Abacusspiele 9012 - Anno Domini: Flops

Schätzen, bluffen, zweifeln. Eine Reise durch die Jahrhunderte. Für 2-8 Spieler. Spieldauer: ca. 30 Min.

Spielwaren

Genre: Kartenspiele

Altersempfehlung: 10 - 11

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Mit Bluff und Halbwissen durch die Jahrhunderte!Was so alles passieren kann, in voller Absicht das Gute zu wollen. Manchmal rechnet man nicht mit Allem, es kommt was dazwischen oder man hat einfach nur Pech gehabt. Wahr ist es aber trotzdem, auch wenn es kaum zu glauben ist. Denn wer weiß schon, wann am englischen Hof der erste Tee serviert wurde, pikanterweise als Gemüse!J ede Serie kann für sich allein gespielt werden. Das Spiel entfaltet aber einen zusätzlichen Reiz wenn man die Serien mischt.

Produktdetails

EAN: 4011898090123
Erschienen: 17.08.2006
Medium: Spielwaren
Hersteller: Abacusspiele GmbH
Untertitel: Schätzen, bluffen, zweifeln. Eine Reise durch die Jahrhunderte. Für 2-8 Spieler. Spieldauer: ca. 30 Min.
Gewicht: 251
Altersempfehlung: 10 - 11
Spieleranzahl: 2
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Buchhändlertipps

  • Flopps der letzten Jahrhunderte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Pia Lemberger, am 22.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Gerasdorf

    Zum Themenset:
    Wenn man sich für das Anno-Domini Themenset „Flopps“ entscheidet, dann liest man auf den Spielkarten sämtliche Ereignisse die im Laufe der Geschichte irgendwie schiefgelaufen sind oder auch einfach nur sehr peinlich waren. Zwei Beispiele: „Mir geht es gut“ sind die letzten Worte von H.G. Wells“ oder „König Wentzel lässt seinen Koch am Spieß braten weil ihm das servierte Essen nicht geschmeckt hat“. „Flopps“ eignet sich prima als Einsteigerset weil es fast alle Themenbereiche abdeckt und irrsinnig lustig ist – Witziges und Kurioses findet man zwar in allen Themensets von Anno Domini, aber „Flopps“ ist eben ganz besonders lustig.

    Allgemein:
    Insgesamt gibt es jetzt schon weit mehr als 20 verschiedene Anno Domini Themensets. Jedes Anno Domini Spiel besteht aus exakt 336 Karten. Die Vorderseite zeigt ein Ereignis und auf der Rückseite sieht man die passende Jahreszahl bzw. den passenden Zeitraum (z.B. 1952 oder um 2500 v.u.Z.). Einmal mit dem Anno Domini Fieber infiziert, ist es ein Ding der Unmöglichkeit bei einem Themenset zu bleiben. Glücklicherweise kann man aber alle Themensets beliebig miteinander kombinieren, sodass man die Karten immer wieder neu zusammenmischen kann.

    Unter den Kartenspielen ist Anno Domini so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau. Das Besondere daran ist, dass es so unglaublich variabel ist. Es wird zwar für 2–8 Spieler empfohlen, tatsächlich können aber auch mehr Leute mitspielen. Das empfohlene Mindestalter liegt bei 10 Jahren, mit aufgelockerten Spielregeln können aber auch jüngere Kinder mitspielen (diese dürfen dann z.B. auf der Rückseite ihrer Karten die Jahreszahlen anschauen). Das Spiel hat eine praktische Größe und passt in jede Tasche. Man kann es am Strand, im Zug, bei Kaffee und Kuchen oder in der Schule spielen. Neue Mitspieler kann man innerhalb kürzeste Zeit in die Spielregeln einweihen und die notorisch Unpünktlichen können auch zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel einsteigen. Man kann eine Spielpartie auch verlängern oder verkürzen indem man zu Beginn des Spieles weniger bzw. mehr Startkarten austeilt. Und ganz nebenbei kann man dabei auch noch ganz schön viel lernen.

    Zum Spielablauf
    Wer ein klassisches Frage-Antwort-Quiz erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, dass es bei Anno Domini nicht darum geht eine Frage richtig zu beantworten, sondern „nur“ darum ein Ereignis auf einer Karte chronologisch richtig zuzuordnen. Das klingt einfach – und das ist es am Anfang auch immer – aber je mehr Karten die Tischmitte schmücken, desto schwieriger wird es, die eigene Karte zuzuordnen. Im Fall des Falles kann man kundtun, dass man an der Richtigkeit der Chronologie der abgelegten Karten zweifelt, dann werden die ausgelegten Karten umgedreht und der Zeitablauf überprüft. Ist die Chronologie richtig, erhält der Zweifler 3 Strafkarten, ist sie falsch übernimmt der Spieler der als letztes eine Karte abgelegt hat Sippenhaftung für alle anderen und muss Strafkarten ziehen. Da es Ziel des Spieles ist zuerst alle Karten loszuwerden, sind Strafkarten natürlich eine schmerzhafte Angelegenheit. Bluffen ist ein wichtiges Element im Spiel, schließlich müssen ja nicht gleich alle Mitspieler spitzkriegen dass man keinen Schimmer hat zu welcher Zeit man in Europa Butter getrunken hat um damit Gelenkschmerzen zu kurieren.

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