebensowenig ausgestattet wie für solche des Jenseits oder der personalen Gotteserfahrung. Dennoch gipfeln seine Ausführungen in dem provokanten Schluss, dass sich die göttliche Offenbarung sehr wohl im Bewusstsein widerspiegeln kann.
| ISBN-10: | 3-902406-73-9 |
|---|---|
| EAN: | 9783902406736 |
| Erschienen: | Februar 2011 |
| Verlag: | Seifert-Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 2. Auflage |
| Seitenzahl: | 410 |
| Länge/Breite: | 224mm/146mm |
| Gewicht: | 582 g |
Univ.-Prof. Dr. Walter Thirring, geb. 1927. 1953/54 Member of the Princeton Institute for Advanced Studies. 1956/57 Visiting Professor am M.I.T., Cambridge, anschließend University of Washington, Seattle. Dann Lehrtätigkeit in Bern und Wien. 1968-71 Direktor des Theoretical Department CERN. Über 200 wissenschaftliche Publikationen, zahlreiche internationale Auszeichnungen, u. a. Eötvös-Medaille 1967, Erwin-Schrödinger-Preis, Max-Planck-Medaille, Ehrendoktorat der Comenius-Universität Bratislava, Henri-Poincare-Preis der Int. Association of Mathematical Physics. Thirrings große Liebe gilt der Musik, und hier besonders der Orgel und der Komposition.
Cornelia Faustmann, geb. 1986. Als 17-Jährige verfasste sie eine Arbeit zum Thema "Entstehung und Eigenschaften Schwarzer Löcher", die von der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik prämiert wurde und ihr den Ruf eines "Wunderkinds der Physik" einbrachte. Seit 2004 Studium der Astronomie und Latein an der Universität Wien.
Univ.-Prof. DDr. Johannes C. Huber, geb. 1946. 1974 Promotion zum Dr. theol., 1975 Promotion zum Dr. med., 1973 - 1983 Erzbischöflicher Sekretär bei Kardinal Franz König. 1987 Visiting Professor an der George Washington University, der John Hopkins University und der Georgetown University, USA. 2001 - Juni 2007 Vorsitzender der österr. Bioethik-Kommission. Über 500 wissenschaftliche Arbeiten, großteils in gerankten Journalen. Forschungsschwerpunkte: geschlechtsspezifische Medizin und Genom-Medizin, Aufarbeitung bioethischer Themen in der interkulturellen Werte-Diskussion sowie im "Spannungsfeld von Wissenschaft und Religion".