Wie wird aus dem Skeptiker Augustinus einer der großen Lehrer der Christenheit? Aus dem Kriegshelden Franziskus ein Ordensgründer? Was muss passieren, dass sich eine überzeugte Atheistin wie Edith Stein taufen lässt? Wie begründet die Theologin Dorothee Sölle ihr politisches Engagement? Alois Prinz erzählt von Menschen, die an ihre Grenzen kamen, sich nicht mehr zufrieden geben wollten mit der bestehenden Situation und sich auf die Suche machten. Von Menschen, die alle auf ihre Weise erlebt haben, dass etwas gänzlich Neues ins Spiel kam. "Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht", so fasst es Edith Stein zusammen. Lebensgeschichten für Jugendliche ab 13 Jahren von: Aurelius Augustinus, Franz von Assisi, Teresa von Avila, Martin Luther, Jesus von Nazareth, Blaise Pascal, Dorothee Sölle, Edith Stein, Elisabeth von Thüringen, Simone Weil
Alois Prinz Alois Prinz, geb. 1958, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. Er lebt mit seiner Familie in Feldkirchen-Westerham.
Gewicht: 430 g
Einband: gebunden
Ausstattung: 22 cm
Illustrator: Niklas Schütte Reihe: Gabriel Verlag im Thienemann Verlag GmbH
Dieses Buch berichtet von 10 Personen, die ihr Leben plötzlich sehr stark veränderten. Meistens durch einen religiösen Hintergrund. Eigentlich habe ich mir etwas mehr Breite von diesem Titel erwartet. Es ist aber sicher eine gutes Geschenk für einen religiösen Anlass.
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In diesem Buch zeichnet der Autor -Alois Prinz- das Leben und Wirken von zehn meist historischen Persönlichkeiten nach.Er stellt uns Franz von Assisi , Teresa von Avila, Blaise Pascal, Marthin Luther und einige andere vor.
In sehr einfachen und knappen Sätzen erzählt er von ihrem 1. Leben bis hin zur 2. Geburt. Dabei stellt die 2. Geburt die Bekehrungserlebnisse und das Finden zu Gott dar.Jeder dieser 10 Persönlichkeiten kam irgendwann an ihre innere Grenze auf ganz unterschiedliche Weise, auch die Frömmigkeit stellte sich bei vielen erst in der 2. Lebenshälfte ein, dafür aber umso intensiver. Fast bessesen folgten sie ihrer neuen Glaubenserkenntnis.
Der Autor schafft es leider nicht diese so unterschiedlichen Personen gebührend darszustellen. Ich hatte zeitweise das Gefühl von ein und derselben Person zu lesen, da dieser Erzählstil dazu neigt alles gleich klingen zu lassen. Am meisten entäuschte mich die von ihm beschriebene Lebensgeschichte Martin Luthers, sein Leben und Werken auf so plumpe Art dargestellt zu wissen, schmerzte schon fast.
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In diesem Buch zeichnet der Autor -Alois Prinz- das Leben und Wirken von zehn meist historischen Persönlichkeiten nach.Er stellt uns Franz von Assisi , Teresa von Avila, Blaise Pascal, Marthin Luther und einige andere vor.
Der Autor schafft es leider nicht diese so unterschiedlichen Personen gebührend darszustellen. Ich hatte zeitweise das Gefühl von ein und derselben Person zu lesen, da dieser Erzählstil dazu neigt alles gleich klingen zu lassen. Am meisten entäuschte mich die von ihm beschriebene Lebensgeschichte Martin Luthers, sein Leben und Werken auf so plumpe Art dargestellt zu wissen, schmerzte schon fast.
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Alois Prinz wendet sich in seinem neusten Buch an ein jugendliches Publikum, dem er Schlüsselszenen aus dem Leben von zehn historischen Persönlichkeiten vorstellen möchte. Ziel des Buches ist es, die Leser zum Nachdenken über das eigene Leben zu bringen, über das was man selbst bewirken könnte.
Die Auswahl der Personen finde ich als erwachsene Leserin durchaus interessant. Begonnen mit Jesus, über Augustinus, Luther bis hin zu Dorothee Sölle. Einige der Namen sind bekannter als andere und ich erfuhr einige mir noch unbekannte Details. Auf verhältnismäßig wenigen Seiten zu jeder Person soll das Interesse des Lesers an deren Entscheidung(en) und Verhalten geweckt werden.
Meiner Meinung nach wird Alois Prinz seine Zielgruppe vermutlich nur als Pflichtlektüre in der Schule oder Kirche erreichen. Nur wenige Jugendliche in meinem Bekanntenkreis lesen freiwillig Kurzbiographen und eine noch geringere Zahl würde zu einem Buch mit religiösem Hintergrund greifen. Anfangs hatte ich die Hoffnung, dass "Mehr als Du denkst" sich von anderen Büchern aus diesem Bereich abheben würde, aber dem ist leider nicht so.
Die vorgestellten Menschen waren ausnahmslos sehr starke Persönlichkeiten, die ihren Weg gingen, teilweise ohne Rücksichtnahme auf Familie und Freunde. Manche ihrer Handlungen waren sehr extrem (Essensverweigerung, Ablehnung jeglichen Besitzes oder gar der eigenen Familie als Beispiele) finde ich nicht unbedingt vorbildhaft. Meiner Meinung nach hätte das Thema Nächstenliebe eine größere Rolle spielen können. Auf der anderen Seite bieten diese extremen Handlungen eine gute Diskussionsgrundlage. Als erwachsene Leserin habe ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe, mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Oft zum Auslöser und den Folgen der "2. Geburt", die doch Thema des Buchs sein soll. Doch in vielen Fällen wurde dieser Wandel leider nur kurz und bündig abgehandelt.
In diesem Sinne kann ich "Mehr als Du denkst" für Lehrer und Theologen empfehlen. Als Geschenk würde es bei den mir bekannten Jugendlichen eher auf Ablehnung oder Langeweile stoßen.
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Alois Prinz stellt mit Jesus von Nazareth, Augustinus, Francesco (Franz von Assisi), Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und
Dorothee Sölle zehn Menschen vor, die ihre Bestimmung fanden.
Keine Biographie ist länger als 20 Seiten und sie lesen sich alle locker und leicht. Nur fehlte mir manchmal einfach noch etwas und ich fand es nicht immer ganz nachvollziehbar, was der genaue Auslöser war und warum sich die ein oder andere Person für diesen Lebensweg entschieden hat und warum es genau so gekommen ist. Auch einen chronologischen Ablauf hätte ich bevorzugt, denn dieses vor und zurückspringen verwirrte ein wenig - insbesondere in der Jesus von Nazareth-Biographie. Ich fand es auch nicht so gelungen, dass in den Biographien auf andere Persönlichkeiten zurückgegriffen wurde. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich die Luther-Biographie von Christian Nürnberger in seinem Buch Mutige Menschen gelesen, die mir sehr gut gefallen hatte. Hier wiederum beeindruckte sie mich kaum und auch sein Lebensweg kommt nicht so richtig rüber. Jetzt finde ich die Stelle nicht mehr wieder, aber einmal wird ein Dichter erwähnt, aber nie sein Name genannt. Manches hätte schlichtweg besser herausgearbeitet werden müssen. Die Biographie von Elisabeth von Thüringen gefiel mir am besten.
Für Jugendliche mag es vielleicht ausreichend sein, aber es ist kein Buch, das ich weiterempfehlen würde, denn für meinen Geschmack sind die Biographien nicht gut genug geschrieben worden.
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Alois Prinz stellt mit Jesus von Nazareth, Augustinus, Francesco (Franz von Assisi), Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und
Dorothee Sölle zehn Menschen vor, die ihre Bestimmung fanden.
Keine Biographie ist länger als 20 Seiten und sie lesen sich alle locker und leicht. Nur fehlte mir manchmal einfach noch etwas und ich fand es nicht immer ganz nachvollziehbar, was der genaue Auslöser war und warum sich die ein oder andere Person für diesen Lebensweg entschieden hat und warum es genau so gekommen ist. Auch einen chronologischen Ablauf hätte ich bevorzugt, denn dieses vor und zurückspringen verwirrte ein wenig - insbesondere in der Jesus von Nazareth-Biographie. Ich fand es auch nicht so gelungen, dass in den Biographien auf andere Persönlichkeiten zurückgegriffen wurde. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich die Luther-Biographie von Christian Nürnberger in seinem Buch Mutige Menschen gelesen, die mir sehr gut gefallen hatte. Hier wiederum beeindruckte sie mich kaum und auch sein Lebensweg kommt nicht so richtig rüber. Jetzt finde ich die Stelle nicht mehr wieder, aber einmal wird ein Dichter erwähnt, aber nie sein Name genannt. Manches hätte schlichtweg besser herausgearbeitet werden müssen. Die Biographie von Elisabeth von Thüringen gefiel mir am besten.
Für Jugendliche mag es vielleicht ausreichend sein, aber es ist kein Buch, das ich weiterempfehlen würde, denn für meinen Geschmack sind die Biographien nicht gut genug geschrieben worden.
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ist ein Buch über 10 Menschen, die durch einen "Bruch" oder "einschneidendes Erlebnis" ihr Leben zum Teil radikal veränderten, und zum Christentum fanden.
Der Autor Alois Prinz versucht in Kurzbiographien diesen Bruch nachzuspüren, bzw. für den Leser anschaulich zu erklären. Es ist dabei ein Buch entstanden, das auf knappe und doch interessante Weise, diese Lebenseinschnitte erläutert. Manche dieser Kurzbiographien sind allerdings doch etwas zu kurz geraten, so das der Einschneidende Bruch in den Lebensgeschichten der Personen dem Leser durch die Textkürze nicht immer wirklich nahe gebracht wird. Wenn man sich für eine bestimmte Person interessiert, muß man auf die Liste der weiterführenden Literatur zurückgreifen. Alles im Allen ist das Buch als Einstieg soweit ganz gut gelungen, die Sprache ist in einem leichten erzählendem Stil gefaßt, so das auch wissenschaftlich- und biographielesend "ungeübte" Leser leicht Zugang finden.
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In seinem Buch Mehr als du denkst stellt Alois Prinz dem Leser zehn verschiedene Persönlichkeiten vor, die im Glauben ihre Bestimmung fanden.
Jede Person bekommt dafür ein Kapitel für sich, indem von ihrem Leben vor und nach einem gewissen, oft prägendem Ereignis in dessen Leben erzählt wird.
Der Schreibstil war ganz nett, aber nicht außergewöhnliches, genau wie das ganze Buch. Für Nichtgläubige wirkt alles eher unwirklich und nicht wirklich glaubhaft, vor allem die zweite Geburt. Mit diesem Begriff bezeichnet der Autor das Leben nach eben diesem prägenden Ereignis im Leben der jeweiligen Person.
Das wirklich Interessante an diesem doch eher speziellem Buch waren die Schicksale der Betroffenen. Ansonsten ist es wohl eher etwas für sehr Gläubige, oder die, die sich einfach dafür interessieren.
2,5 von 5
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Wir kommen nicht an der Frage vorbei, wer wir sind und was wir wollen. (Edith Stein)
Einige Menschen gelangen irgendwann in ihrem Leben an einen Punkt, an dem sie sich die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen. Durch gewisse Ereignisse, positive oder negative, erweist sich das oft als Wendepunkt im Leben, sozusagen als zweite Geburt, in dem sie ihre wahre Bestimmung finden. In Mehr als Du denkst hat Alois Prinz die Wendepunkte bekannter , aber auch (mir) unbekannter Persönlichkeiten auf eine äußerst unterhaltsame Weise beschrieben. Geschildert werden die Lebensgeschichten (und Wendepunkte) von Jesus, Augustinus, Franz von Asssisi, Elisabeth von Thüringen, Theresa von Avil, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle. Dabei geht der Autor geschichtlich durch die verschieden Epochen, angefangen bei Jesus und endend bei dem Tode von Dorothee Sölle im Jahr 2003. Wichtige historische Ereignisse verknüpft er dabei geschickt mit dem Leben der verschieden Menschen.
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir das Buch überhaupt liegt. Das hat sich jedoch direkt nach den ersten Seiten gelegt. Das Buch ist spannend, unterhaltsam und zudem noch informativ. Ich denke, das liegt daran, das die wesentlichen Information über diese Menschen in eine Kurzbiografie eingefasst wurden und die ganzen unnützen Informationen, die eine Biografie meiner Meinung nur belasten, aussen vor geblieben sind. Trotzdem fehlt nichts, da die Wendepunkte klar herausgearbeitet worden sind. Mir hat das sehr gut gefallen.Und was ich auch ganz wichtig finde es regt zum nachdenken an. Das Buch ist eine ganz ungewöhnliche Mischung aus einer Auseinandersetzung mit dem Glauben, der Geschichte quer durch die Zeit und den jeweiligen Zeitzeugen. Ein schönes Buch für alle, die bei Biografien gerne an der Oberfläche bleiben und nicht zu tief ins Thema abgleiten möchten. Oder aber auch einfach, um sich Appetit auf mehr zu holen. Bei mir war letzteres der Fall, und mit einigen mir unbekannteren Persönlichkeiten wie Blaise Pascal werde ich mich sicher nicht zum letzten mal beschäftigt haben.
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Wir kommen nicht an der Frage vorbei, wer wir sind und was wir wollen. (Edith Stein)
Einige Menschen gelangen irgendwann in ihrem Leben an einen Punkt, an dem sie sich die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen. Durch gewisse Ereignisse, positive oder negative, erweist sich das oft als Wendepunkt im Leben, sozusagen als zweite Geburt, in dem sie ihre wahre Bestimmung finden. In Mehr als Du denkst hat Alois Prinz die Wendepunkte bekannter , aber auch (mir) unbekannter Persönlichkeiten auf eine äußerst unterhaltsame Weise beschrieben. Geschildert werden die Lebensgeschichten (und Wendepunkte) von Jesus, Augustinus, Franz von Asssisi, Elisabeth von Thüringen, Theresa von Avil, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle. Dabei geht der Autor geschichtlich durch die verschieden Epochen, angefangen bei Jesus und endend bei dem Tode von Dorothee Sölle im Jahr 2003. Wichtige historische Ereignisse verknüpft er dabei geschickt mit dem Leben der verschieden Menschen.
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir das Buch überhaupt liegt. Das hat sich jedoch direkt nach den ersten Seiten gelegt. Das Buch ist spannend, unterhaltsam und zudem noch informativ. Ich denke, das liegt daran, das die wesentlichen Information über diese Menschen in eine Kurzbiografie eingefasst wurden und die ganzen unnützen Informationen, die eine Biografie meiner Meinung nur belasten, aussen vor geblieben sind. Trotzdem fehlt nichts, da die Wendepunkte klar herausgearbeitet worden sind. Mir hat das sehr gut gefallen.Und was ich auch ganz wichtig finde es regt zum nachdenken an. Das Buch ist eine ganz ungewöhnliche Mischung aus einer Auseinandersetzung mit dem Glauben, der Geschichte quer durch die Zeit und den jeweiligen Zeitzeugen. Ein schönes Buch für alle, die bei Biografien gerne an der Oberfläche bleiben und nicht zu tief ins Thema abgleiten möchten. Oder aber auch einfach, um sich Appetit auf mehr zu holen. Bei mir war letzteres der Fall, und mit einigen mir unbekannteren Persönlichkeiten wie Blaise Pascal werde ich mich sicher nicht zum letzten mal beschäftigt haben.
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Eine Tür öffnet sich.
Und der Leser darf eintreten in die Lebensgeschichten zehn außergewöhnlicher Menschen.
Zugegeben, es ist jeweils ein recht kurzer Besuch,
eher eine Stippvisite als ein langer Aufenthalt.
Das tut der Freude an den Einblicken in diese 10xLeben aber keinen Abbruch.
Die einzelnen Porträts sind eher erzählerischer als historischer Natur.
Besonders auffallend ist dies schon beim Lebensweg des Jesus von Nazareth.
Alois Prinz beschränkt sich hier ausschließlich auf die biblischen Zeugnisse.
Historisch-kritische Bibelforschung lässt er dabei völlig außer Acht.
So versteht er die einzelnen Lebensgeschichten, von denen er erzählt,
wohl oft auch eher wirklich als erzählende Deutung denn als historische Information.
Dies tritt in allen der zehn Lebensporträts zu Tage.
Letztlich sind es aber eben auch Glaubensgeschichten,
in die wir einen Einblick erhalten.
Glaubensgeschichten haben einen viel tieferen Wahrheitskern,
als auf historischem Weg zu ermitteln und vermitteln ist.
Und gerade diesen verbindenden Wahrheitskern arbeitet Alois Prinz so gut heraus:
Es geht um Wendepunkte im Leben, die zum Eigentlichen führen, zum Inneren Kern,
eng verbunden mit dem Traum von einer schöneren, besseren, gerechteren Welt.
Prinz nennt dies die "zweite Geburt".
An diesen beispielhaften Menschen verschiedener Epochen und ihrer Geschichten
wird der Leser angeregt, über seine eigene Lebensbestimmung nachzudenken.
Besonders erfreut mich dabei der in unsrer Zeit fast schon mutige Versuch,
die christliche Perspektive dafür aufzuzeigen, einen christlichen Antwortversuch zu wagen.
Keinesfalls aufdringlich missionarisch, sondern philosophisch durchdacht.
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In diesem knapp 200 Seiten umfassenden Werk des Autors Alois Prinz werden kurze Ausschnitte aus dem Leben und gelegentlich auch Kürzestfassungen des gesamten Wirkens von zehn Menschen präsentiert. Hierbei handelt es sich um Männer und Frauen, die für das Christentum, v.a. das protestantische Christentum, eine gewisse Bedeutung hatten.
Mag das Konzept für den Christen noch reizvoll klingen, hört der Rest der Menschheit schon wieder weg. Und das zu recht. Mein Ratschlag: Die Christen sollten sich dem Rest anschließen. Welchen Zweck man diesem Buch auch unterstellen mag es erfüllt ihn nicht.
Christen werden enttäuscht sein, da die Dinge die erzählt werden ihnen ohnehin schon lange bekannt sind.
Andersgläubige, die mit diesem Buch vielleicht hätten missioniert werden können (vielleicht war das die ursprüngliche Intention?), werden von der Oberflächlichkeit und der mangelnden sachlichen Herangehensweise - das Buch besteht abgesehen von den willkürlichen Ausschmückungen des Autors fast ausschließlich aus direkten und indirekten Zitaten - enttäuscht sein.
Die Menschen, denen der Klappentext interessant erschien, werden sich fragen, ob der Verfasser dieses Textes das Buch vorher gelesen hat, denn
1. die im Buch aufgeführten Personen sind nicht auf der Suche nach was auch immer;
2. es treten keine entscheidenden Wendepunkte in ihrem Leben auf, die sie dazu bringen würden ihr Leben grundlegend zu ändern.
Die interessierte - oder vielleicht unglücklich mit dem Buch beschenkte - Jugend wird hier nichts finden was sie geistig oder geistlich weiterbringt, auch wenn die Sprache offenbar krampfhaft auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist. Im Gegenteil finde ich die Geschichten für die Jugend ziemlich gefährlich, da hier fast ausnahmslos alle dargestellten Personen entweder renitent, hochmütig oder anderweitig unliebsam waren oder sich die Zeit als Säufer und Straßenschläger vertrieben haben, bis sie zum Christentum übergetreten sind bzw. sich stärker dafür eingesetzt haben. Warum dieser Bruch jeweils stattfindet wird jedoch nie ausreichend ausgeführt, so dass die Jugend nach der Lektüre des Buches davon überzeugt sein könnte jeden Blödsinn machen zu dürfen - die Erleuchtung kommt ja sowieso irgendwann von ganz allein.
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Jesus von Nazareth, Aurelius Augusts, Franz von Assisi, Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle - das sind die Persönlichkeiten in "Mehr als du denkst" von Alois Prinz.
Von manchen hat man schon viel gehört - andere sind einem komplett fremd. Sie stammen aus verschiedenen Epochen und kommen aus unterschiedlichen Ländern. Aber sie alle haben etwas gemeinsam: Durch ihren starken Glauben hatten sie den Mut sich gegen bestehende Ordnungen ihrer Zeit aufzulehnen und ihrer wahren Bestimmung zu folgen.
Genau deswegen sind ihre Geschichten in diesem Buch gesammelt...
Meine Meinung:
Alois Prinz berichtet in kurzen Kapiteln von ihrer Kindheit, ihrem Leben und ihrer 2. Geburt wie er es nennt. So können auch nicht gläubige Menschen das Buch sehr gut lesen, denn nach einer Geschichte könnte man leicht Pause machen und zu einem anderen Zeitpunkt weiterlesen.
Die Persönlichkeiten sind doch sehr verschieden, manche hatten ein sehr ausuferndes Leben bevor sie zum Glauben kamen, andere wuchsen ruhig auf und waren von Beginn an gläubig. Manche wurden durch ein einziges Erlebnis zum Umdenken bewogen, bei anderen war es ein lange Entwicklungsprozess.
Alois Prinz hat aber gut daran getan unterschiedliche Charaktere zu wählen, denn so wird verdeutlicht, dass jeder Menschen, unabhängig von Religion, Abstammung, Umgebung... seinen Weg finden kann.
Das Thema ist sehr trocken, die Berichte von Fakten bestimmt. Aber das ist auch notwendig um die Stärke der Persönlichkeiten übermitteln zu können.
Die Sprache ist nüchtern und sachlich, angepasst an das Thema.
Die äußere Gestaltung ist stimmig zum Inhalt, es zeigt eine offene Tür und scheint zu sagen: "Wenn du deinen Weg wirklich gehen willst, gibt es immer eine offene Tür dafür".
Fazit:
Das Buch ist nicht sehr dick und deswegen schnell gelesen, kann aber doch einiges aussagen.
Es sagt und zeigt, dass es sich lohnt seine Ideale zu verwirklichen und seinem Leben einen Inhalt zu geben, mit dem man selbst umgehen kann.
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ist der Titel Mehr als du denkst, in dem es um 10 Menschen geht die Ihre "zweite Geburt" erlebt haben. Hier werden Historische Persönlichkeiten kurz dargestellt und es wird kurz, wirklich kurz, auf das Endecken Ihrer Religiosität hingewiesen.
Der Schreibstil find ich ist farblos und fast schon gelangweilt, es ist zum teil ein herunter Beten von Eckdaten die bereits bekannt sind. Man erfährt nichs neues.
Es ist schade das dies sehr intressant Thema nicht auf lebend Personen bezogen wird, denn da hätte man wirklich die Möglichkeit direkt auf diese "Zeite Geburt" einzugehen
So ist dieser Vielversprechende Titel nur enttäuschend.
Man kann es durch aus als Kurzinfo nutzen um evtl. auszuwählen welche Biographie man als nächstes liest.
Das Desing des Buches selber finde ich sehr ansprechend
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In dem Buch "Mehr als du denkst" stellt der Autor Alois Prinz zehn Persönlichkeiten vor, die ihre Bestimmung im Glauben gefunden haben.
In jedem Kapitel geht es um das Leben einer anderen Person. Der Autor beschreibt das Leben vor und nach den Wendepunkten im Leben der verschiedenen Leute, die der Autor die "zweite Geburt" nennt. Auf wenigen Seiten wird eine kurze Biografie der Personen gegeben. Teils zitiert der Autor aus dessen Werken und gibt auch gleich seine eigene Interpretation dazu zum besten.
Der Schreibstil ist recht angenehm, das Buch liest sich schnell, aber auch recht unspekakulär. Der jeweilige Wendepunkt, die "zweite Geburt" geht teils ein wenig unter und wirkt auch einfach überhaupt nicht glaubhaft für Leser, die nicht gläubig sind.
Die Aufmachung des Buches an sich fand ich allerdings sehr ansprechend. Der Schutzumschlag ist in dezenten Farben gehalten und der Kapitelaufbau im Buch selbst ist gut gegliedert mit seinen zahlreichen kurzen Absätzen.
In Anlehnung an den Titel muss ich sagen, dass das Buch eher weniger enthielt als ich dachte. Einzig interessant fand ich teils das persönliche Engagement und das Schicksal einiger der beschriebenen Personen.
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In dem Buch "Mehr als du denkst" stellt der Autor Alois Prinz zehn Persönlichkeiten vor, die ihre Bestimmung im Glauben gefunden haben.
In jedem Kapitel geht es um das Leben einer anderen Person. Der Autor beschreibt das Leben vor und nach den Wendepunkten im Leben der verschiedenen Leute, die der Autor die "zweite Geburt" nennt. Auf wenigen Seiten wird eine kurze Biografie der Personen gegeben. Teils zitiert der Autor aus dessen Werken und gibt auch gleich seine eigene Interpretation dazu zum besten.
Der Schreibstil ist recht angenehm, das Buch liest sich schnell, aber auch recht unspekakulär. Der jeweilige Wendepunkt, die "zweite Geburt" geht teils ein wenig unter und wirkt auch einfach überhaupt nicht glaubhaft für Leser, die nicht gläubig sind.
Die Aufmachung des Buches an sich fand ich allerdings sehr ansprechend. Der Schutzumschlag ist in dezenten Farben gehalten und der Kapitelaufbau im Buch selbst ist gut gegliedert mit seinen zahlreichen kurzen Absätzen.
In Anlehnung an den Titel muss ich sagen, dass das Buch eher weniger enthielt als ich dachte. Einzig interessant fand ich teils das persönliche Engagement und das Schicksal einiger der beschriebenen Personen.
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Kurzbiographien von zehn Menschen die, nach langer Suche , Ihre Bestimmung fanden.
Jesus von Nazareth, Augustinus, Fancesco, Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil, Dorothee Sölle.
Wer hätte gedacht, das Martin Luther ein ängstlicher und schüchterner Junge war, wo er doch später selbstbewusst und unverrückbar für seinen Glauben einstand und seine Thesen anschlug. Dorothee Sölle und die zweite Geburt, Glaube an Gott, Freiheit, Emanzipation, das Recht immer wieder ein anderer zu werden. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und bestimmt nicht an einem Tag gelesen werden kann. Viele interessante Wege auf der Suche nach etwas für Sie noch unbestimmten. Sie kommen immer wieder an Wendepunkte und doch geben Sie nicht auf, bis Sie endlich ihre Bestimmung finden, jeder von Ihnen auf seine Weise. Sie hören auf Ihre innere Stimme und gründen z.B. Orden oder Klöster oder verschenken Ihre weltlichen Güter. Geschichte einmal einfach und interessant, wenn doch manche Lehrer so neugierig machen könnten. Es muss nicht immer eine trockene wissenschaftliche Abhandlung sein.
Dorothee Sölle Wir beginnen den Weg zum Glück nicht als Suchende, sondern als schon Gefundene.
Ein Buch bei dem man immer wieder verweilen kann.
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In "Mehr als Du denkst" versucht Alois Prinz, anhand von zehn Kurzbiografien seine These zu beweisen, dass es im Leben neben der biologischen Geburt noch eine geistige Geburt geben muss, um ein vollwertiger Mensch zu sein. Dass diese zweite Geburt aus Sicht des Autors allein in der Hinwendung zu Gott liegen kann, war mir klar, als ich das Vorwort gelesen hatte.
In simpel formulierten Erzählungen beschreibt Alois Prinz die Wendepunkte im Leben von Jesus von Nazareth, Aurelius Augustinus, Franz von Assisi, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Elisabeth von Thüringen, Simone Weil und Dorothee Sölle. Er legt dabei stets den Schwerpunkt in die Kindheit und Jugend des jeweiligen Menschen. Das ist ok für ein Kinder- und Jugendbuch, damit sich der Leser auch mit den beschriebenen Figuren identifizieren kann. Oft bricht er für meinen Geschmack zu knapp nach dem Erleuchtungsmoment ab und lässt den Leser allein mit der Frage, was weiter aus der beschriebenen Person geworden ist. Die einfache Sprache störte mich nicht, weil mir ja schon aus der Leseprobe klar war, dass es nicht für Erwachsene geschrieben ist. Wohl aber hatte ich oft das unbestimmte Gefühl, man präsentiere mir nur die halbe Wahrheit und nicht in Konzept und Theorie des Autors passende Teilaspekte würden mir verschwiegen. Mitunter war dieser Zweifel so stark, dass ich meine Brockhaus-Enzyklopädie und Wikipedia hinzu zog.
Das Buch hinterlässt mich unsicher. Unsicher, ob die These des Autors wirklich ein ganzes Buch tragen kann. Unsicher, ob man jugendlichen Lesern wirklich unterschwellig sagen darf, sie seien noch keine vollwertigen Menschen, solange sie noch keine solch lebensbestimmende Erleuchtung hatten wie die beschriebenen Personen. Unsicher, ob ich dieses Buch weiter empfehlen kann. Unsicher, was ich nun mit diesem Buch mache. Ich werde es wohl einem Erwachsenen schenken, obwohl in diesem Frühjahr zweimal Kommunion einmal Firmung und dreimal Konfirmation in meiner Umgebung anstehen. Denn ich bin auch unsicher, ob der Autor dieses Buch nicht aus bloßem Kalkül geschrieben hat, mit genau diesen kirchlichen Initiationsfesten sein Geld zu machen, wenn gutmeinende Großeltern, Tanten und Paten auf der Suche nach einem geeigneten Geschenk die Buchhandlungen durchstreifen.
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In "Mehr als Du denkst" versucht Alois Prinz, anhand von zehn Kurzbiografien seine These zu beweisen, dass es im Leben neben der biologischen Geburt noch eine geistige Geburt geben muss, um ein vollwertiger Mensch zu sein. Dass diese zweite Geburt aus Sicht des Autors allein in der Hinwendung zu Gott liegen kann, war mir klar, als ich das Vorwort gelesen hatte.
In simpel formulierten Erzählungen beschreibt Alois Prinz die Wendepunkte im Leben von Jesus von Nazareth, Aurelius Augustinus, Franz von Assisi, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Elisabeth von Thüringen, Simone Weil und Dorothee Sölle. Er legt dabei stets den Schwerpunkt in die Kindheit und Jugend des jeweiligen Menschen. Das ist ok für ein Kinder- und Jugendbuch, damit sich der Leser auch mit den beschriebenen Figuren identifizieren kann. Oft bricht er für meinen Geschmack zu knapp nach dem Erleuchtungsmoment ab und lässt den Leser allein mit der Frage, was weiter aus der beschriebenen Person geworden ist. Die einfache Sprache störte mich nicht, weil mir ja schon aus der Leseprobe klar war, dass es nicht für Erwachsene geschrieben ist. Wohl aber hatte ich oft das unbestimmte Gefühl, man präsentiere mir nur die halbe Wahrheit und nicht in Konzept und Theorie des Autors passende Teilaspekte würden mir verschwiegen. Mitunter war dieser Zweifel so stark, dass ich meine Brockhaus-Enzyklopädie und Wikipedia hinzu zog.
Das Buch hinterlässt mich unsicher. Unsicher, ob die These des Autors wirklich ein ganzes Buch tragen kann. Unsicher, ob man jugendlichen Lesern wirklich unterschwellig sagen darf, sie seien noch keine vollwertigen Menschen, solange sie noch keine solch lebensbestimmende Erleuchtung hatten wie die beschriebenen Personen. Unsicher, ob ich dieses Buch weiter empfehlen kann. Unsicher, was ich nun mit diesem Buch mache. Ich werde es wohl einem Erwachsenen schenken, obwohl in diesem Frühjahr zweimal Kommunion einmal Firmung und dreimal Konfirmation in meiner Umgebung anstehen. Denn ich bin auch unsicher, ob der Autor dieses Buch nicht aus bloßem Kalkül geschrieben hat, mit genau diesen kirchlichen Initiationsfesten sein Geld zu machen, wenn gutmeinende Großeltern, Tanten und Paten auf der Suche nach einem geeigneten Geschenk die Buchhandlungen durchstreifen. Ich fürchte aber, für den einen oder anderen ist das Buch "Weniger als du denkst"...
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Alois Prinz befasst sich in diesem Buch mit zehn Menschen die durch ein Ereigniss ihre zweite Geburt erfahren. Diese zweite Geburt führt in ein christliches Leben. Prinz erzählt in einem flüssigen Schreibstil kurze Einblicke in die Leben von: Jesus von Nazareth, Agustinus, Francesco, Elisabeth von Thüringen, Theresa von Avila, Martin Luther, Blais Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle. Jeder Einblick beginnt mit der Jugend der Personen und endet an dem Punkt an dem sie die zweite Geburt erfahren. Leider geht es nicht über diesen Punkt hinaus.
Meine Meinung:
Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Man erfährt ein wenig über Menschen die einem bis dahin wahrscheinlich so gut wie gar nichts sagen. Auch erfährt man, durch welche Situationen Menschen zum Glauben und das Christentum kommen. Leider lese ich nicht so gerne Biographien und kann somit nicht viel mit diesem Buch anfangen. Ich denke mir, dass Menschen die dieses Buch lesen und sich mit dem Thema Glauben richtig auseinandersetzen auch einiges über sich selbst lernen. Leider konnte ich nicht viel mit diesem Buch anfangen.
Mein Fazit:
Ein gutes Buch wenn man sich mit dem Thema Glauben auseinandersetzen möchte und ein wenig mehr über eine zweite Geburt in den Glauben erfahren und lernen möchte.
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Mehr als du denkst beschäftigt sich mit zehn Menschen, die an Wendepunkte in ihren Leben kamen und dadurch ihre Bestimmung fanden. Geschichten, chronologisch aufgebaut, über Jesus von Nazareth, Augustinus, Franz von Aissisi, Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle.
Bei allen behandelten Personen beginnt Alois Prinz mit der Kindheit. Wie und in welcher Familie sind sie aufgewachsen, in welchem geschichtlichen Rahmen und ob Religion und Glaube überhaupt gleich von Anfang an Themen waren. Viele haben nämlich zuerst überhaupt nichts mit Gott anfangen können oder nahmen die Religion innerhalb ihrer Familien als gegeben hin, ohne zu hinterfragen oder sich selbst über den eigenen Glauben Gedanken zu machen. Der Bogen wird gespannt, bis sie schließlich durch eine bestimmte Erfahrung, ein Erlebnis oder einen Gedanken an einen Wendepunkt kamen und ihre zweite Geburt erlebten - Die Geburt als Christ in den Glauben hinein.
Das Buch ist sehr verständlich und flüssig geschrieben. Man kann es, auch als nicht gläubiger Mensch, gut lesen, da es nicht versucht zu bekehren oder zu belehren. Man gewinnt Einblicke in die unterschiedlichen Leben, die meiner Meinung nach, aber leider doch etwas kurz abgehandelt wurden - In der Regel 15-20 Seiten pro Person. Gleichzeitig habe ich Menschen kennen gelernt, von denen ich noch nie etwas gehört habe und somit mein Wissen erweitern können.
Trotzallem konnte mich das Thema nicht komplett mitreißen. Es wurde mehr über die Zeit geschrieben, wo der Glaube noch keine tiefere Rolle im Leben der Einzelnen gespielt hat und weniger über die Zeit nach der zweiten Geburt, das mich doch etwas mehr interessiert hätte. Für Leser, die Sachbücher gerne lesen, selber Christ sind oder sich auf dem Weg dorthin befinden, ist Mehr als du denkst sicherlich ein zu empfehlendes Buch, da es Personen aufzeigt, die ihre Bestimmungen fanden und vielleicht zum weiteren Nachdenken anregen.
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