Vincent Wayne Merrit, ein US-Amerikaner deutscher Abstammung, kann vielem widerstehen, aber keiner Herausforderung, seine Fähigkeiten als Programmierer unter Beweis zu stellen. Auch nicht, als er im Herbst 2000 beauftragt wird, mal eben ein Programm zu schreiben, mit dem man über Wahlcomputer abgegebene Stimmen fälschen könnte. Nur ein Prototyp, heißt es, zu Studienzwecken. Noch ahnt niemand, dass den USA die umstrittensten Präsidentschaftswahlen aller Zeiten bevorstehen. Kommt Vincents Programm zum Einsatz, um George W. Bush an die Macht zu bringen? Vincent weiß es nicht, aber die Hinweise mehren sich ... Acht Jahre später wird Vincent erpresst, noch einmal ein solches Programm zu schreiben. Um sich abzusichern, schickt er alles heikle Material nach Deutschland, zu seinem Vater Simon König. Bloß versteht der nichts von Computern und begreift deshalb erst, als er mit ein paar jungen Computerfreaks und Wahlcomputergegnern zusammenkommt, was das alles bedeutet. Gemeinsam entwickeln sie den Plan, eine Partei zu gründen, damit die Wahlen zu gewinnen und auf diese Weise die Gefährlichkeit von Wahlmaschinen zu entlarven. Und was könnte absurder sein als eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie? Es kommt, wie es kommen muss: Simon König gewinnt. Doch warum den Schwindel aufdecken? Warum nicht wirklich König von Deutschland werden?
Andreas Eschbach Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, verheiratet, einen Sohn, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman Die Haarteppichknüpfer, der 1995 erschien und für den er 1996 den Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit Eine Billion Dollar (2001) und Der Letzte seiner Art (2003) und Der Nobelpreis (2005) stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne in Frankreich
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 28.09.09 Andreas Eschbach hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Seinen vielen genialen Romanen fügt er einen noch genialeren hinzu. Mit Ein König für Deutschland beweist er endgültig, warum er der legitime Nachfolger des in diesem Jahr verstorbenen Michael Chrichton ist. Er nimmt einen mit einer Geschichte gefangen, die Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Wenn Politik zur Spielwiese wird, dann ist die Demokratie am Ende. Eschbach bringt das auf den Punkt. Nach der Lektüre wird man die Wahlen der Zukunft mit ganz anderen Augen sehen. Gelobt sei das Papier, auf das man sein Kreuz machen kann.
Gewicht: 670 g
Einband: gebunden
Ausstattung: 22 cm
Auflage: 3. Auflage
Sprache(n): Deutsch
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Wer schon immer mal wissen wollte warum George W. Bush Präsident werden konnte, sollte dieses Buch lesen. Eschbach hat sich sehr viele Gedanken über das FÜR und WIDER von Wahlmaschinen gemacht und ist es nicht auch möglich für Deutschland einen König zu wählen !?
Ich fand das Thema sehr spannend und gut aufgearbeitet. LESEN !
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Um einen angekündigten Wahlbetrug in Deutschland aufzudecken wird eine fiktive Partei gegründet. So wird Simon König bei der aktuellen Bundestagswahl 2009 zum "König von Deutschland". Gegen den Willen seiner Parteifreunde regt er eine Abstimmung unter der Bevölkerung an, bei der sich herausstellt, daß eine Monarchie in Deutschland nicht erwünscht ist. Andreas Eschbachs Buch ist spannend, aktuell und ständig frage ich mich "Könnte das wirklich war sein? Würden wir so reagieren?" Vielleicht! Auf jeden Fall ein Buch zum Nachdenken.
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"Keine Idee ist so verrückt, dass sie nicht mit einem scharfen, aber gleichzeitig ruhigen Auge erwogen werden sollte. Der Mann, der das gesagt hat, war der ehemalige englische Premierminister Winston Churchill. Und fast könnte man den Eindruck bekommen, als hätte der bekennende Zigarrenraucher, der im Jahr 1953 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, Ein König für Deutschland von Andreas Eschbach gelesen. Was natürlich schlechterdings unmöglich ist, da der Ex-Premier 1965 und somit 44 Jahre vor Erscheinen des Buchs gestorben ist.
Der gebürtige Ulmer Eschbach spinnt die Geschichte um die Wahlkämpfe zwischen George W. Bush gegen Al Gore aus dem Jahr 2000 und gegen John Kerry vier Jahre später munter weiter. Damals waren unter anderem in Florida Wahlautomaten eingesetzt worden, die bei der Wochen und Monate währenden Auszählung der Stimmen Probleme gemacht hatten und die Supermacht USA um ein Haar auf das Niveau einer Bananenrepublik hätten schrumpfen lassen.
In Ein König für Deutschland schickt ein Computer-Freak die Anleitung zur Manipulation von Wahlautomaten zu seinem Vater nach Deutschland; einem gestandenen Verfechter der Demokratie mit dem Namen König. Gemeinsam mit zunächst zufälligen Bekannten aus der Hacker-Szene will König den Beweis für die Manipulationsmöglichkeit erbringen: Er tritt mit einer Partei zur Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland bei der Bundestagswahl an und gewinnt! Nun steht seine Krönung im Aachener Dom kurz bevor.
Eschbach, der auch Das Jesus-Video geschrieben hat, ist Spezialist für fantastische und gut geschriebene und recherchierte Plots. Ein König für Deutschland gehört mit zu jenen Büchern, die man nur ungern aus der Hand legt. Der 50-Jährige hält der zunehmend unkritischen, technikgläubigen Internet-Gesellschaft den Spiegel vors Gesicht. Dass der Mensch seinen Verstand nicht Maschinen überlassen ist eine der Botschaften dieses wirklich tollen Buchs.
(Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)
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Wer ein bisschen von Computern versteht, der weiß, wozu sie in der Lage sind. Das gilt ganz besonders heute, da alles immer digitaler wird. Auch die Wahlen? Wahlcomputer machen es möglich.
Man stelle sich vor, wie eine kleine Änderung an einem Programm für spektakuläre Folgen sorgt. Plötzlich könnte der erste Mann im Staat wieder ein König sein.
Wenn Sie wissen möchten wie es dazu kommt, wie schnell Deutschland wieder zu einer Monarchie werden könnte, was Rollenspiele damit zu tun haben, sie ihre eigene Partei gründen wollen oder Sie selbst gerne Monarch sein möchten, sollten sie diese sehr nah an der beunruhigenden Wahrheit geschriebene Geschichte lesen.
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Wenn bei jemandem das Vertrauen in die Politik sowieso schon erschüttert ist, dann sollte er dieses Buch lesen. Geht wirklich immer alles mit rechten Dingen zu? Andreas Eschbach greift wie in "Eine Billion Dollar" eine wahnwitzige Idee auf und zeigt, was sich daraus entwickeln kann und wie Menschen mit einer solchen Situation umgehen könnten. Hoffen wir, dass alles nur Phantasie bleibt und der Autor auch weiter so tolle Bücher schreibt.
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Endlich mal wieder ein Eschbach, der sich wirklich lohnt.
Genial zu lesen in welche bizarren Verwicklungen man geraten kann, wenn man einen Computercrack als unehelichen Sohn in Übersee hat.
Schön fundiert zieht Eschbach eine Streitschrift gegen Wahlcomputer auf, in der es weder an Mafia und Geheimdiensten mangelt, noch an Live-Rollenspielern und Mangakindern. Auch der Adel ist natürlich vertreten.
Alles in allem eine witzige Mischung, die mir ab und zu ein prustendes Lachen entlockt hat.
Nur die Fussnoten stören ein wenig beim Lesen, die hätte man auch in einem Anhang zusammenfassen können.
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Andreas Eschbach hat die seltene Gabe, hervorragend fundierte Thriller mit einer satten Prise Humor zu schreiben. Am Anfang dachte ich, was soll der alberne Titel, aber im Laufe dieses ebenso spannenden wie aberwitzigen Buches ist mir der seltsame Titel ans Herz gewachsen. Beinah wäre ich Monarchist geworden. Weiter so Meister Eschbach!
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Vincent Merrit, ein junger Computerfreak bekommt durch Zufall die Möglichkeit einen amerikanischen Wahlcomputer zu manipulieren - mit dem Effekt, dass George W. Bush die Wahl gewinnt. Sein Versuch, diesen Betrug den Demokraten als politischen Sprengstoff zu liefern endet damit, dass der demokratische Kanditat Barack Obama bei der nächsten Wahl überzeugend gewinnt.
Ein undurchsichtiger Ganove möchte daraus Kapital schlagen und erpresst Vincent, ein weiteres Mal einen Wahlcomputer zu manipulieren - diesmal in Deutschland. Vincent tut, was von ihm verlangt wird, sendet das Material als Absicherung jedoch an seinen Vater deutscher Abstammung mit Namen Simon König in die Bundesrepublik. Was dann passiert gleicht einer Actionkomödie: Simon will den Wahlbetrug aufdecken indem er sich als Verfechter der Monarchie ausgibt und mit einer eigenen Partei zum Bundestagswahl antritt. Es kommt, wie es kommen muss - Simon König gewinnt und wird Monarch ...
Andreas Eschbach ist einer der besten deutschsprachigen Autoren und seine Bücher können es durchaus mit amerikanischen Thrillern aufnehmen.
Er hat Witz, einen guten Schreibstil und: er hat wirklich gute Ideen, die allesamt aus dem Bereich des Möglichen kommen. Das Buch liest sich flott, unterhaltsam und man hat immer wieder ein Schmunzeln auf den Lippen. Am Ende denkt man sogar kurz darüber nach, ob das nicht alles genauso passieren könnte.
Ich kann das Buch sehr empfehlen - es ist gute Lektüre, wenn auch ohne Anspruch auf Vollkommenheit.
Das Buch werden jene mögen, die "Credo" von Douglas Preston mochten, oder "Welt in Angst" von Michael Crichton. Es wird auch jenen gefallen, die Ken Folett mögen oder Robert Harris, kurzum: Leute, die Lesestoff suchen, sind hier richtig.
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Dieser Politthriller mit teilweise einigem Augenzwinckern, weiß den Leser hervorragend zu unterhalten. Nicht zuletzt die Unmenge an Fußnoten belegt die umfangreiche Recherche des Autors, was zu einem gefühlt sehr realitätsnahen Roman führt. Die Problematik mit Wahlcomputern ist zwar jedem irgendwie geläufig, aber welche Ausmaße das hat und welche Probleme diese mit sich bringen, werden wohl doch viele Leser überraschen.
Besonders gelungen macht den Roman die Tatsache, dass der eigentliche Kniff der Geschichte ein ziemlich abstruser ist, dies aber den Leser wunderbar bei der Stange hält und verhindert, dass die Story zu trocken gelingt und zudem die Einbindung tatsächlicher Wahlen in den USA und Deutschland und vor allem deren (überraschenden) Ergebnisse.
Ich wurde auf jeden Fall bestens unterhalten und kann ihnen dieses Buch wärmstens ans Herz legen und versichere ihnen, sie werden bei ihrem nächsten Wahlgang an dieses Buch denken.
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US-Amerikaner Vincent Merrit ist nicht nur ein begnadeter Programmierer, er ist auch das Ergebnis eines Jahrzehnte zurückliegenden Seitensprungs von Simon König, einem deutschen Geschichtslehrer.
Als Programmierer geht Vincent gern schon mal an die Grenzen des Erlaubten und mit ein wenig Druck auch darüber hinaus. So ist ein Programm zur Manipulation von Wahlmaschinen nicht nur illegal, sondern auch eine respektable Herausforderung für ihn.
Als Sohn aber erinnert sich Vincent seines fernen Vaters als ihm der Druck zu groß wird und zieht ihn mit hinein in seine programmierten Manipulationen.
So kommt ein Zufall zum nächsten und Simon König wird schließlich gezwungen, seinen Nachnamen immer ernster zu nehmen. Wie wäre es denn mit der Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland? Mit manipulierten Wahlmaschinen ist auch so etwas möglich...
Andreas Eschbach beglückt uns mit einer wahrhaft bösen Gesellschaftssatire, bei der uns unser Lachen so manches Mal königlich im Halse stecken bleibt.
Allein schon für die Idee, Live-Action-Rollenspieler zu Gründungsmitgliedern einer Volkspartei zu rekrutieren, gebührt ihm der Orden wider den tierischen Ernst.
Und für seinen ebenso ernst gemeinten wie Leser-erschütternden Kampf gegen Wahlmaschinen aller Art solle er zum Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs ernannt werden.
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"Spannung pur",
von
Gudrun Lubeck
aus Bremen, Berliner Freiheit (14.10.2009)
In Amerika sollen ja angeblich während der Wiederwahl von George W. Bush die Wahlcomputer nanipuliert worden sein. Dieses Thema greift Eschbach auf und verpflanzt es nach Deutschland, wo Simon König eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie gründet und mithilfe einer ausgeklügelten Software erstaunlich gute Aussichten auf einen Sieg hat. Dann wäre König tatsächlich König von Deutschland.... Beeindruckend, wie Eschbach es immer wieder schafft, aktuelle Ereignisse in erschreckend düstere Zukunftsvisionen zu verwandeln.
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"Ein Königreich für die Wahl mit Zettel und Stift",
Computer sind heutzutage aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Immer mehr beherrschen sie unseren Alltag, so dass man sich schon fast wundern mag, warum wir eigentlich bei Wahlen immer noch ganz banal mit Zettel und Stift unsere Stimme abgeben. Und genau das ist das große Thema in Eschbachs neuem Roman, passend zur Bundestagswahl 2009. In einer geradezu absurden Geschichte macht er auf die Manipulierbarkeit von Wahlcomputern und den damit verbundenen Gefahren aufmerksam. Dabei verknüpft er, wie für ihn typisch, meisterhaft Fakten und Fiktion, so dass auch Sie sich z.B. fragen werden, wie George W. Bush seinerzeit denn nun wirklich Präsident geworden ist. Die zahlreichen Fußnoten werden es Ihnen verraten, doch ob diese eher hilfreich oder störend sind, bleibt Ihnen dabei genauso überlassen wie die Entscheidung, ob der Roman insgesamt einfach nur genial oder doch ein bisschen sehr abgedreht ist. Meiner Meinung nach ist es nicht sein bester Roman, doch Eschbach hat ein brandaktuelles Thema angepackt, gut recherchiert und wieder einmal ein beeindruckendes Szenario entworfen, das bedrohlich real erscheint trotz der verrückten Story und ihrer kuriosen Charaktere, bei denen eigentlich nur noch Horst Schlämmer fehlt. Spaß macht die Geschichte allemal. Und noch eins ist sicher: Sie werden am Ende froh sein, dass Sie ihr Kreuzchen noch mit einem Stift auf Papier machen können.
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"Das alles und noch viel mehr würd ich machen, wenn ich König von Deutschland wär[...]"Frei nach dem Lied von Rio Reiser kommt zeitnah zur Bundestagswahl 2009 der neueste Streich von Andreas Eschbach in den Buchhandel.
Was wäre, wenn nicht die CDU die Wahl gewonnen hätte, sondern eine Partei zur Wiedereinführung der Monarchie? Und der Lehrer Simon König zum neuen Staatsoberhaupt würde?
Erschreckend realistisch erzählt Eschbach von der Gefahr einer möglichen Manipulation von Wahlcomputern.
Eine irre Geschichte, die einfach Spaß macht.
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Ein König für Deutschland heutzutage unmöglich, denkt man.
Andreas Eschbachs neues Buch handelt von einem spannenden und zugleich gefährlichen Thema, dem Einsatz von Wahlcomputern.
Durch die Verwendung eines manipulierten Wahlprogramms gewinnt Simon König, Kandidat der Vereinigung zur Wiedereinführung der Monarchie die Wahlen. Und weil alles so reibungslos funktioniert hat, will man den Schwindel nicht aufdecken, sondern regieren.
In Deutschland und der Welt sind alle fassungslos, wie konnte das passieren?
Dieses Buch bietet spannende Unterhaltung und vermischt Fiktion und Realität fasst grenzenlos.
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"Ein König für Deutschland" ist wirklich ein faszinierendes Buch. Es beginnt mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen George W. Bush das erste Mal gewählt wurde - wer erinnert sich nicht an die Medienberichte über eventuell manipulierte Wahlen damals? Eschbach verknüpft diese Fakten mit einer fiktiven Story, in der ein Hacker den Auftrag bekommt, die Wahlcomputer so zu manipulieren dass genau dieses Ergebnis herauskommt. Im zweiten Teil des Romans springt die Handlung dann nach Deutschland: was zunächst nur als medienwirksame Aktion zur Aufdeckung von Wahlcomputer-Manipulationen gedacht war, führt bald zur Einführung der Monarchie. IT-Experten warnen schon lange vor der Verwendung von Wahlcomputern, und nach der Lektüre dieses Romans war ich wirklich froh, dass wir in Deutschland nach wie vor mit Papier und Stift wählen.
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"Eine ebenso unterhaltsame wie ernst zu nehmende Warnung",
Wahlcomputer, wie in den USA schon lange üblich, sind auch in Deutschland längst keine ferne Utopie mehr; schließlich gab es bei hessischen Kommunalwahlen bereits erste Probeeinsätze. Zwei damit unweigerlich verknüpfte Themen greift Andreas Eschbach in seiner spannenden Faction-Story, einer Mischung aus Facts und Fiction auf: Wahlfälschung und Datenmissbrauch Und wirklich: Während in den 80er Jahren noch Viele vor dem gläsernen Menschen warnten, werden heute ungeniert Berge von persönlichen Daten gehortet. Dabei stimmt es bedenklich, dass sich inzwischen nicht mehr netzferne PC-Paranoiker, sondern gerade Insider aus dem IT-Bereich für bessere Datenkontrolle engagieren, etwa in der neu gegründeten Piraten-Partei.
Eschbach gelingt in seiner Story durch zahlreiche Fußnoten der Spagat zwischen der mit Literaturangaben belegten Realität und einer völlig fiktiven Geschichte. Auch wenn das Finale ein wenig über das Ziel hinausschießt, ist Ein König von Deutschland eine ebenso unterhaltsame wie ernst zu nehmende Warnung vor Wahlmanipulation im digitalen Zeitalter - passend zur Bundestagswahl 2009 und zu allen folgenden.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Stellen sie sich vor, ein begabter Hacker erhält den Auftrag aus amerikanischen Regierungskreisen, ein Programm zu schreiben, das Wahlmaschinen manipulieren kann. Und stellen Sie sich vor, dank merkwürdiger Auszählungen und gezielter Manipulationen wird ein Mann namens Georg W. Bush daraufhin 2001 amerikanischer Präsident, und das ganze 2005 noch mal. Eine Gruppe junger Computerspezialisten bekommt davon Wind, dass mittels des Hacker-Programms auch in Deutschland bei der Bundestagswahl 2009 Wahlmaschinen manipuliert werden sollen. Um den Schwindel zu desavouieren, stellen sie nun den Geschichtslehrer König als Spitzenkandidat ihrer neu gegründeten Partei auf, dessen Wahlprogramm einzig und allein die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland enthält! Doch der Plan misslingt und aus einem Lehrer wird ein König... Im Vorfeld der Bundestagswahl gelingt Eschbach ein zugleich spannender wie witziger What if-Roman, der so nahe an der Realität spielt, dass einem angst und bange werden könnte. Ein ungewöhnlicher und durchaus lesenswerter Unterhaltungsroman!
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Eine Reise in die Zukunft - spannend wie ein Thriller Wie sieht die Welt in hundert Jahren aus? Wie werden wir leben? Welche Gefahren drohen uns? Andreas Eschbach denkt aktuelle...
Im Jahr 2015: Hauchdünn und kostbar sind die Sonnensegel der japanischen Solarstation NIPPON. Von ihnen aus wird die Erde mit Energie versorgt. Als die Energieübertragung versagt,...