Toskana für Arme
Liebeserklärung an ein italienisches Dorf
- Erschienen: März 2009
- EAN: 9783463405599
- ISBN-10: 3-463-40559-8
- Seitenzahl: 336
- Sprache(n): Deutsch
- Erschienen bei: Kindler Verlag
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Voller Liebeskummer ist Max aus Deutschland geflohen und hat sich einen Traum erfüllt: ein Haus im sonnigen Italien. Für eine Villa in den sanft geschwungenen Hügeln der Toskana hat sein Geld nicht gereicht, und so ist es ein baufälliges rustico in den rauen Marken geworden. Dort lebt er einsam und allein mit Uilly, dem faulsten und gefräßigsten maremmischen Hirtenhund der Welt. Doch das selbst gewählte Eremitenleben ist nicht ohne Gefahren: Als ihm eines Tages der zentnerschwere Deckel seiner Zisterne auf den Kopf fällt, entrinnt er nur knapp dem Tode. Immerhin lernt er durch diesen Unfall Gino kennen, der doppelt so alt ist und bald sein bester Freund wird. Gino, früher Lastwagenfahrer, jetzt Maurer und selbsternannter Philosoph, macht Max mit allen bekannt, die rund um den Monte Dolciano wichtig sind. Und er führt ihn ein in das Wesen der Italiener. Oberstes Gebot: in jeder Situation bella figura wahren. Da hat der harmlose Deutsche im Land der Missverständnisse noch einiges zu lernen ... Auch, was wahre Liebe betrifft.
Kundenrezensionen
Durchschnitt (5 Leser)
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"Ab nach Italien...",
von Teresa Kopp aus Pforzheim (06.02.2010)
Als Max von seiner großen Liebe Anna verlassen wird, beschließt er nach Italien auszuwandern und da sein Geld nun mal nicht für ein Haus in der Toskana reicht, kauft er sich ein ziemlich renovierungsbedürftiges rustico auf einem Berg in den Marken. Dort lebt er mit Uilly, einem faulen Hirtenhund und macht dank Gino, der direkt im Dorf wohnt, Bekanntschaft mit den Bewohnern des Monte Dolciano. Gino, ehemaliger Lastwagenfahrer, derzeitiger Maurer und selbsternannter Philosoph, wird Max´ bester Freund und versucht diesem das Wesen der Italiener näherzubringen Swidler berichtet über schwierige Kleinigkeiten des Alltags, skurrile Situation und Fettnäpfchen, in die man als Ausländer zwangsläufig tritt.
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"Liebeserklärung an ein italienisches Dorf",
von Johanna Harter aus Freiburg im Breisgau (07.01.2010)
Der Schriftsteller Max flüchtet aus Deutschland - und am liebsten
würde er in die Toskana ziehen um sich dort niederzulassen. Leider
reicht dazu jedoch das Ersparte nicht und so erwirbt er sich
schliesslich ein Häusschen in einer rauhen Region namens Marken, die
in Mittelitalien liegt. Sein auf einem Berg befindliches Domizil
teilt er sich nur mit dem faulen maremmischen Hirtenhund Uilly. Max
muss allerdings feststellen, dass die selbstgewählte Einsamkeit und
räumliche Distanz zu seiner Ex-Traumfrau den Liebeskummer nicht
besonders gelindert hat, aber mit Hilfe von Gino dem Maurer,, der ihm
bei diversen Arbeiten am und ums Haus mit Rat und Tat zur Seite steht
scheint sich auch da eine Lösung abzuzeichnen. Sowieso: Gino mischt
das Leben von Max ganz schön auf - auf eine manchmal verschrobene
Art, aber immer mit den besten Absichten.
Uli T Swidler kann wunderbare Figuren zeichnen die bald zu Vertrauten
werden und überaus real erscheinen. Man meint fast es handelt sich
bei dem Buch nicht um einen Roman, sondern um eine wahre Geschichte,
die sich in einer dem Leser noch unbekannten, aber wunderschönen
Region Italiens abspielt.
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"Bella Italia",
von Sandra Schäfer aus Weiterstadt (10.09.2009)
Wer hat noch nicht davon geträumt nach Bella Italia auszuwandern und sich in den Hügeln der Toskana eine Villa zu kaufen?! So auch Max. Für die Villa hat es nicht ganz gereicht, ist mehr ein baufälliges Häuschen, aber wen stört's. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Italiener. Es zeichnet ein humorvolles Bild der leicht verschrobenen und doch gerade deswegen so liebevollen und auch herzlichen Menschen der Toskana, die Fremde in ihrer Mitte willkommen heißen, ihnen helfen und sie somit zu Freunden machen. Spätestens wenn Sie dieses Buch gelesen haben wollen auch Sie ein Häuschen in der Toskana.
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"Lustig geschrieben, leider ist das Ende nicht gelungen!",
von Bibliothekarin aus Oberösterreich (07.07.2009)
Ich schließe mich mehr oder weniger meiner Vorschreiberin an.
Ich bin Italien-Fan. Ich mag das Essen, das Land, die Einheimischen und bin gerne im Land La dolce vita.
So auch der Schriftsteller. Er zieht von Deutschland nach Italien (das Buch wird ca. 10 Jahre nach dem Umzug geschrieben, es gibt noch Lire) wegen einer unglücklichen Liebe. Lernt, da er die Sprache lernt, bald seine einheimischen Nachbarn kennen. Es gibt auch viele Deutsche. Er kauft sich ein Haus und richtet dieses liebevoll her und lernt dadurch seinen neuen besten Freund Gino kennen. Ein italienischer Philosoph, der eigentlich Maurer ist.
Es ist lustig und beschwingt zu lesen, obwohl es in Wirklichkeit in diesem Buch um nichts geht. Keine tragische Handlung oder pure Spannung. Einfach nur beschwingt leicht, wie ein Mozzarella mit Basilikum an einem heißen Sommertag. Man kann nicht mehr ohne diesem Buch.
Nur leider, leider 5 Seiten vor Schluss, muss dieses Buch eine Wende nehmen, die kitschiger und ausgesuchter nicht mehr werden kann. Ich weiß nicht, was sich der Schriftsteller dabei gedacht hat. Ist ihm kein passender Schluss eingefallen? Ecco, ich hätte Gino reden lassen, statt diesen puren Kitsch hineinzubringen, der keine Logik und keinen Verstand in dieses Buch bringt.
5 Sterne bis auf die letzten 5 Seiten!
Viel Spaß!
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