Schafkopf

Kriminalroman

von Andreas Föhr

Buch

gebunden (447 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Schafkopf
Der Kleinkriminelle Stanislaus Kummeder geht an einem Oktobersonntag frühmorgens mit einem Bierfass auf den Riederstein. Dort auf dem Gipfel, hoch über dem Tegernsee, wird ihm aus heiterem Himmel der Kopf weggeschossen. Was der Mann, der nie auf Berge ging, auf dem Riederstein zu schaffen hatte, wozu er ein Bierfass auf den Gipfel schleppte und weshalb ihn jemand mit einem Präzisionsgewehr aus 500 Meter Entfernung erschoss - das können nur zwei Menschen beantworten: der ewig frierende Kommissar Wallner und sein bayerisch-anarchistischer Kollege Polizeiobermeister Kreuthner. Bei ihren Ermittlungen stoßen die beiden auf das geheimnisvolle Verschwinden einer jungen Frau, auf 200 000 Euro im Kofferraum eines dubiosen Anwalts, einen prügelnden Wirt mit abnormen Körperkräften und eine Neumondnacht vor zwei Jahren, in der die Geschehnisse durch eine Partie Schafkopf ihren tragischen Anfang nahmen ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 13.326
ISBN-10: 3-426-66398-8
EAN: 9783426663981
Erschienen: 10.09.2010
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 447
Gewicht: 480 g
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Andreas Föhr

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

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Buchhändlertipps

  • Empfehlenswert: Spannung, Überraschung, Emotionen

    von Barbara Czeloth, am 13.12.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Erschreckend wie 2 Frauen in diesem Buch von ihren Freunden regelmäßig verprügelt werden und die Umgebung schaut zu und nimmt das hin, auch die eigene Familie. Erschreckend auch, dass für eine der Frauen das Weglaufen noch mehr Angst (vor dem Unbekannten) mit sich bringt, als das bekannte Geschlagen werden. Aber das ist nur die Ausgangssituation dieses Krimis (die mich jedoch im Verlauf des Buches doch immer wieder beschäftigt). Eine der beiden Freundinnen, Kathi, versucht es doch eines Nachts und will weit weit weg. In dieser Nacht jedoch läuft einiges schief, bei mehreren Personen, welche Andreas Föhr in dieser Nacht zusammenbringt. Und die Leser warten voll Spannung, was denn nun in dieser Nacht wirklich passiert ist und wer wann und warum sterben musste. Überraschend auch der Schluß!
    Ein sehr spannendes Buch, ich habe mitgefiebert bis zum Schluß und das Buch in zwei Abenden ausgelesen.
  • Ganghofer würde sich auch freuen

    von Marie-Therese Reisenauer, am 03.02.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    An und für sich gelten die Bayern ja als relativ gemütlich, solange sie halt nicht in ihrer Freistaatehre
    gekränkt werden. Bei dem vorliegenden Werk geschieht das zwar nicht, aber Hinterfotzigkeit und
    Bösartigkeit feiern fröhliche Wiederkehr. Gar nicht zu schweigen vom originellen Mordgeschehen,
    welches sich hinter der Maske bayrischer Jovialität verbirgt. Dem Autor ist mit der Figur des
    Kommissars Wallner eine Art Regional-Wallander durchaus geglückt. Krimi-Mimi empfiehlt das
    Buch mit ruhigem Gewissen.

Kundenrezensionen

  • bayrischer guter Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ivonne Wiese, am 11.12.2011

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    Ein super spannender deutscher Bayern-Krimi. Die Handlung wechselt immer zwischen 2007 (vor 2 Jahren) und dem Jetzt (2009). An einem Schafkopf-Abend verschwindet Kati, die von ihrem Freund jahrelang brutal verprügelt wurde. Im Jetzt wird dem Prügelfreund der Kopf weggeschossen. Kurz darauf stirbt auch noch ein Anwalt, der behauptete was gesehen zu haben.
    Die Handlungen im Jetzt und Damals und auch die Personen und deren Schicksale sind sehr gekonnt und spannend miteinander verwoben. Es ist tatsächlich bis zur 4.letzten Seite spannend und erst da wird alles aufgeklärt.
    Toll ist auch der bayrische Dialekt. Geschrieben ist die Erzählperspektive in Hochdeutsch, jedoch sprechen die Protagonisten in bayrisch. Das ist echt charmant und eben authentisch.
    Von Föhr lese ich bestimmt noch mehr.

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  • Schafkopf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Brandner, am 06.05.2011

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    Als auf den Gipfel des Riedersteins einem Mann der Kopf weggeschossen wird, hat Kommissar Wallner einen neuen Fall. Zunächst tappen die Ermittler noch im Dunkeln - sie finden keine Anhaltspunkte für ein Mordmotiv. Aber Wallner vermutet einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Freundin des Toten vor 2 Jahren...

    Andreas Föhr wechselt gekonnt die Erzählzeiten und springt munter darin umher. Ein gelungener Regionalkrimi

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  • Wallners 2. Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 26.04.2011

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    Kurzbeschreibung:
    Der Kleinkriminelle Stanislaus Kummeder geht an einem Oktobersonntag frühmorgens mit einem Bierfass auf den Riederstein. Dort auf dem Gipfel, hoch über dem Tegernsee, wird ihm aus heiterem Himmel der Kopf weggeschossen. Was der Mann, der nie auf Berge ging, auf dem Riederstein zu schaffen hatte, wozu er ein Bierfass auf den Gipfel schleppte und weshalb ihn jemand mit einem Präzisionsgewehr aus 500 Meter Entfernung erschoss - das können nur zwei Menschen beantworten: der ewig frierende Kommissar Wallner und sein bayerisch-anarchistischer Kollege Polizeiobermeister Kreuthner.

    Ein sehr interresanter Krimi, der von Anfang bis Ende sehr spannend ist und bei dem es mehrere entscheidende Wendungen gibt.
    Wenn man meint endlich durchschaut zu haben, warum der Mann sterben musste, kommen neue Aspekte hinzu und die Überlegungen erweisen sich als falsch. Was ich (wieder mal ) nicht wusste, war, dass es einen weiteren bzw. vorherigen Fall für Kommissar Wallner gibt, den ich mir aber mit Sicherheit auch noch kaufen werde.

    Reihenfolde der "Komissar Wallner" Krimis:

    1. Der Prinzessinnenmörder
    2. Schafkopf

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  • Lassen Sie sich in die Alpen entführen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Görlitzer, am 25.03.2011

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    Kommissar Wallner ermittelt wieder - einem gewöhnlichem Kleinkriminellen wird auf einem Berggipfel der Kopf weggeschossen, ein Drachenflieger stürzt in den Tod und eine junge Frau verschwindet spurlos. Alles zusammenhanglos oder geht da doch "größeres" in den Bergen von statten? Dieses Buch ist ein richtig guter Krimi, mit urigen Schauplätzen und deftigen Dialogen zwischen den beiden Ermittlern. Spannend von Anfang bis Ende, sehr gut geschrieben mit verschiedenen Handlungssträngen ohne verwirrend zu sein. Wer Alpenkrimis mag - unbedingt lesen!!!

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  • Was für ein komplexes Romeo-und-Julia-Ding ist das denn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gerhard Scheibel, am 14.12.2010

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    Eine mißhandelte Frau verschwindet, ein hasardierender Wirt verliert richtig Geld beim Schafkopf, ein betrunkener Drachenflieger-Teufel stürzt in den Tod, einem argwöhnischen Cannabiszüchter wird der Kopf weggeschossen, ein lügnerischer Winkeladvokat will off-the-record bleiben, einem kippeligen Großvater bizzelt´s an der Lende, die abwägende SoKo Miesbach gibt zwar schlechte Vorbilder, heizt aber kräftig ein und hat einen Fahrplan. Nur: Kein anarchistischer Polizist in Sicht!

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  • Spannung und Lokalkolorit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frank Solcher, am 19.10.2010

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    Nach dem „Prinzessinnenmörder“ legt Andreas Föhr nun seinen zweiten Fall mit den sehr amüsanten und eigenwilligen Ermittlern um Kommissar Wallner vor.
    Aber auch diesmal beschränkt sich der Krimi nicht nur auf originelle Dialoge und regionale Absonderlichkeiten. Mit immer neuen unvermuteten Wendungen führt Föhr den Leser in die Irre und die Abgründe der bayrischen Provinz, welche ihren Ursprung in einer legendären Partie Schafkopf haben. Dabei hat das Buch neben den komischen auch berührende und packende Momente zu bieten. Ein Fall, der sich als ein Knäul aus Gewalt, Gier und Verzweiflung herausstellt und den Leser bis zum Schluss im Ungewissen lässt.

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  • Von geschlagenen Frauen und verkrachten Existenzen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 22.08.2010

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    Inhalt:
    Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner hat im volltrunkenen Zustand eine Wette abgeschlossen, die es nun zu gewinnen gilt: um das bronzene Europäische Polizeileistungsabzeichen zu bekommen, joggt er in aller Frühe auf den Gipfel des Riedersteins. Dort trifft er auf Stanislaus Kummeder, dem jedoch wenig später der Kopf weggeschossen wird. Die Polizei weiß bald, dass es sich um einen Meisterschuss gehandelt hat, der aus mehreren hundert Metern Entfernung abgegeben wurde. Handelt es sich bei dem Schützen um einen Auftragskiller? Wer hat dies initiiert? Gibt es einen Zusammenhang zu Kummeders Freundin, die zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden ist?

    Meine Meinung:
    'Schafkopf' ist ein spannender Krimi, der durch die Zeitsprünge und die Dialekt sprechenden Protagonisten sehr lebendig wirkt, und stets einfach und schnell lesbar ist. Die Protagonisten sind sehr speziell, was mir oft gefallen hat, da sie fehlerbehaftet und nicht perfekt sind, was ich jedoch auch oft als zu überzogen und unglaubwürdig empfunden habe. Bisweilen haben Beziehungen zwischen den Protagonisten und die Handlungen einzelner Personen für mich wenig Sinn ergeben und wirkten sehr konstruiert. Der Polizei passieren oft sonderbare Fehler, die sie trottelig wirken lassen, was nicht gerade dafür gesorgt hat, dass ich die Verbrechensaufklärung logisch und fundiert fand. Ich hatte zudem den Eindruck, der Autor verlasse sich sehr auf Zufälle, was leider dazu führt, dass sein Krimi oft unrealistisch und wenig überzeugend ist.
    Die Recherche des Autors bezüglich der Alzheimer-Demenz hätte etwas intensiver sein können: dass man vertraute Personen nicht mehr erkennt, geschieht eher in späteren Phasen der Erkrankung, in denen der Betroffene längst nicht mehr fähig ist, Geschäfte abzuwickeln und sich Sorgen um die Zukunft zu machen. Bei Föhr ist es genau umgedreht und sorgt leider dafür, dass seine Argumentation nicht ganz aufgeht.

    Mein Resümee:
    Ein spannender Krimi mit kleineren und größeren Schwächen. Meiner Meinung nach deutlich schlechter als 'Der Prinzessinnenmörder'.

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  • Urig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von C. Rieth, am 18.08.2010

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    Ein Muss für alle Leser des Autorenduos Klüpfel/Kobr oder Fans von Jörg Maurer!
    Zwei Morde, eine Vermisste und ein gewalttätiger Kleinkrimineller – Andreas Föhr hat sich nochmal gesteigert und einen überzeugenden zweiten Band in seiner Reihe um Kommissar Wallner geschrieben. Bayrisch gemütlich, ein bißchen gruslig und richtig spannend!

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