Buch
Taschenbuch (701 Seiten)
40. Auflage
Sprache: Deutsch
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Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis.
Pressestimmen:
"Brillante Unterhaltung für anspruchsvolle Krimifans." Münchner Merkur
"Stieg Larsson verquickt raffiniert die Erzählstränge, dass man der Auflösung förmlich entgegenfiebert." TV Spielfilm
"Einer der spannendsten Skandinavien-Krimis, die derzeit auf dem Markt sind." Westfalenpost
| Verkaufsrang: | 575 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-453-43245-2 |
| EAN: | 9783453432451 |
| Originaltitel: | Man Som Hatar Kvinnor (Millennium 1) |
| Erschienen: | 02.05.2007 |
| Verlag: | Heyne Taschenbuch |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 40. Auflage |
| Seitenzahl: | 701 |
| Länge/Breite: | 189mm/120mm |
| Gewicht: | 421 g |
| Übersetzer: | Wibke Kuhn |
| Reihe: | Heyne-Bücher Allgemeine Reihe |
Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.
Meinung der Redaktion
Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...
von Josef Eckl, am 11.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg-Europark
von Christa Grabner, am 04.05.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels
von Stefan Heidsiek, am 16.01.2013
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von Cora Lein, am 10.12.2012
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von Lisbeth Salander, am 24.11.2012
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von Jonas, am 16.08.2012
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von L.M., am 10.06.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 05.05.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 14.04.2012
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von Corinna, am 09.04.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 15.03.2012
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von Nadine Rainer, am 06.02.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 06.12.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 02.12.2011
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von Katja, am 28.11.2011
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von GiPi, am 01.08.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 17.07.2011
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von Ivonne Wiese, am 13.06.2011
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von H. F., am 29.05.2011
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von Fugu, am 29.05.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 25.04.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 06.04.2011
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Prolog
Freitag, 1. November
Es wiederholte sich alljährlich. Der Empfänger der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, öffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonhörer und wählte die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden Männer waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen würde, und trank Kaffee, während er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den Hörer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden.
"Sie ist angekommen."
"Was für eine ist es dieses Jahr?"
"Keine Ahnung, was das für eine Blume ist. Ich werde sie bestimmen lassen. Weiß ist sie."
"Kein Brief, nehme ich mal an?"
"Nein. Nur die Blume, sonst nichts. Der Rahmen ist derselbe wie letztes Jahr. So ein Billigrahmen zum Selberzusammenbauen."
"Poststempel?"
"Stockholm."
"Handschrift?"
"Wie immer, alles in Großbuchstaben. Gerade, ordentliche Buchstaben."
Damit war das Thema erschöpft, und ein paar Minuten saßen die beiden schweigend am jeweiligen Ende der Leitung. Der pensionierte Kommissar lehnte sich am Küchentisch zurück und zog an seiner Pfeife. Er wusste jedoch, dass von ihm keine erlösende oder bestechend intelligente Frage mehr erwartet wurde, die ein neues Licht auf diese Angelegenheit hätte werfen können. Diese Zeiten waren seit vielen Jahren vorbei, und das Gespräch der beiden alternden Männer hatte beinahe schon den Charakter eines Rituals - eines Rituals um ein Mysterium, dessen Lösung keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt interessierte.