Buch
Taschenbuch (285 Seiten)
13. Auflage
Sprache: Deutsch
Sofort lieferbar
€ 10,30
von Dieter Nuhr
von Thomas Baier
von Josef Haslinger
von Gisa Pauly
von Dumas Alexandre
von Judith Hermann
von Thomas Glavinic
von Marion Giebel
Als Christoph Ransmayrs Roman "Die letzte Welt" 1988 erschien, wurde er von der Kritik gefeiert wie kaum ein anderer - wegen seiner poetischen, rhythmischen Sprache, wegen seiner stilistischen Eleganz, aber auch wegen seiner bildmächtigen Traum- und Alptraumwelten. In diesem Roman ist die Verbannung des römischen Dichters Ovid durch Kaiser Augusts im Jahre 8 n. Chr. der historisch fixierte Ausgangspunkt einer phantasievollen Fiktion. Der Römer Cotta, sein - durch Ovids "Briefe aus der Verbannung" - ebenfalls historisch belegter Freund, macht sich in Tomi am Schwarzen Meer auf die Suche: nach dem Verbannten, denn in Rom geht das Gerücht von seinem Tod, als auch nach einer Abschrift der "Metamorphosen", dem legendären Hauptwerk Ovids. Cotta trifft in der "eisernen grauen Stadt" Tomi jedoch nur auf Spuren seines Freundes, Ovid selbst begegnet er nicht. Er findet dessen verfallenes Haus im Gebirge, den greisen Diener Pythagoras und, je komplizierter und aussichtsloser sich die S uche gestaltet, immer rätselhaftere Zeichen der "Metamorphosen" - in Bildern, Figuren, wunderbaren Begebenheiten. Bis sich zuletzt Cotta selbst in der geheimnisvoll unwirklichen Welt der Verwandlungen zu verlieren scheint: die Auflösung dieser "letzten Welt" ist wieder zu Literatur geworden.
| ISBN-10: | 3-596-29538-6 |
|---|---|
| EAN: | 9783596295388 |
| Erschienen: | 19.02.2010 |
| Verlag: | Fischer Taschenbuch Verlag |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 13. Auflage |
| Seitenzahl: | 285 |
| Gewicht: | 206 g |
| Illustrator: | Anita Albus |
| Reihe: | Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe |
Anita Albus lebt als Malerin und Schriftstellerin in München und in Burgund. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre augentäuschenden Naturdarstellungen, die vielfach ausgestelt wurden. Zugleich mit der Malerei hat sich Anita Albus der Literatur gewidmet, einen Roman und Erzählungen geschrieben und mehrfach ausgezeichnete Essays verfaßt.
Christoph Ransmayr wurde am 20. März 1954 in Wels, Oberösterreich geboren. Er wuchs in der Nähe von Gmunden am Traunsee auf. Er studierte von 1972 bis 1978 Philosophie und Ethnologie in Wien und arbeitete danach als Kulturredakteur und freier Autor für verschieden Zeitschriften. Ab 1982 lebte er dort als freier Schriftsteller. Er unternahm ausgedehnte Reisen nach Asien, Nord- und Südamerika und Irland. 1994 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach West Cork in Irland. Er verbindet in seiner Prosa historische Tatsachen mit Fiktionen. Auszeichnungen: 2004 Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg, 2001 Nestroy-Theaterpreis, 1998 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, 1997 Kulturpreis des Landes Oberösterreich, 1997 Solothurner Literaturpreis, 1996 Prix Aristeion, 1995 Franz-Nabl-Preis, 1995 Franz-Kafka-Preis, 1992 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 1988 Anton-Wildgans-Preis.
von Rudy Sturmer, am 30.07.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien
von Kerstin Tumer, am 18.07.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien
von einer Kundin/einem Kunden, am 27.04.2012
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Polar, am 11.08.2007
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Martin Pott, am 06.06.2005
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Veronika Hofer
von Astrid Lindgren
von Andrej Kurkow
von Nina Blazon