Das Ticket zum Glück
von Brendon Burchard

Das Ticket zum Glück

Roman

  • Erschienen: September 2009
  • EAN: 9783442311361
  • ISBN-10: 3-442-31136-5
  • Seitenzahl: 288
  • Stilrichtung: Romane
  • Sprache(n): Deutsch
  • Erschienen bei: Goldmann

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Lösen Sie Ihre Eintrittskarte ins Glück!


Mary liegt im Krankenhaus und kämpft um ihr Leben. Als letzten Wunsch bittet sie ihren Verlobten, zu einem stillgelegten Vergnügungspark zu fahren, in dem einst ihr Bruder bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Irritiert und verunsichert macht er sich auf den Weg, um Marys seltsame Bitte zu erfüllen. Kaum hat er jedoch das Eingangstor passiert, erwacht der verlassene Park wie durch zauberhafte Magie zum Leben. Marys Verlobter begegnet Henry, der ihn auf einer magischen Reise der Selbsterkenntnis begleitet. Eigentlich will der unglückliche junge Mann nur herausfinden, was mit Mary geschah, doch in Wahrheit, merkt er schnell, geht es um niemand anderen als ihn selbst. Und er erkennt: Erst wenn er die Möglichkeiten, Reichtümer und Geschenke des Lebens zu schätzen weiß, gibt es eine Zukunft für Mary und ihn.


Ein Roman, der den Zeitgeist trifft - mit den großen Themen Glück und Spiritualität.


Burchard ist ein wunderbarer Erzähler. Publisher s Weekly

Vor zehn Jahren, während des Aufenthalts in einem Drittweltland, überlebte ich einen schweren Autounfall. Bis heute entsinne ich mich genau an den Augenblick, in dem ich mich aus dem demolierten Wagen befreite - denn dies war der Augenblick, in dem ich eine Depression hinter mir ließ, die mir davor das Leben zur Hölle gemacht hatte.
Der Unfall war ein passendes Abbild meines damaligen Lebens: unterwegs auf einer dunklen Straße, scharfe Kurve, Kontrollverlust. In den vorangegangenen Monaten hatte ich eine schmerzhafte, qualvolle Trennung von der ersten Frau durchgemacht, die ich jemals wirklich geliebt habe. In dieser Zeit hatte ich mich von einem recht zufriedenen, zuversichtlichen und geselligen Typen in einen deprimierten, zutiefst verunsicherten Einsiedler verwandelt, der andere Menschen abwies, weil er sich vor einer neuen Verletzung fürchtete. Mein Leben war völlig aus der Bahn geraten. Meine Gedanken waren beherrscht von Selbstverachtung, und gelegentlich erwog ich auch, mich umzubringen.
Ich nehme an, dass mein Leben in mancherlei Hinsicht schon in üblem Zustand war, bevor wir mit hundertvierzig Sachen in diese scharfe Kurve rasten.
Dann veränderte sich alles binnen Sekunden. Vor der Windschutzscheibe wurde es schwarz, als das Auto von der Straße abkam. Die Musik im Radio schien zu verstummen, ich hörte nicht mehr den Fahrtwind am Fenster vorbeipfeifen. Stille trat ein, als wir durch die Luft flogen, und ich fühlte mich schwerelos. Und dachte: Bitte, Gott, ich bin noch nicht bereit ...
Als ich zu mir kam, sah ich durch eine schmale Öffnung vor mir ein Zuckerrohrfeld, beleuchtet von den Scheinwerfern des Autos - in dieser Öffnung hatte sich zuvor die Windschutzscheibe befunden. Der Fahrer und ich waren mit Glassplittern übersät und zwischen dem Armaturenbrett und den Türen eingekeilt, die beim Aufprall nach innen gedrückt worden waren. Es schien Stunden zu dauern, bis es uns gelang, diesem Metallsarg zu entkommen.
Ich weiß noch, wie ich auf der verbeulten Kühlerhaube des Wagens stand, nachdem ich mich durch die Öffnung der Windschutzscheibe gehangelt hatte. Erst blickte ich nach unten auf meine blutverschmierten Kleider, dann nach oben zum Himmel. Und in diesem Augenblick wurde alles anders. Ich spürte unvermittelt, wie ich mich erhob aus dem trostlosen Chaos, das zuvor mein Leben gewesen war. Der Schmerz, die Wut, der Ekel und die Reue, all diese Gefühle, die in den vergangenen Monaten von mir Besitz ergriffen hatten, waren schlagartig verschwunden; der Nebel aus Zweifel und Verzweiflung hatte sich gelichtet. Der Unfall hatte mir paradoxerweise keine Schmerzen zugefügt, sondern mich von meinen Schmerzen befreit. Ein beglückendes Gefühl von innerem Frieden und Dankbarkeit durchströmte mich. Ich fühlte mich frei, als hätten sich zum ersten Mal in meinem Leben Tore für mich geöffnet, hinter denen alles möglich war. Mir war, als hätte mir jemand eine Einladung überreicht, die Welt mit neuen Augen und neuen Sinnen wahrzunehmen - eine Welt, die vielfältiger, farbenfroher und prachtvoller war, als ich mir je hätte träumen lassen. Als hätte ich genau in diesem Augenblick eine "goldene Eintrittskarte" bekommen - die Chance, ein neues Leben zu beginnen. Nachdem ich eine halbe Ewigkeit dankbar zum Himmel aufgeblickt hatte, seufzte ich tief und spürte, wie das Leben in mich zurückströmte. Zum ersten Mal seit vielen Monaten jubilierte meine Seele.


Dies ist der Test, mit dem du feststellen kannst, ob deine Mission auf der Erde beendet ist: Wenn du noch lebst, ist sie es nicht. RICHARD BACH


Wundersamerweise verließen der Fahrer des Wagens und ich den Unfallort nur mit kleineren Verletzungen. Doch die Botschaft des zerstörten Wagens habe ich nie mehr vergessen: Du hast Glück, am Leben zu sein, du weilst aus gutem Grund noch hier auf Erden, du kannst einen neuen Anfang machen, also setz dich in Bewegung - die Uhr läuft.
Nachdem ich meine goldene Eintrittskarte bekommen hatte, gelang es mir binnen eines Jahres, mein Leben von Grund auf zu verändern. Ich fand mein Selbstvertrauen wieder. Ich bemühte mich, gesündere und schönere Beziehungen als früher aufzubauen. Ich fühlte mich geleitet von Freiheit und Zuversicht und strebte mehr nach Sinn als nach Erfolg. Am ersten Jahrestag des Unfalls empfand ich mein Leben als erfüllt - und hatte das Gefühl, dass es von freier Entscheidung und nicht von Zufall geprägt war.
Seit damals arbeite ich daran, ein Versprechen einzuhalten, das ich mir selbst gab, als mir die goldene Eintrittskarte zuteil wurde. Als ich auf der verbeulten Motorhaube stand, flüsterte ich folgende Worte, die ich niemals vergessen werde: O Gott, ich danke dir - ich danke dir für diese Chance, ein neues Leben zu beginnen. Ich gelobe, dass ich mich ihrer würdig erweisen werde.
Um dieses Versprechen einzulösen, gab es nur eine Möglichkeit: Ich musste andere Menschen an meiner goldenen Eintrittskarte teilhaben lassen. Deshalb habe ich mich die letzten zehn Jahre bemüht, anderen den Weg zu jenem Augenblick zu zeigen, den ich damals erlebt habe: dem Augenblick, in dem sie spüren, wie sich die Tore zu etwas Neuem vor ihnen öffnen, in dem sie sich frei und lebendig fühlen, in dem sie das beglückende Gefühl haben, dass sie noch einmal von vorne beginnen und ihr Leben so gestalten können, wie sie es sich schon immer wünschten. Ich möchte auch Sie dazu einladen, diesen Augenblick zu erleben - indem Sie dieses Buch lesen.


Es wird eine Zeit kommen, in der man glaubt, dass alles zu Ende ist. Das wird der Anfang sein. Louis L'AMÜÜR


Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, möchte ich Sie dazu einzuladen, Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse mit den Menschen zu teilen, die Ihnen nahestehen, damit diese vielleicht denselben Weg beschreiten können. Manchmal verändern wir das Leben der Menschen in unserer Nähe schon, indem wir ihnen die Geschichte unserer eigenen Wandlung erzählen. Die goldene Eintrittskarte zum Leben mit all ihren Geheimnissen ist gewiss immer schon auf diese Art weitergereicht worden - von Mensch zu Mensch, von Geschichte zu Geschichte.
Was bedeutet die goldene Eintrittskarte, und zu welcher Art von Leben verschafft sie uns Zutritt? Ich glaube, Sie werden in der folgenden Geschichte Ihre eigenen Antworten auf diese Fragen finden.






Gewicht: 442 g
Einband: gebunden
Übersetzt von: Kai Andersen
Ausstattung: 22 cm

Sprache(n): Deutsch

 

 

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"Fantastische Reise ",

von Djulie (25.06.2009)


Mary liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus; man rechnet mit dem Schlimmsten. Sie hat noch einen Wunsch an ihren Verlobten: Er soll zu einem stillgelegten Vergnügungspark fahren, dem Vergnügungspark, in dem Marys Bruder vor Jahren ums Leben gekommen ist. Als Marys Verlobter den Eingang des Parkes passiert, erwacht dieser auf nahezu unheimliche Art zum Leben. Mit Henry als Führer an seiner Seite, muss er sich mehr als einmal schmerzvoll der eigenen Vergangenheit und auch Gegenwart stellen.

Ein fantastisches Buch mit einer wichtigen Botschaft: Man selbst - und nicht die Vergangenheit - ist für die Gegenwart verantwortlich!!

Ich würde noch mehr Sterne vergeben...

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