BuchhändlerInnen im Portrait
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Der SpionRezension vom 15.06.2013Südostengland im April 1944. Der zweite Weltkrieg steht kurz vor der Entscheidenden Wende. Die Alliierten Streitkräfte bereiten die Invasion Frankreichs vor.
Die deutsche Abwehr, unter Ihrem Chef Wilhelm Canaris, glaubt an eine Eröffnung der zweiten Frontlinie noch in diesem Sommer, doch die deutschen Generäle gehen nicht davon aus. In England läuft zu diesem Zeitpunkt die größte Vertuschungsaktion der Geschichte: Eine komplette Armee aus Gummipanzern, Flugzeugen aus Holz und halbfertigen Militärbaracken wurden errichtet um ein falsches Bild der Landung zu vermitteln. Die deutschen Spionagesysteme in England sind fast komplett unterwandert und es werden gezielt Fehlinformationen nach Hamburg, dem Sitz der Abwehr, geleitet. Es gibt nur noch einen wirklich guten deutschen Agenten in ganz England: Die Nadel.
Er ist ein Vollprofi, mit allen Wassern gewaschen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt.
Nur er allein kommt hinter die wahren Pläne der Engländer: Das Unternehmen Fortitude. Sollte es ihm gelingen die Vertuschungsaktion rechtzeitig nach Deutschland zu bringen, so könnte der Krieg einen anderen Ausgang nehmen.
Spionagethriller vom Meister des britischen Romans. Ein MUSS für alle Fans von Ken Follett und Liebhaber des spannenden Romans.
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Finde die BibliothekRezension vom 15.06.2013Ein Mord auf einer Universität ist zwar ungewöhnlich jedoch auch in Amerika alltäglich. So passiert es nun dass ein Mord am alterwürdigen Professor Arno Holmstrand geschieht.
Er wird durch mehrere Schüsse in die Brust getötet.
Zunächst ist der ganze Kollegenstab der Uni erschüttert ua auch Emily Wess. Sie kennt den Professor nicht allzu gut und dennoch, so scheint es, gibt es eine Verbindung zwischen den Beiden.
Holmstrand hinterlässt Emily einen Brief in welchem er ihr offenbart Teil einer Geheimorganisation zu sein. Die Aufgabe dieser ist der Schutz und die Bewahrung des Geheimnisses der verlorenen Bibliothek von Alexandria.
Bereits zur Zeit der Antike ist diese Bibliothek ein Mythos, nach ihrem Verschwinden im Sand der Zeit noch viel mehr. Emily tut wie geheißen und folgt den Spuren die Holmstrand wie Brotkrümel in vielen Ländern der Erde hinterlassen hat.
Ein junger, aufstrebender Autor hat mit diesem Werk ein schönes Buch zum Thema Geheimbünde verfasst. Für Freunde von Verschwörungstheorien ein gelungener Fang.
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Wieder zurück ins DunkelRezension vom 12.06.2013Im neuen Teil der METRO 2033 Reihe, welche von verschiedenen Autoren geschrieben wird, kommt zum ersten Mal ein Autor zum zweiten Mal zum Zug.
Zur Handlung:
Nach einem verheerenden Nuklearkrieg, welcher bereits 20 Jahre zurückliegt, liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Millionen sind nach dem globalen Inferno umgekommen und nichts auf der Welt ist noch so, wie wir es heute kennen.
Vor dem Hintergrund dieser apokalyptischen Welt gibt es aber immer noch Leben. Andrej Djakow, der bereits den Titel Die Reise ins Licht verfasst hat, knüpft nun nahtlos an seinen Vorgänger an. Erneut ist Gleb, ein Waisenjunge aus der Metro von St. Petersburg die Hauptfigur. Atmosphärisch und sehr düster, wie gewohnt, begibt er sich auf eine Reise durch die Tunnelschächte der einstigen Großstadt. Doch nicht nur die Menschen, welche auf den einzelnen Stationen hausen, sind seine Feinde. Tief im Untergrund leben Kreaturen, die durch die radioaktive Strahlung entstanden sind. Auf seinem Weg durch die Metro trifft er auf Wesen, die weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen.
Im Gegensatz zum ersten Band des Autors spielt hier wieder ein Großteil der Handlung unterirdisch, was meiner Meinung nach, diese Reihe auch ausmacht.
Fazit: Jeder der einmal einen Teil der Metro 2033-Reihe gelesen hat, wird auch diesen Band verschlingen!
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Innovation mal andersRezension vom 25.05.2013Der Titel "Innovationsguerilla" hat in mir Hoffnungen geweckt, dass diesmal das Thema "Innovation" sich nicht (nur) an Insider und Führungskräfte wendet. Die herkömmliche Literatur beschäftigt sich meist mit Managementmodellen und mit der Steuerung von Innovationsprozessen.
Die Autoren dieses Werks setzen im Gegenzug dazu direkt beim Menschen und dessen Persönlichkeit an. Die großen Denker Wittgenstein und Goethe liefern dabei den philosophischen Unterbau. Balthasar Gracián aus dem 16. Jahrhundert wiederum versorgt den Leser mit seinem Handorakel mit Ratschlägen, wie man mit Vorgesetzten, Mitarbeitern umgeht, mit bestimmten Strategemen zum Erfolg gelangt und sich gleichzeitig zu einer humanen Persönlichkeit entwickelt. Auch die Fallbeispiele der Erfinder (Helden der Innovationsguerilla) sind spannend und lehrreich zugleich: Der Selfmade-Milliardär James Dyson oder Johann Hammerschmied aus Bad Leonfelden, dessen Firmenkultur im Film "Hans im Glück" präsentiert wird.
Das Buch sei allen ans Herz gelegt, die die Sonntagsreden und Phrasen über Innovation satt haben und sich im Unternehmen Spielräume für das Neue schaffen wollen.
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Eine Reise ins MühlviertelRezension vom 04.05.2013Sie haben für den heurigen Sommer noch ein paar Tage frei und wissen nicht wohin? Dann kann ich Ihnen dieses Buch wärmstens empfehlen.
Es handelt sich hierbei um den offiziellen Ausstellungskatalog zur diesjährigen Oberösterreichischen Landesausstellung 2013 in Freistadt. Das Buch gibt Einblick in eine Stadt, wie sie Sie sicher noch nicht kennen.
Der schön illustrierte Bildband gibt Aufschluss über die Geschichte von Freistadt und Umgebung. Der Stadtgraben, die Altstadt und die Museen werden hier beleuchtet. Letztere wurden aufwendigst eigens für die Landesausstellung renoviert und verschönert. Viele alte Kellergewölbe erstrahlen nach teils jahrelangen Vorbereitungen im neuen Glanz. An diesem Ort gibt es Geschichte zum Anfassen.
Doch Freistadt bietet auch abseits der Landesausstellung noch viel mehr. Die Idylle des Mühlviertels kommt durch die schönen Bilder des Buches wunderbar zur Geltung, damit können Sie sich optimal auf eine Reise in diesen schönen Ort vorbereiten!
Frei nach dem Motto der Ausstellung Alte Spuren Neue Wege
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Zu AmerikanischRezension vom 04.05.2013Miriam ist ein junges amerikanisches Durchschnittsmädchen. Sie ist mitten in der Pubertät und damit verbunden allen dazugehörigen Problemen. Ihr nicht ganz einfaches Leben als Heranwachsende versteckt sie in ihrer Art des Selbstschutzes, sie kleidet sich als Punk, manchmal als Flittchen.
Eigentlich eine ganz normale Jugend, doch Miriam hat ein Problem. Sie hat die Gabe die Zukunft von Menschen vorauszusehen. Damit einhergehend kennt sie den Zeitpunkt des Todes eines jeden Menschen, den sie anfasst.
Grundsätzlich eine nette Idee, jedoch fehlt es dem Roman massiv an Inhalten. Die Übersetzung des Buches ist seeeehr amerikanisch, wodurch es mich leider über weite Strecken nicht überzeugt hat.
Fazit: Nette Idee, jedoch zeigt der Roman leider sehr anschaulich, was eine schlechte Übersetzung mit einem Roman anrichten kann. Schade eigentlich.
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Freistadt zur Zeit der BauernkriegeRezension vom 04.05.2013Es ist der Abend des 30. Juni 1626. Freistadt wird von aufständischen Bauern belagert, eine Einnahme der Stadt ist nur noch eine Frage der Zeit. Der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten ist auf seinem Höhepunkt.
Hauptfigur des Romans ist Adam Hanff, seines Zeichens Kaufmann in und um Freistadt. Die Geburt seiner ersten Tochter Clara steht kurz bevor als der dritte Bauernkrieg in der Nacht des 1. Juli über Freistadt hereinbricht. Die Häuser der Protestanten werden geplündert, das Rathaus verwüstet.
Mit der teilweisen Verwüstung der Stadt und der abschnittweisen Zerstörung der Stadtmauern kommt es aber auch zu einem politischen Wendepunkt. Wenige Wochen nach der Einnahme der Stadt kommt es zur Gegenreformation, die Truppen der Habsburger marschieren ein. Viele Familien in Freistadt sind ab diesem Zeitpunkt tief politisch gespalten.
Nun liegt es an Vermittlern wie Adam Hanff diese Gräben zu überwinden.
Für mich, als Einen der aus der Gegend kommt, fällt es nicht schwer dem Verlauf des Romans zu folgen. Außenstehende ohne Ortskenntnis von Freistadt und Umgebung dürften hier teilweise etwas Probleme haben, ansonsten ein sehr lesenswertes Buch.
Ein wirklich interessantes Thema, das den Ort der heurigen Landesausstellung von einer ganz anderen Seite zeigt.
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Der Klassiker im Jahr 2013Rezension vom 25.04.2013Das Guinness Buch der Rekorde ist schon seit Jahrzehnten ein Klassiker.
Jedes Jahr kommen immer neuere Rekorde dazu, quer durch alle Themengebiete, die man sich vorstellen kann.
Themenschwerpunkt der diesjährigen Auflage ist das Gebiet Der grüne Planet. Dabei werden die Auswirkungen des Klimawandels auf unseren blauen Planeten beleuchtet. Außerdem wird eine Liste der erneuerbaren Energieformen aufgezählt, sowie die dazugehörige chemische Zusammensetzung, auch ein Rekord an sich.
Was auch diesmal dem jahrelangen Sammler, so wie mir, gleich auffallen wird ist folgendes. Zum Buch dazu gibt es eine kostenlose APP für Smartphones. Wer so was hat, kann sich dazu die Buchinhalte auf 3D-Basis wiedergeben lassen.
Schnell zugreifen, denn das Guinness Buch ist wie jedes Jahr schnell vergriffen, da es eine begrenzte Stückzahl davon gibt!
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Blick in die SeeleRezension vom 25.04.2013Auf meiner Suche wieder einmal etwas Anderes zu lesen, stieß ich auf diesen Titel.
Eugen Drewermann, ehemaliger Lehrer und Theologe, spricht in seiner Sendung Redefreiheit auf dem Nordwestradio, mit Menschen aller Gesellschaftsschichten.
Meistens drehen sich ja seine Bücher um das Thema Theologie, aus welchem Kreis er ja auch kommt. In seinem aktuellen Buch jedoch bekommt man Einblicke in die Probleme der Menschen. Am Samstagabend ab 23:00 rufen die Personen in der Sendung an und erzählen Herrn Drewermann ihre Ängste und Sorgen.
Mir selber hat die Sendung nur vom Hörensagen etwas gesagt, jedoch stellt dies kein Problem dar. Der Co-Autor des Buches, Stephan Cartier, erklärt im Vorwort ausführlich wie es zur Grundidee der Sendung kam, die bereits seit Jänner 2008 läuft.
Ein Blick in die Seele der Menschen, was sie beschäftigt und was sie prägt.
Schön zusammengefasst in einem Frage-Antwort Buch, in dem Eugen Drewermann seine Lösungsvorschläge der Probleme schildern.
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Neuer Film im Anflug!Rezension vom 04.04.2013Star Trek begeistert schon seit über 40 (!) Jahren die Sci-Fi-Gemeinde. Nun, kurz vor Erscheinen des neuen Kinofilms im Mai, werden passend zum Thema, einige Bücher herausgegeben.
Mein Liebling unter diesen Neuerscheinungen ist das hier angeführte Buch aus dem Hause Dorling Kindersley. Dem Verlag ist es wieder einmal gelungen, die ganze Welt von Stark Trek schön in einem kurzen Band zusammenzufassen. Wie gewohnt erhält man hier eine kurze Einführung in die Geschichte, anschließend einen Überblick über die verschiedenen Serien.
Das ganze ist sehr schön aufgebaut mit eher weniger Text, dafür jedoch mit vielen Bildern, von denen meiner Meinung nach, die Serien leben.
Ein wirklich gelungenes Buch, das sich für Einsteiger, als auch für alle Kenner des Genres eignet.
Viel Spaß beim Durchblättern!














