Grabesgrün. Cassie Maddox, Band 1
Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award 2008, Kategorie Best First Novel
- Erschienen: Juli 2008
- EAN: 9783502101918
- ISBN-10: 3-502-10191-4
- Seitenzahl: 672
- Stilrichtung: Kriminalroman
- Sprache(n): Deutsch
- Erschienen bei: Scherz
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"Sie dürfen nicht vergessen: Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist
grundsätzlich, aber rissig, verwirrend gebrochen wie gesplittertes Glas. Wahrheit ist das
Kernstück unseres Berufs, das Endspiel bei jedem Zug, den wir machen, doch wir verfolgen sie
mit Strategien, die sorgsam aus Lügen und Verschleierung und jeder Spielart von Betrug
zusammengesetzt sind. Was ich Ihnen sagen will, ehe ich mit meiner Geschichte anfange, ist
zweierlei: Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge." "Dieses erstaunliche Debüt webt ein Intrigennetz, das selbst den gerissensten Leser
herausfordert. Raffiniert, schockierend und mit nachhaltiger Wirkung." Sunday Independent
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Kundenrezensionen
Durchschnitt (7 Leser)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"spannend und interressant",
von
Blacky
(03.02.2010)
Beschreibung:
Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob und Cassie verfolgen, führt sie nur tiefer in ein Dickicht, in dem sich alle Gewissheiten in ihr Gegenteil verkehren. Und keiner darf erfahren, dass Rob vor vielen Jahren selbst etwas Furchtbares erlebt hat im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte ...
"Sie dürfen nicht vergessen: Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlich, aber rissig, verwirrend gebrochen wie gesplittertes Glas. Wahrheit ist das Kernstück unseres Berufs, das Endspiel bei edem Zug, den wir machen, doch wir verfolgen sie mit Strategien, die sorgsam aus Lügen und Verschleierung und jeder Spielart von Betrug zusammengesetzt sind. Was ich Ihnen sagen will, ehe ich mit meiner Geschichte anfange, ist zweierlei: Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge."
Diese außergewöhnlichen Sätze des ermittelnden Beamten Robb sind der Anfang dieses Buches.
Die ganze Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt und von Seite zu Seite spannender.
Im Laufe der Ermittlinugen werden immer mehr Details enthüllt, die zunächst wie eine heiße Spur aussehen, dann aber doch nicht zum Täter führen.
Als der Täter entlarvt wird, ist es für de Leser dann doch überraschend und die Frage nach dem "Warum?" wird auch noch beantwortet.
Was Robb vor Jahren bei dieser Ausgrabungsstätte erlebt hat, wird zwar direkt am Anfang erzählt, allerdings ist der Ausgang dieser früheren Geschichte für mich eher unbefriedigend. Aber um diese "alten Kamellen" geht es ja auch nur am Rande dieses Buches.
Alles in allem, ein fesselndes Buch, das man stellenweise durchaus schon als Thriller bezeichnen kann.
Ich habe gesehen, dass es schon Band 2 gibt und werde auch den mit Sicherheit lesen.
Reihenfolge "Cassie Madox":
1. Grabesgrün
2.Totengleich
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0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Langweilig und öde",
von
CaWa - die Leseratte
aus Hilden (02.02.2010)
Na, für mich ist es beim besten Willen nicht nachvollziehbar, was an diesem Buch spannend und subtil sein soll. Mir ging von der ersten Seite an die bildreiche ausufernde Sprache auf den Wecker, Hab mich dann noch tapfer bis Seite 30 gequält, um das Buch endgültig aus der Hand zu legen. Mir das noch weitere 660 Seiten anzutun, dazu habe ich keine Lust.
Es ist nicht immer alles gut, was hochgelobt wird.
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0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Die Vergangenheit lässt dich niemals ruhen!",
von Mechthild Stephani aus Landau (27.07.2009)
Ein totes Mädchen auf einem Opferaltar. Eine beklemmende Atmosphäre. Zwei junge Ermittler die ihre Vergangenheit brutal einholt. Hat der Täter aus der Vergangenheit wieder zugeschlagen und kann nun seine Tat vollenden? Was ist mit den verschwundenen Freunden des Ermittlers geschehen?
Sehr packend erzählt, psychologisch hintergründig. Ein toller Debütroman.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Aus der Kindheit gefallen",
von
Polar
aus Aachen (07.11.2008)
Dass ein Thriller nicht alle Erwartung erfüllt, kommt häufig vor. Mal hält der Plot nicht über die vielen Seiten, mal erscheint einem die Geschichte zu konstruiert, auf Effekt aufgebaut. Tanja French entgeht diesen Fallstricken in Grabesgrün beinah. Man möchte unbedingt herausfinden, was damals im Wald geschah. Fast erscheint es so, dass dieses Geheimnis mehr fasziniert, als der aktuelle Mordfall. French kann schreiben, sie besitzt ein feines Gespür für Charakterzeichnung und versammelte eine interessante Schar illustrer Personen um sich. Und doch stellen sich Längen ein. Das liegt teilweise am ausgedehnten Perspektivwechsel des Ich-Erzählers, der sich in zu vielen Details und Nebensträngen zu verlieren scheint - beinah so, wie bei einer Pointe, die zu sehr ausgeschmückt wird und an Kraft verliert. Der Plot auf zwei Ebenen ist immer noch gut gebaut, doch man spürt, dass weniger Abschweifen ihn kräftiger schillern ließe. Im Mittelpunkt stehen all die Lügen, die sich mit den Jahren um die geheimnisvollen Vorfälle im Wald ranken. Sie zu entschlüsseln und gleichzeitig den Mord an einem Mädchen aufzuklären, bleiben Rob und Cassie nicht viel Zeit. Die Spiegelung eines vergangenen Geheimnisses an einer Beinah-Wiederholung macht den Reiz von Grabesgrün auf. Dass nicht alle Geheimnisse ans Tageslicht gezerrt werden, macht den Charme dieses Debüts aus.
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