Alle, alle lieben dich
von Stewart O'Nan

Alle, alle lieben dich

Roman

  • Erschienen: Jänner 2009
  • EAN: 9783498050382
  • ISBN-10: 3-498-05038-9
  • Seitenzahl: 416
  • Stilrichtung: Romane
  • Sprache(n): Deutsch
  • Erschienen bei: Rowohlt Verlag

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Es ist ihr letzter Sommer vor dem College, der beste Sommer seit der achten Klasse. Kim badet im Fluss, steigt in ihren alten Chevy und macht sich auf den Weg zum Schnellrestaurant, wo sie arbeitet. Dann verliert sich ihre Spur. Familie, Freunde, Polizei - plötzlich sind alle betroffen. Kims Verschwinden rührt an den Grundfesten der mittelständischen Ordnung. Aus Menschen, die sie kannten, werden solche, die sie bloß zu kennen glaubten. Sie werden sich selbst und einander verdächtig. Und halten nach Kräften an dem fest, was ihnen zu entgleiten droht: Kim oder die Erinnerung an sie, die kleinstädtische Ruhe - und die eigenen Geheimnisse. Mit feinem Gespür für die abgründigen Schattierungen des Alltäglichen zeichnet Stewart O'Nan das Psychogramm einer Kleinstadt im Ausnahmezustand. Ein hochliterarischer Thriller - unaufdringlich anrührend und von nachgerade beklemmender Präzision.

Thomas Gunkel
Nick McDonell, 1984 geboren, wuchs in New York auf und studierte Literatur an der Harvard University. Sein erster Roman Zwölf erschien, als Nick McDonell gerade siebzehn Jahre alt war. Von der Kritik gefeiert, wurde Zwölf ein internationaler Bestseller und ist inzwischen von Joel Schumacher verfilmt worden (Kinostart: Herbst 2010). Heute arbeitet Nick McDonell als Journalist und berichtet aus dem Sudan und Irak. Ein hoher Preis ist sein dritter Roman.

Stewart O'Nan
Stewart O'Nan wurde 1961 in Pittsburgh geboren und wuchs in Boston auf. Er arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte in Cornwell Literaturwissenschaft. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Conneticut. Für sein Esrtlingsroman "Engel im Schnee" erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Der Großmeister der amerikanischen Gegenwartsliteratur hat wieder eine Geschichte geschrieben, deren Intensität man am eigenen Leib spürt. O'Nan lässt tief in die Seelen seiner Figuren blicken und am Ende blickt man auf die eigene.

Gewicht: 514 g
Einband: gebunden
Übersetzt von: Thomas Gunkel
Ausstattung: 21 cm

Sprache(n): Deutsch

 

 

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"Alle, alle lieben dich",

von Susanne Klöhn aus Köln (20.08.2009)


In einer amerikanischen Kleinstadt verschwindet die 18-jährige Kim und es beginnt eine fieberhafte Suche nach ihr.
Das liest sich spannend wie ein Krimi, ist aber viel mehr: Stewart O’Nan beobachtet die Betroffenen dieser Katastrophe und zeigt, wie sie damit leben und darin überleben: die Mutter, die sich in Aktionismus flüchtet, der Vater, der sich zurück zieht, die Schwester, die Freunde… Sie alle haben kleine Geheimnisse und nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Stewart O’Nan lässt uns bis – fast – zur letzten Seite mit seinen Figuren hoffen und bangen. Mich hat dieses Buch gefesselt und tief berührt.

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"Die Hoffnung stirbt zuletzt",

von Anja Günther aus Euskirchen (12.08.2009)


Ein junges Mädchen verschwindet an einem sonnigen Tag auf dem Weg zur Arbeit. Eine Kleinstadt im Ausnahmezustand.
Von Kim fehlt jede Spur. Keiner kann sich ihr Verschwinden erklären und alle fangen an, nach ihr zu suchen; Familie, Freunde, Kollegen. Doch Monate vergehen und Kim wird nicht gefunden. Aber ihre Eltern wollen die Hoffnung nicht aufgeben...
Stuart O'Nan erzählt von der Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens und von der Angst, zu vergessen.
Tragisch, anrührend, beklemmend - gut!

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"Eindrucksvoller Roman",

von Annett Hajek aus Günthersdorf (05.06.2009)


Eine beklemmende und eindringende Story über eine amerikanische Kleinstadt, die sich im Ausnahmezustand befindet, seitdem Kim ein 18 jähriges Mädchen plötzlich spurlos verschwunden ist. In ihrem letzten Sommer vor dem College hängt sie in jeder freien Minute mit ihren Freunden rum, badet im Fluss, jobbt im Schnellrestaurant – doch an jenem Tag kommt sie dort nie an. Eine fieberhafte Suche beginnt an der sich Familie, Freunde und Polizei beteiligen. Die heile Fassade beginnt zu bröckeln, denn jeder hat irgendwo etwas zu verbergen. Ein spannender und zugleich einfühlsamer Roman, der einen bis zuletzt hoffen lässt und einen lehrt sich mit dem Schrecklichen zurechtzufinden.

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"Ein Thriller der anderen Art!",

von Silvia Brieseck aus Göttingen (14.05.2009)


Was würden Sie tun, wenn Ihre Tochter plötzlich verschwunden ist?
Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie nicht wissen, wo Sie ist und wie es ihr geht?
Dieser Roman ist erschreckend real und beschreibt, meiner Meinung nach, treffend wie ein solcher Verlust das Leben einer Familie und einer Kleinstadt ändern kann.
Abgründe tun sich auf und jeder einzelne muss für sich selber das Geschehene verarbeiten.
Trotz oder grade aufgrund der beklemmenden Situation lesenswert.

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