Postdemokratie

von Colin Crouch

Buch

Taschenbuch (159 Seiten)

10. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Postdemokratie": Dieser Begriff des Politikwissenschaftlers Colin Crouch wurde nach dem Erscheinen der Originalausgabe seines Buches zum Kristallisationspunkt der Debatte um Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Crouch hat dabei ein politisches System im Auge, dessen demokratische Institutionen zwar weiterhin formal existieren, das von Bürgern und Politikern aber nicht länger mit Leben gefüllt wird. Der polemische Essay, der in Italien und Großbritannien bereits als Klassiker der Gegenwartsdiagnose gilt, liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor.

Produktdetails

Verkaufsrang: 18.991
ISBN-10: 3-518-12540-0
EAN: 9783518125403
Originaltitel: Postdemocrazia
Erschienen: 17.05.2013
Verlag: Suhrkamp Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 10. Auflage
Seitenzahl: 159
Länge/Breite: 176mm/108mm
Gewicht: 104 g
Übersetzer: Nikolaus Gramm
Reihe: edition suhrkamp
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Colin Crouch

Colin Crouch lehrt Governance and Public Management an der University of Warwick.

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Buchhändlertipps

  • Kapitulation der Politik? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annemarie Blaßnig, am 18.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    Sie kennen sicher den Werbeslogan der Österreichischen Wirtschaftskammer, dass es uns allen gut geht, wenn es der Wirtschaft gut geht. Sie wissen aber sicher auch, dass die Realität nur allzuoft anders aussieht. Satte Profite auf Seiten der Wirtschaftseliten bedeuten oft Jobverlust, niedrige Löhne und Verschlechterung der allgemeinen Arbeits- und damit Lebensbedingungen auf Seiten der Beschäftigten. Vieles, das der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch in seiner Analyse des gegenwärtigen Zustandes der westlichen Demokratien anführt, trifft auch auf Österreich zu. Vieles hat sich inzwischen durch die Wirtschaftskrise verschärft. Die Dominanz der ökonomischen Eliten und die Ohnmacht der Politik führen zu Skepsis gegenüber der Demokratie und zu allgemeiner Politikverdrossenheit. Der Autor versucht die Ursachen für diesen Niedergang der Demokratie und das Ungleichgewicht zwischen den Interessen der Unternehmen und denen aller übrigen Gruppen der Gesellschaft aufzuzeigen. Absolut lesenswert für alle politisch Interessierten.

Kundenrezensionen

  • Auf dem Weg zur Elitendemokratie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Colin Crouch analysiert hervorragend und treffsicher die Entwicklung im demokratischen System. Auf hohem politikwissenschaftlichem Niveau aber doch allgemeinverständlich erläutert er, wie sehr doch der Neoliberalismus die Demokratie gefährdet. Der minimale Staat, der sich nicht um die Belange der Bürger kümmert, wird zum Selbstbedienungsladen mächtiger Wirtschaftsinteressen. Dieses ungute Gefühl, welches viele Menschen täglich beschleicht, kleidet Colin Crouch in Worte und legt die Symptome offen.

    Ein absolut lesenswertes Buch mit vielen Argumenten für politische Debatten.

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  • Interessante Thesen, fragwürdige Argumentation Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.09.2008

    0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vorweg sei gesagt, dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für die Entwicklung demokratischer Systeme interessiert und diesbezüglich offen ist für eine kritische Betrachtung. ABER: Obwohl Crouch ein bemerkenswertes diagnostisches Geschick besitzt sind seine Schlussfolgerungen weder so zwingen wie er sie schildert, noch immer so naheliegend. Er beweist ein erstaunliches Unwissen über wirtschaftspolitische Konzepte und das Funktionieren von Wirtschaftssystemen, nimmt dies aber nicht zum Anlass seine Vorstellungen in diesen Bereichen nicht in seine Argumentation mit einzubauen. Wie bereits erwähnt möchte ich vielen Folgerungen, die der Autor aus seinen treffenden und analytischen Beobachtungen zieht aufs schärfste widersprechen. Auch finde ich es fast unerträglich, wie diskussionswürdige, um nicht zu sagen fragwürdige Thesen als Tatsachen verkauft werden. Dennoch ist die Lektüre jedem uneingeschränkt zu empfehlen, der durch Fachwissen in der Lage ist die Meinungen kritisch zu hinterfragen und ideologisch einzuordnen. Als Fachliteratur (etwa für Studenten) spannend, für den Laien absolut irreführend. 2 Sterne wegen des schlechten wissenschaftlichen Stils, trotzdem eine klare Empfehlung für den genannten Leserkreis.

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